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He in ecke»
den Reichsritters ssarl Heinrichs Sohn, ebenfallsund zwar ausübender Kunstliebhaber. Von ihmkennt man sowohl sein eigenes, als das Dildnißseiner Mutter, nach St. Aubins Zeichnung; dann
zwey hübschen Kunstkinder des jungen Herrn Reichs-ritters zur Taufe gehoben habe? Noch führt derKatalog von Brandes zwey andre kleine Blätter:Kinder.die sich mit Fisch- und Vogelfang belusti-gen > von ihm an.
Heinz.
Heinecke's Mrchr. I. log. ein uns sonst un-bekannter deutscher Künstler, nach dessen Zeichnun-gen Jerem. Kilian mehrere Blätter zu den Lebens-beschreibungen der Märtyrer und der GesellschaftJesu gestochen habe.
* Hsinsius, (Joh. Ernst), den auch Men-sel I) freylich lediglich nach dem Lex anführt.Nachgelassene Handschriften meines sel. Vatershielten zwar dafür, daß unter diesem Namen ein2 - E- Hainze gemeint sey, nach welche I. M.Bernigeroth ein Bildniß des Arztes E- I. Eeylergestochen hat. Allein ein Aufsatz in Meus. jJ.
Heinecke, (Carl Heinrich), Reichsritter, nss-scell. IX. 99-101. belehrt uns wieder einesKunstliebhaber, geb. zu Lübeck 1705. nach andern ganz andern. Nach demjelben ward er^ zu Hild-
1712. und gest. 1/90. als Chursächsischer GeheimerKammerraih zuAir-Döbern in der Nieder-Lausitz.Von seiner unstreitig großew Kenntniß der Kunstge-schichte zeugen seine: kJachrichren von Bünftlernund Bnnstfachen 2 Lh- 8. Leipz., 768-69. danndie Fortsetzung derselben: sperre L-sachrichren,u. s. f. von welchen aber nur der erste Th. 8. Leipz.786 -erschienen war, und in der Zwischenzeit seinesllös Generals ci'uns oallection complette cl'IÜ-«tampes 8. ot Vienns 771. welches nur
ein Vorläufer seines ausführlichen Oicuionnaire<i<-8 freistes äont n»us avons llss Xstsmpsswar, welches er in 1778. ans Licht zu geben an-fieng, das aber (mit allen seinen mannigfaltigenGebrechen, leider!) in 1790. durch seinen Tod un-terbrochen wurde, und mit dem Ende des viertenBandes schon mitten im Buchstaben D- steckenblieb. Und welcher Verleger hat bisher — undwelcher wird vollends künftig, bey dem gegenwär-tigen Jammer aller Art in Deutschland die Fortse-tzung wagen, wenn auch die Handschrift davon —woran wir zweifeln — bis zu einer gewissen Voll-ständigkeit gebracht, noch vorhanden seyn sollte?Seine Sammlung von Kupferstichen, damals eineder stärksten und seltensten in ganz Deutschland ,und namentlich auch an die üooo. Künstler-Bild-nisse*), hatte nach seinem Tode die PascalischeKönigl. Preuß Hofoffizin an sich gebracht. Men-sel Mus. Xlll. 91. und
* — — (Paul), dessen im Lex. unter dem Art.von ssarh. Elis. Heinecke gedacht wird. Derselbewar Miniatur - und Email-Maler, und in derChymie sehr gut bewandert. Er blühcte zu Lübeck um 1709. Heinecke rJachr. I. 02.
Hein i ck, (Johann), ein uns sonst unbekannterKünstler dieses Namens, wird von RirrersbausenS- 242. als Maler von Weidwerk, Federvieh u.dgl. angeführt.
Heinig, (St.). Ein solcher zeichnete, wiees in unsern Handschriften ohne Weiteres heißt,Bildnisse nach dem Leben.
* Heinischeck, ( ). Derselbe hieß Mat-
thias, geb. 1708. zu Hamburg , und kam 17.fi.von Bayreuth nach Berlin . Der König bezahlte ihmfür das Ausmalen von drey Zimmern im altenSchlosse zu Potsdam 16000. Rlhlr. Er ahmte auchzuweilen Gemälde mit Seiden nach. Späterhingieng er nach Bayreuth zurück, und starb daselbst1772. (nicht 1760. wie das Lex. sagt).
Heinirz von Heinrhal, (Jgnaz). Soheißt irgendwo, ohne Weiteres, cin'Malcr, derum 17Z0. zu Wien gearbeitet habe.
Heinius, ( ) ein Name, den man auf
einer Hamburgischen Schaumünze von 1711. findet.(Sammlung berühmter Medailleurs XN 112.
Heinrich, (Johann Georg). Nach einem sonstunbekannten Künstler dieses Namens hat I. deGroos den Ursprung des Cistenzienser - Ordensgeätzt.
Heinsch, (Johann Georg). So heißt in
burghausen geboren, und übte seine Kunst vor-nehmlich zu Weimar und Rudolstadt aus, wo ereine Menge Personen in Brustbild und Lebens-größe, mit einem leichten, frischen und fließendenPinsel malte. In dem fürstlichen Schlosse zu Ru-dolstadt sieht man auch einige historische Gcsell-schaflsstücke von ihm, welche die freyen Künste inmodernem Kostüme (?) darstellen. Seine Bildnissewaren äusserst kenntlich, doch, besonders was dieHinterköpfe betraf, nicht immer richtig gezeichnet.Dann aber hatte er dafür ein lebhaftes, schmel-zendes Colorit, nur bisweilen in den Schatten et-was dunkel; in den Mittellinien desto angenehmer.Die Gewänder behandelte er sehr gut. (Der ganzeAufsatz wäre lesenswerth —^ wenn er nur einenmerkwürdigern Künstler beträfc..
* Heinz, (Joseph). Einige behaupten, ersey von Bakel gebürtig. Nach Vcrmandcr lernteer auch zu Prag bey Johann van Aachen . Er warBürger zu Augsburg , wo er 160-f. das dortigeSiegelhaus baute, und bald nachher ini/fs. Jahreseines Alters zu Prag, (nicht zu Wien wie das Lex.sagt) verstorben war, und in der kleinen St.Mathias-Kapelle mit einem Monumente begrabenliegt. Von ihm sah man ein Bildniß, welches ihnselber, einen Bruder (?) von ihm, und seine Frauoder Schwester (lctztre alsGemald auf der Stafeley)vorstellt, auf der Kunstausstellung zu Bern von1804. und ein kleines, allerliebstes Gesellschaft-stück: Heinz, seine Frau, zwey junge Sohne, undein Tvchtergen, bey dem H. Canonicus Nüschclerin Zürich . Anziehenderes als das Köpfgen derFrau kann man sich nichts denken. Das soll selbstKais. Rudolph H. Majestät gefunden haben. EineZeitlang arbeitete er auch zu München . Ein Ver-zeichniß meines sel. Vaters führt 22. Blätter, meisthistorischen Inhalts an, welche D. Custos, W.Hollar, I. Major, hauptsächlich aber L. Kilianund E. Gadeler nach ihm gestochen haben. Diemehrern derselben beschreibt der Winklersche Ka-talog sehr genau, und legt einen mehr als gemeinenWerth auf sie; solche sind theils geistlichen,theils mythologischen und allegorischen Inhalts.Neben-andern wird dort eine Grablegung von Sa-deler (große Composition) ein schönes Nachtstück —eine Allegorie, wo die Gerechtigkeit auf einemDenkmal, Wahrheit und Liebe zur Seite, denBetrug unter ihr gefesselt hält, von L. Kilian, einseltenes Blatt genannt — hauptsächlich aber, vonEbendemselben gestochen, der Raub der Proserpinaangeführt; ein berühmtes Gemälde, welches Hein;zu Prag für den Kaiser Rudolf ausgefertigt hatte,und das späterhin nach Dresden kam, wo es, wieschon das Lex. bemerkt, so lange für einen JuliusRomanus gehalten wurde, bis eben der Stich vonRilian (nicht Sadeler wie es dort heißt) denIrrthum entdeckt hatte Noch rühmt dcr Katalogvon Brandes eine Diana und Aktäo» nach ihm,von einem Ungenannten (doch glaublich von Tb-de Bry) als schön und selten, und dann das «wirk-lich vorkrefliche) Bildniß des Malers M. de Vos,von E. Sadeler.
— der jüngere, lernte zuerstbey seinem Vater, dann bey seinem Stiefvater,
Diejenige meines (el. Vaters, die ich wohl schon mannigfaltig gereihet habe, aber niemals zahlen mochte,»nd täglich'von mir vermehrt wird, dürfte noch leicht die stärkere seyn.