Band 
Zweyter Theil [1].
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584
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584 H u s.

* Hus, (Peter), ein Kupferstecher, arbeitetein des Aria LRonrani: llumaui 8alut>s ülouu-

went», ^ut^ecp. 371. ap. ?lsntin. ChristS-33/.giebt sein Zeichen an. Ober nicht mit Peeer HuysEiner und derselbe sey, ist noch die Frage.

Husch, ( ). So hieß um i8c»6. ein Maler

zu Cassel, von dem man eine Hebe kannte. Oef-fent!. lZachr.

* Hutin, (Carl). Die Statue, welche ihmden Eintritt in die Akademie zu Paris verschaffte,war ein Charon. Den Ruf nach Dresden erhielter 17F8. Don Bildhauerey hatte er in Sachsen ,nichts weiter von Bedeutung gearbeitet. SeinAltarblatt in der katholischen Kirche zu Dresden stellte die Kreuzigung dar, welche zeigte, daß derMeiste! (nicht der Meister, wie es im Lex. durchDruckfehler heißt) sein Talent für die Malerey nichtgeschwächt habe. Direktor der Akademie wurde ernach Sylvestre's Abreise nach Paris . Rost VIII.i6o6i. wo einige der von ihm selbst geistreichgeätzten Blatter, wie z. B. St. Hicronymus, derin ein Buch schreibt, in einer Landschaft, nachSpagnoletto, eine Fontaine mit zwey Nymphen(174g.) und eine andere mit Tritonen, beyde nachseiner eignen Erfindung angeführt sind. Hinwiederhaben nach ihm gestochen: C. F- Boetius (aufblauPapier, scheu in Kreidenmanier) Hutins eigenesBildniß; I. Camerata (176g.) In iVIennFers8axonno ; sein Bruder P Hutin eine Allegorie aufdie Malerey; Krüger einen Prometheus; C. C.Leichsenring: Diana und Endymion; Schulze:Vis'rllarä on clövoüon und Lilie enclormis; Elis.C- Tournai !a bliN'cüausts lie inoutarüs -ills-inanüs, und Zncchi das Bildniß der vcrwittibtenKurfürstin von Sachsen , Marie Antoinetle Wal-purgiS. Er starb zu Dresden . Rost 1 . c. u.

-ii _ (Peter), dessen im Lex. unter dem Art.seines Bruders gedacht wird, und den BasanfEcl.500.) nach Gewohnheit irrig, Franz nennt. DerZeitumstande wegen hat derselbe in Dresden weniggearbeitet. Rost VIII. 162. Ein Verzeichniß mei-nes (ei. Vaters schreibt ihm den oben seinem Bruderzugeeigneten Hicronymus zu; daneben: Christusder einen Blinden heilt, und Paul und -Barnabaszu Lysira, beyde nach N. Pouffi».

Als von beyden Brudern gemeinschaftlich führenBasan und Gandellim die sieben Werke der Barm-herzigkeit, nach ihrer eignen Erfindung geatzt, undletztrcr noch für sich die Darstellung der zu Niom anSt. Peter und Pauls Tag abgebrannten Feuerwerkean. Dann haben beyde zudemI/ecuLllä'lüstampeLcl'ayres lss plu« celebres kable»,ix cls la Oaleriells »reslis Zeichnungen für die Kupferstecher ge-liefert; wobey Earln noch den besondern Ruhm ge-bühren soll, welchen ihm Heinecke (ffkachr. I.i8n.) ertheilt, daß er die meisten Probedrucke derBlatter dieses Werkes nach den Originalgemaldcnretouchirt, und die gehörige Wirkung in dieselbenzu bringen gesucht habe. »Sonst" (wird hinzuge-fügt)wäre aus diesem Werke niemals das ge-worden, was es jetzo ist."

Hutinor, (Ludwig). Nach ihm hat Cde-iink die Statüe der Erde gestochen. Eine andre,der Sommer, befindet sich in S- ThoinassinsSammlung AA gZ.

Hrirren, (Freyherr von), zu Stolzenberg,.Domdechant ;u Speycr(st. 1790 ) wird in M e u-sels Mus. Xlll 88. von einem dankbaren Künst-ler, als ein vorzüglicher Malerey-Dilcttante genannt.

Hurrinayr oder Hüttmayr, ( ).

Von einem jungen Maler dieses Namens sah manauf einer Ausstellung zu München in 1788. Copiecnnach niederländischen Meistern. Seither habenwir nichts mehr von ihm vernommen.

Huve', ( ), ein Glasmaler zu Paris ; lernte

bey Benedict Mich», seinem Oheime, brachte esaber in der Kunst lauge nicht so weit als seinMeisirr. Diese Kunst lehrte er ein Frauenzimmer

Huys u in.

Namens Montigny; und dieselbe würde ihn ver-muthlich noch darin übertreffe» haben. Sie starbaber in der Blüthe ihrer Jugend, /e /"irr/ P. I. E.17. Hübe' selbst st. 17H2.

Huver, ( ), ein französischer Maler, wel-

chem Reyßler im ÜII. Briefe eine in dem PallasteGiustüüani zu Rom befindliche und sehr berühmteVerkündigung zuschreibt. Eine Handschrift meinessei. Vaters vermuthet, doch ohne hinreichendenGrund, daß dieser Huver mit dem oben angeführ-ten Gregorius Hurer Eine Person seyn dürfte.

Huy, ( de), ein Kupferstecher, der uns einzigdurch ein mit 166Z. datirtes Bildniß des Requeten-meistcrs Aug. Nicolas von Besarchon, nach Bour-relier bekannt ist.

* Huybert, (C.) Von ihm werden, nebenden im Lex. von ihm bemerkten Arbeiten, irgendwonoch 8. Blätter zu einer blistoire üe l» (luerre cie88uisses par ^ules Lesar angeführt.

( ). So heißt bey ffkicolai ein

Maler von Eleven, der um 1661. in Kurbranden-burgische Dienste angenommen wurde.

Huyot, (Johann Nikiaus), Baumeister, geb.zu Paris 1782., Schüler von Peyre; erhielt l8,,h.den zweyten Architektur-Preiß des Nakionalinstitutszu Paris . Den Gegenstand s. unter (jZuenepin;und eben so in 1807. den ersten großen Preiß desgemeldten Instituts für die Ausgabe des Entwurfseines Pallastes für die Erziehung der jungenPrinzen von der Kaisers Familie.

* Huys, (Franz). Don ihm kennt man aucheinen Prospekt dcr Stadt Antwerpen . S. un-ten auch Huysfeus.

-1- oder Hys, (Peter). Unter seinenArbeiten befinden sich auch Heiligenbilder. Ob ernicht mit dem oben angefühlten perer.Hus EinePerson sey, ist noch die Frage. Heinecke (läöe^önörnls p. 487.) setzt ihn in die Zeit zwischenMartin Schön und Albr. Dürer ; doch eher in die-jenige des letzten,.

* Huys mann, (Cornelius). Auch H. Sin-zenich hat nach ihm eine Landschaft gestochen. ImKatalog von Brandes findet sich eine geatzte Land-schaft mit der Basis einer Pyramide, welche alleindas (zweifelhafte) Monogramm EU. führt.

* Huyssens, (Peter K Ob nicht das imLex. bemerkte Blatt nach seiner Baute der Jcsuiten-Klrche zu Antwerpen und der gleich vorhin FranzHuys zugeschriebene Prospekt dieser Stadt einund dasselbe Blatt seyn dürfte?

* Huysum, (Jakob van), dessen im Lexikonunter dem Art. seines nachfolgenden Bruders ge-dacht wird. Nicht nur copirte er die Arbeiten diesesletzter» auf eine tauschende Art, sondern malteeigene in der nämlichen Gattung, welche oft eben-falls sehr theuer bezahlt wurden.

* (Johann van). Sein Vater, einMaler von sehs geringer Bedeutung, der eineManufaktur von Gemälden besaß, in welcher derSohn seine erste Bildung erhielt. VorlreflicheAnlagen und unermüdetcs Studium der Natur-thaten das übrige. Bekanntlich nahm er dieBlumen besonders zum Gegenstand seiner Nach-ahmung; und einige Arbeiten von Mignon zeigtenihm die beßte Manier für die Ausführung. Aberauch hierin ließ er bald sein Muster hinter sich.Einige seiner geschworncn Bewunderer gehen,seltsam genug, so weit, zu behaupten: Daß er inseinen Nachbildungen des Biumrnreichs, au Frischheit die Natur selbst übertroffen habe. Immer-hin setzen die Liebhaber einer köstlichen Vollendungnoch auf den heutigen Lag unsern Künstler überalle andern Blumenmaler. » Nur Wenige", (sagtwareler) »welche eine leichte und ungezwungeneTusche lieben die das Gefühl der Geduld,