Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
587
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I a c 2 b o n i.

von welchem man auch Gelegenheit^ Schaumün-zen kennt. Mensel Misc. XV. 1)2.

^'Jacobonr, (Johann Baptist), Zeichnerund Kupferstecher, geb. um 1780. Derselbe hatmit einem zarte» Grabstichel verschiedene Blattergeliefert, von denen )Zost IV. 191. den Engel,der ein Kind den Anfallen des bösen Geists ent-zieht, nach A. Sacchi zu Rieti eine H. Familiemit fünf Figuren, nach Raphael, dieselbe, wieN. Pitau (sie soll sich in Frankreich , und ähnlichzu Rom in einem Privathause befinden. S.Setnecke II. 41?.), dann St. Fidelis von Sig-maringa, und wieder Ebendesselben Himmelfahrk-nach St. Conca ferner, nach seiner Zeichnungvon Grandi gestochen, ein Maria mit einem bren-nenden Herzen und dem Jesus-Kind, ebenfallsnach Conca ein Verzeichniß meines sel. Vatersaber sechs Bauernstücke nach F. Pedro, und einSchaferstück »ach P. Colle anführt.

Jacobs, (Cornelius), ein guter Maler vonDelft ; wird von Vermander unter CorneliusCornelisz Schüler gezählt.

(C. PH-), Kupferstecher zu Amster­ dam

. Um i/ 58 . sah man von ihm gezeichnet undgestochen: Mehrere Aussichten der Stadt Amster­ dam . Um 1767. schrieb er einen Unterricht vonder Perspective. Lst. SSL. und M§c.

* (Jurian). Dieser geschickte Mann,geb. in Hamburg , zu Anfang des XVII. Jahrh,wollte Anfangs Landschaftmaler werden, unddurchreiste deshalb die Schweiz , änderte abersein Vorhaben bald, gieng nach Antwerpen , undwählte Fr. Sncyders zu seinem Lehrmeister. Hamb.R Vl- S- 2Z.

( ), ein bildender Künstler vollBrüssel (wir wissen aber nicht, in welchem Fache),gehörte z» denen, die sich auf der Kunstausstellungzu Gent in 1806. vorzüglich ausgezeichnet hatten.

Jacob sen, (Ähron), ein junger geschickterEdelstemschneider zu Kopenhagen um 1780.-lernke bey seinem Vater, der um diese Zeit starb.Hennings S. 148 Dieser ist wohl derselbe,von dem es anderswo späterhin heißt, daß er um1801. zu Kopenhagen lebte, dort aber nichtdie Aufmunterungen fand, welche seine Kunstverdiente.

( ). So hieß auch ein alter nie-

derländischer Kunsthändler, aus dessen Verlag wirdas Bildniß Ludwig Xlll. ohne Namen des Ste-chers kennen.

Iacobus, (M ), ein geschickter Seidensti-cker; verfertigte uins I. 888. einen Kirchen-Ornat,der in der Cathedralkirche zu Paris unter demNamen 0»-rrcme-rt ste /a aufbehalten, und

wegen Kunst und Reichthum noch heut zu Tagebewundert wird. (st. 1. L. 5 .

* "sacorre, (Jacob genannt). Diesen altenKünstler und in seiner Gesellschaft Domen. Pu-liqo, nennt Lanzi (l. i 48 -gg.) zwey Talente,für das Malen wie geboren, leicht und bieglam,nm Alles nachzuahmen, und die mehr für ihrVergnügen als für die Ehre arbeiteten. Von demunsrigen nennt er dann besonders eine Fahndeam Hause Buondclmonte zu St. Lnnita in Flo­ renz , in Helldunkel, sehr schön gezeichnet (alsworinn er besonders ein Meister war), und ganzin del Sarto's Geschmacke. Eben so fuhrt Vasari von ihm verschiedene gute Arbeiten in Del an,die sich zu seiner Zeit in Cortona befanden.

*Iacquarr, (Anton). Diesen Art. imLex. l. wie folgt. Ein geschickter Waffenschmiedund Gravie.er (/V-muriLr ot rourblsseur, inBourdeaup. Derselbe ätzte auch nicht blos kleineVignetten von Figuren und grotesken Verzierun-gen, sondern selbst Bildnisse; wie j. B. diejenigen

Iaeger. 5^

des Präsidenten A. de Nesmond, und des Bi-schofs G. de Veny von Clermont.

Jacques, (Maitre). Von einem sonst un-bekannten alten französischen Bildhauer diesesNamens giebt B- de Vignere, in seinen An-merkungen zu den Statuen des Eallistratus (S.853 .) folgende Nachricht. Um i 55 o. lebte MaitreJacques, geb. zu AugoUlesme, der seine Abbil-dung von St. Peter zu Rom mit Michael An-gelds Arbeit vergleichen durfte, und, nach demUrtheil aller damaligen, selbst italienischen Meister,die Palme noch über denselben davon trug. Vonihm sind auch jene orey Figuren in schwarzemWachs und natürlicher Größe, die als eine vor-zügliche Juweele in der vakikani chcn Bibliothekaufbehalten werden, und von welchen eine denlebenden Menschen, die zweyte einen geschunde-nen, und die dritte ein Skelct vorstellen. Dannkannte man von ihm noch eine marmorne Skatüedes Herbstes in der Grotte zu Meudvn, welcheich selbst gesehen (ob sie noch da vorhanden sey,ist mir unbewußt). Er verfertigte solche zu Rom ,und sie wurde dort höher als keine andre neuereBildsäule geschätzt." /l'orillo lll. 122 der,leider! hinzusetzen muß:Sowohl die Figurenvon Wachs, als auch die Statüe des Herbstessind zu Grunde gegangen."

(N.). Nach einem ebenfalls sonstunbekannten Künstler dieses Namens, yat I. Ph.le Bas sechs Blätter Verzierungen für die Schau-bühne, Füllungen, Kutschen, u.sf. geätzt,

Jacquets, ( ). KünstlerdieiesNamens

werden in der Vo^gAv pirtc>rv!!qu« <ls p»risvon 1782. (p. 178.) als die vornehmste Srein-fiauer ihrer (welcher?) Zeit, und namentlich vonthuen eine noch gegenwärtig am Gewölb einerKapelle der Kirche St Jean de Grevc kühn,wie in freyer Luft schwebende steinerne Krone vonS im Durchmesser, und in Relief haltend,eingeführt.

JacqUlnöt, (Hector). S. Lesest.Jadkins, (Elisabeth). S Judkies.

Jador, ( ). Ein geschickter Schreiner,

verfertigte um 1780. die Holzarbeit an der präch-tige» Orgel der Kirche St. Eulpice zu Paris .P. Chenu hat seine Werkstatt geätzt.

Jack, (Carl), ein geschickter Kupferstecherzu Berlin , arbeitete um 180.4. an einer großenCharte des Wesiphälischen Kreises auf 20. Blat-tern, welche auf Königl. Preussische Kosten, nachden Ausmessungen des General-Majors von leEoq verfertigt wurde. In dem gleichen Jahrerhielt er..wahrscheinlich ftir eben diese Arbeit,aus der Königlichen DlsposttionSkasse eme Ge-haltszulage von 200. Thlrn. In 1802. dannwurde er von der Königl. Akademie der bildendenKünste und mechanischen Wissenschaften, wegenseiner ausserordcntlichen Gescbicklichkeit im Facheder Landchartcn-und Schriftstccherkunst zu ihremMitglied in der mechanischen Klasse angenommen.Meusel's Arch. IV. 188. und OeffentbcheizZachrichren.

Iaeger, (Clemens'», ein alter Kunstliebha-ber von Augsburg , ließ die Bücher von de»Bürgermeistern, Land - und Stadtvögten seinerVaterstadt malen, worin die Wappen und Ein-fassungen sehr ffeiffig und schön abgebildet waren,und die er dann 1546. dem dortigen Räth zugecig,net hatte. Von Srerren S. i 4 o-

* (Ellas t. Dessen im Lex. unter demArt. ihrer Oheime Johann und Jakob Erwäh-nung geschieht Derselbe verfertigte für das Klo-ster St. Blasii im Schwarzwald eine silberne Al-tarkafel, ei» Treffen vorstellend. Er starb 1709.56 . Jahre alt.

* -- (Johann und Jacob). Jener starb

166g. dieser 167Z. alr 45 . Jahre.

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