Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
529
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Heinzec

Matthäus Gondelach, der, wie es scheint, desVaters schöne Wittwe — vielleicht dem Kaiser zuEhren, gehcyrathec hatte. ,l^rc.

H ein; e, (F. B.) So heißt irgendwo, ohneWeiteres, ei» Kupferstecher, der um 1780, inSchlesien gearbeitet hatte.

— -- (I. E.) S. oben Heinssus.

He istg, (Andreas). So hieß um 1708. einConducteur in Knrbrandcnbnrgischen Diensten,beym Charlottcnburgischen Schloßbau . LZicolai.

* — — (Franz Carl). Derselbe war vonWien gebürtig, und that sich in punktirter Arbeithervor.

Heiß, (Elias Christoph). Derselbe kam 1704.mit I- G. Wolfgang nach Berlin und ward füreinige Zeit Hofkupferstecher. Mrc. Er war einerder ersten, welcher in Deutschland mit ciuigenrErfolg in Schwarzkunst arbeitete. Ein Verzeichnißmeines sel Vaters führt von ihm an die 80. Bild-nisse, theils mit, theils ohne Namen des Malersan, von welchen er einige gemeinschaftlich mitL- Vogel geliefert hatte. Eines derselben desBischofs Joh. Ph. Schoenborn von Würzburg istwenigstens — i» Lebensgröße. Ferner kennt manvon ihm »ebenfalls zugleich mit Vogel ausgefer-tigt) eine Mutter Gottes auf der Weltkugel undeine Anbetung derHirten, weiters: DieZusammen-kunft der ersten Eremiten (alle ohne Namen desMalers); dann eine Verkündigung, nach I. H.Bergmüller, (These) und einen Christus amOclbergnach C. Maratti. ;>ost ll. 49 >

--- — — (Gottlieb), dessen das Lex. unter demNamen seines obigen Oheims Erwähnung thut.Basan (lüü. läßt ihn, vielleicht richtig, zuHamburg , aber um ZZ. Jahr zu spät (1719) ge-boren werden. Von ihm kennt man, neben An-dern!, einen St. Sebastian nach Amiconi, füreine Thesis, und eine Abnchmung vom Kreuze,nach Balestra; dann die Bildnisse des BischofAlex Sigmund von Augsburg , nach Bergmüller;und Joh. Wcidncrs, nach Eichlcr.

* — — (Johann), lernte (nicht, wie dasLex. sagt, bey I. H. Schönfeld, sondern) beyJohann Sichelbein. B. Kilian hat nach ihm dieBildnisse des Römischen Consuls und MärtyrersBoelius und — Abt Ulrichs ll. von Zwifalt ge-stochen.

Heißmann, ( ). So heißt irgendwo,

ohne Weiteres, ein englischer Maler, nach wel-chem I. Smith Bildnisse gestochen habe.

* Hejus, der anticke Edelsteinschneider. SeineDiana die Jägerin, von welcher das Lex. spricht,könnte auch ein Jphigenia seyn. Die Figur istmager und dünne, in dem ältesten griechischen,dem egyptischen ähnelnden Styl. Der Stein be-findet sich auf einem Agath 2to§cL X." 3 o. (nicht36 .) Mehreres darüber s. bey Murr S. 83 .

Hekep , (Samuel). So nennt Basansec.) ohne Weiteres, einen englischen Schwarzkunst-stecher, welcher nach Reynolds gearbeitet habe.

Hekker, ( ), ein Maler von ^Breßlau ,

lebte im I. 1802. und wurde in Kunstblättern sehrgerühmt. Meusel Archiv I. 168.

Heland, (M R.), ein schwedischer Kupfer-stecher. Von ihm sind die schönsten Blatter in derim I. i8ni. und 2. erschienenen Vo^atzs pitto-re8<^u8 au Eay Xorll p. .^zie/ciebrauä» nach denZeichnungen dieses letzter» in Aquatinta gestochen ,welche mit ausserordcntlicher Treu viele Harmonie>>n Ganzen verbinden,

Helarr, (Johann), ein Maler zu Rheims umi6jo. I. Colm hat verschiedene Bildnisse nachihm gestochen. So z. B. diejenige» von AndreasEoquebert, des Marquis d'Olisy Michael Larchers,

Helmann. 529

des Dr. Peter Routiers, und des Canonicus Jac.Thuret's. ^

Heide, ( ) > ein Ebeniste in Dresden . Auf

der dortigen Kunstausstellung vom I. i 8 o 5 . sahman von ihm ein in Lindcnholz geschnittenes Bou-quet, dessen feine Gruppirung sowohl als die sau-bere Ausarbeitung von Kennern gerühmt wurde.Oeffeml. Ll.

Helbig, (I. G.) So heißt irgendwo, ohneWeiteres, ein deutscher Künstler, welcher Bild-nisse, wie z. B. dasjenige des RechtsgelehrkenAlb. von Kalnein gestochen habe.

Held, (Johann Ehrenfried), geb. zu Zittau inOber-Lausitz 1782. lag erst in Leipzig ganz andernStudien ob, widmete sich alsdann spater, ohnefremde Unterweisung, der Kunst, und malte theilsMiniatur-Bildnisse, theils Landschaften und Ge-schichten in Pastell. Reller S. 67. wo er unterdie (1788.) zu Dresden lebenden Künstler gezähltwird.

— — (Johann Gottfried ), Königl. Preussi-scher Medailleur zu Breßlau ; lebte noch 1760.Sa»mnl. berühmter Medailleurs dl." Zc>8.

* Heldenmuth, ein Beyname von EliasBoeck.

Helfenberger, ( ). So wird im -v-

rnsnack 603 Leanx-Arts von 180Z. ein damalsin Paris lebender Bildhauer, aus der Klaffe dererdie man dort Uracrioiens heißt, genannt.

Helfinger, (Hans'», lebte um i 5 io. Am-brostus Blaarer, damals im Kloster zu Alpers-bach, schickte seiner Mutter zu Constanz ein vonihm gemaltes Bildniß des H. Dencdiktus.

^ Helicon. Im Lex. l. anstatt Asceseus:Aceseus.

Helie, ( ). So wird im Almanach cles

Dsaux-^rts von 1802. ein damals in Paris leben-der Baumeister genannt.

Hell, (Abraham del), vermuthlich ein Nieder-länder ; hielt sich um i 56 Z. zu Augsburg auf, woer 1898. starb. Er malte 1876. zu Regensburg dieBildnisse der sich daselbst aufhaltenden Kaiser!.Familie. Sein Sohn Hieronymus lebte 1602. zuWien . von Kretren S. 277.

Helle, (Jsaak). So nennt Fiorillo I V. 94.einen spanischen Maler, der sich durch einige um1862. in der Kathedrale zu Toledo ausgeführteWerke einen Namen gemacht, aus welchen manersehe, daß er in Italien studirt, und den kühnenStyl des Michael Angelo , dessen Unterricht ervielleicht genossen, nachgeahmt habe.

* Hellen. Bracci (Nab.77.)behauptet,daßder Carniol mit dem Harpocrates dieses altenSteinschneiders, besten das Lexikon gedenkt, einAntinous sey.

Heller, (Stephan), ein uns sonst ganz unbe-kannter Kupferstecher, dessen Zeichen Lhrist S. 36 s.anzeigt.

Hell 0 t, ( ), ein französischer Porcellan-

maler gegen End des XVIII. Jahrhunderts, demes vorzüglich gelang, seine Farben, besonders dasDunkelblau, mit größter Kraft und Glanz aufzu«tragen, /iortllo III. 288.

Heltnann, (H. M.) S. Heilinann.

— — (Jsidor Stanislaus), geb. zu Lille inFlandern 1745. ein Schüler von I. Ph. le Bas,der seinem Meister Ehre machte, und nach ver-schiedenen Malern mit vielem Geschmack gestochenhat Rost VIII. 292—92. führt von ihm eineziemliche Anzahl Blätter an, die zwischen 1779.und 86. datirt sind. So z B- Joseph und Potiphar,Susanna und die Alten, und die sterbende Cleo-patra, alle nach Lagrenee; dann allerley, meist

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