Heidegger.
derselben a» die 20. an, die er meist nach eigenerErfindung, dann auch nach seinem Meister Laub,Samuel Hofinann, H. Nigaud, Simler, u. a.von hellen und dunkeln Männern seiner Vater-stadt gefertigt hat. Hinwieder haben auch Boden-ehr, Haid, Kleinschmied, M. Salmusmüller u. a.Bildnisse nach ihm gestochen. ^§c.
Heidegger, (Sebastian), ein Goldarbeitervon Zürich , arbeitete zu Wien mit großem Ruhm.Man kennt von ihm einen kleinen einseitigen Iettonmit seinem Bildnisse, i556. set. 36. bezeichnet.Hakler.
* Heidelberg , ( ) der Bildhauer von
Gent , heißt Gery; wahrscheinlich Gerald.
Herdelos oder Heydelof, (Niklaus),Herzogl. Würtembergischer Hofkupferstecher, geb.im Würtembergischen, studirte in der hohen Carls-Schule unter Müller. Derselbe hat bald alleZeichnungen seines nachfolgenden Bruders inKupfer gestochen. Ausserdem vier Landschaften,nach Harper: Ic lckatin, le 8oir, Coup <ic ventund Vue cls Bivoli ; dann die Aussicht bey Kön-gen, nach Kniesel; ein Blatt Ruinen, nach Ro-bert. Ferner: Iss Dai^neuses, Vuc dos envi-ron8 du IVlont CaulZout en p^rences, und:-4cis et Calatlice, nach Crozier. Mensel II.(1789.). Ohne Zweifel ist dies der nämlicheKünstler, der seither (1802.), wie es scheint da-mals in England lebte, und dort ein beliebtesModejournal, unter dein Titel: 6-rlIer)- of Iss-Iiion aus Licht stellte, und noch spater (1802.),gemeinschaftlich mit Bluck und Ouüi, ein geschätztesBlatt: tüe beinern! Ccrernon^ ok Cord Xelsouin 8t, Pauls Cstücdrsl etc. gab, welches das In-nere der Kirche, nebst den Hauptpersonen vor-stellte. tk/Lc.
— — (Victor), des Obigen Bruder, Herzogl.WürtembcrgischerHof- und Tyeatcrmaler zu Stutt-gard, auch Professor der dortigen Herzogl. Akadcrmie, geb. im Würtembergischen, studirte in derhohen Carls - Schule, unter Guibal und Harper-Derselbe malte meistens historische Bilder; wiez. D. die große Jagd auf dem Darensee bey Srukt-gard, wahrend der Anwesenheit des Ruß. Groß-fürstcn (nachhcrigen Pauls I.); dann eine Vor-stellung der Stuttgardschen Universitats -Einwei-hung, u s. f. Ferner gab er die Zeichnungen zuden Kupferstichen im Würtembergischen Hofkalen-der von 1782. u. s. f. Auch verfertigte er die mei-sten Dekorationen zum Theater in Stuttgard. Vlsteu-sel II. (1769-) Junker, in Meus Mus. (II. 71.)nennt ihn einen großen Componisten, in dessenFarbento» und malerischen Erfindung Guibal wie-der aufzuleben scheine; dessen Fach auch mehrIdeal als wirkliche Welt seyn dürfte, der indessenvon Heisch übersprungen werde, u. s f. Um1787. befand er sich, mit diesem letztem und mitdem Bildhauer Scheffauer auf Herzogliche Unkostenzu Rom , und erhielt, nach seiner Rückkehr (1790.)die Stelle eines Professors. (Ebend. XI. P80.)In 1796 las man von der FrauenholzischenKunsthandlung die Ankündigung eines von ihm ge-zeichneten, und in Aquatinra-Manier ausgearbei-teten Prachtwerks über die Gebäude und Gartenan-lagen von Hohenheim , welches in 5o. Blättern, so-wohl braun abgedruckt als colorirt erscheinen, undjene 63. fl. 3c» kr. diese aber das Gedoppelte kostensollten. Seither haben wir von unserm Künstlernichts mehr vernommen.
He-c,le, (Johann Erhard), ein Goldschmiedzu Augspurg; verfertigte Kupferstiche von gehäm-merter Arbeit. Er gab ein Dutzend dergleichenBlätter von Goldschmiedskunst heraus, worüberer 1721. einenFrcyhcitsbrief erlangte. vonSter-ten S. /,i7.
* Heil, (Daniel van). Nach ihm hat C-Eaukerken das Bildniß des Malers Pet. Sneyersin Kupfer gestochen.
Hei necke. 52-7
Heil, (Johann Baptista van). Nach ihmkennt mau sowohl sein eigenes, als die BildnisseDaniel und Leo's van Heil, von F. Bottats ge-stochen.
^ — — (Leo van). Basan (Cd. sec.) setztsein Geburtsjahr (wahrscheinlich irrig) in 1624.Nach seiner Zeichnung hat W. Hollar eine Ansichtder Kirche und des Klosters von St. Maria zuTungern geatzt.
* Heilina nn, (H. M.). Ein Derzeichnißmeines scl. Vaters führt von ihm Landschaftennach Verriet und Vollarl, so wie etliche Blätterfür die Bableaux pittoresques ds la 8üisss,nach Barbier und Perignorr am
* — — (Johann Caspar''. Von Bildnissenkennt man, neben andern, nach ihm diejenigen desPros. Dan. Gchöpflüis von Metzger, und LudwigsXV. von Wille gestochen. Dann von Gattungs-stücken: le bon Cxemz»!s et sa 8oeur von Che-villct; tlic Coole- lVIaicl, lind tüe art osdressinAchisb, nach Brandes schöne Schwarzkrmstblätter,von I. E- Haid; la Louturiere und la bilsusevon Wakson; endlich ein Denkmal des akademi-schen Jubiläums zu Bafel (1760.) von Mechel.Hinwieder findet man von ihm selbst gezeichnet undgestochen: Sein eigenes und das Bildniß seinerSchwester; dann cln Blatt: /Lcsdcmie, und end-lich nach le Prince's Erfindung: le lVledecin clsir-vo)-aut.
Heim, (Joseph), geb. zu Bclfort (Depart.Ober-Rhein ), Schüler von Vincent, erhielt 1806.(damals 19, I. alt) den zweyten Preis derMalcreydes National - Instituts zu Paris . Die Aufgabewar: Die Rückkehre des Verlornen Sohns.
— — ( ^ So heißt irgendwo, ohne
Weiteres, ein älterer Kupferstecher, der die Bild-nisse der beyden Recl/tsgelehrtcu, M. Stephamrsund N. Vigclius gestochen habe.
Heimbach, (Wolfgang), ein Künstler, vonwelchem man in sskorbnagels Pcrzcichmß 6Pj.sei» von ihm selbst sehr schon gemaltes Bildniß an-geführt findet.
Hei inlech, (Daniel) Von einem sonst unbe-kannten Künstler dieses Namens sieht man 10.Blätter: Gegenden um Paris . Wohlzuver-
läßig ist dieß der nämliche Künstler, den derWinklersche Katalog I. D- Heimlich von Stras-burg nennt, und von ihm 6. gebirgige Landschaf-ten aus den Pogesen, mit Figuren staffirt, und(177/,.) dem Baron von Wurmfer zugeeignet, an-führt. Seine damalige Adresse war: A) /). k/cr»r-/üü, clie? st. p. llleimlick,. Marcünnd dc Bakacsu Drakon de Corse 8tr,is Kours. Auch Bastrn(Cd. ssc.) kennt von einem Heimlich einen Dorf-brand am Ufer eines Flusses.
* Hei 11 ce oder He > ns, (Zacharias). NachBasaii (Cd. sec.) geb. i6r r. und gest. 1669. Seineund Biguons gemeinschaftliche Stiche nach Vouek,in einerli76s.) zerstörten Galerie des Palais Royal will Gaiidelliiri eben nicht rühmen, und findetsolche weder kunstgerecht noch frey genug.
Heindel, (Augustin). So heißt bey Rir-tershausen S. 98. shrrr Weiteres, ein Maler zuMünchen , von welchem in einer dortigen Kircheeine Auferweckung .?) zu finden sey.
Heine, (I. A-), ein deutscher Baumeister,zeichnete »nd erläuterte die Kupfer-tafeln zu demWerke: D>'e vorzüglichsten Haus- und bJurz-thiere rc. Fol. Lcipz. 8c>',. Ohne Zweifel ist es der-selbe, von dem man späterhin, unter dem Nameneines Condukteur's und Malers zu Dresden , aufder dortigen Kunstausstellung von 1806. eine sau-bere architektonische Zeichnung fand, welche einGrabmal vorstellte.
Heinecke, (Carl Friedrich), des nachstehn«