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Ioubert, ( ). So wird auch im ^Iman .
6 e 8 6 eaux-^rts von 1803. ein damals in Parislebender Kupferstichhändler genannt. Um dieselbeZeit war derselbe auf die glückliche Idee gerathen,zwey durch den Revolutionsstrudel verloren gegan-gene Kandelabern, welche einst Benv. Cellini, nachZeichnungen von M. Angeko und Raphael für diePapste Julius II. und Leo X. verfertigt hatte, nacheinem in 1778. »och davon genommenen getreuenAbrisse in Kupfer stechen zu lassen, wovon diegewöhnlichen Abdrücke für 2.4. Fr. und lavirte fürden gedoppelten Preis verkauft wurden. Allg.
R. Z. IV. 246. Uebrigens zweifeln wir kaum, daßunser Ioubert mit obigem Fr. Sr. Ioubert demKupferstecher nicht Eine Person seyn dürfte.
* I 0 ue, (Jacob de la). Nach ihm hat C. N-Cochin mehrere allegorische Blatter auf Künste undWissenschaften: l'^rcbiteccnrs, la 8 culpture.l'Hmtoirs etc. eben so Tardieu: la Usmturs, undB. Winklec Cartouchen gestochen.
I 0 uenne, (Madame). So wird im ^Ima-Nacli 6e8 Ksanx-/Irt8 von 1803. ohne Weiteres,eine damals in Paris lebende Blumenmaleringenannt.
Jouerre, ( ). So heißt irgendwo eine
Kupferstecherin, die um 1760. gute Arbeit inCrayonmanicr geliefert habe. S. auch den gleichfolgenden Artikel.
— — ( ), Zeichner und Maler in Pastell
und Oel, lebte zu Paris um 1800. und gab sichdamals hauptsächlich mit Unterricht im Zeichnenab. Auch seine Gattin beschäftigte sich mit Colo-riren von Kupfern, und Rekouchireu solcherBlätter.Ob diese letztre noch die vorbenannte ältere Künst-lerin dieses Geschlechtes sey, ist uns unbekannt.
* Jouffroy , ( ). Derselbe hieß p.
Nach ihm hat Beauvarlet 1788. das Bildniß desJesuiten Ph. Onufr. Desmarets gestochen.
* Joullain, (Franz), Stecher mit der Nadelund dem Grabstichel, und Kupferstichhändler zuParis , dort geb. 1700. und in hohem Alter ver-storben zu End des X VIII. Jahrhunderts. NebenAnderm arbeitete er auch für die Galerie des Ca-binets von Brühl . Aemecl-e !6ss Generale p. 86.
S. Mehreres im gleich folgenden Artikel.
— — ( ), des Obigen Sohn, wahr-
scheinlich derselbe, der im ^lmanscli 6 s 8 Lsaux-^rts von 1803. Jolain heißt. Huber bey Rost(VIll. 101—2.) sagr: Er habe den Barer undden Sohn gekannt, fällt aber kein Urtheil über sie.Dagegen führt er vom Vater mehrere von ihm fürden zweyten Theil des Cabinet Erozat gestocheneBlätter an; nämlich ein Ecce Homo und eine Ver-kündigung nach Ch. Coypel; dann Merkur undHerse', und Apollo der den Marsyas schindet,nach P. Veronese ; ferner eine Schweins - und eineWolfsjagd nach Desportes; eben dieses Künstlershistorirtes geistreich geätztes Bildniß als Jäger,nach ihm; und endlich: Recreation ckamperrsnach Lancret. An die 3 o. finden sich in einemVerzeichnisse meines scl. Vaters enthalten.
Iourd«rn,( ). So wird im ^lmanacbäes Uesux-Hrts von 1803. ohne Weiteres, eindamals in Paris lebender Bildnißmaler genannt.
Jourdan, (F.) So heißt bey Bafirn (L6.sec.) ein Kupferstecher, von dem man Vignettenfür allerley Litteraturprodukte kenne.
— — ( ). So hieß eine französische Künst-
lerin, welche für die V«/^? pittore89>ie 6 e In8 uisse die Ruinen des Schlosses 6 s laNour Lba-tillon nach Barbier, dann ?ont 6 '^u§ 5 t undViUe 6e krauenksI6 nach Perignon (X.° 36 . 106.und 154 des Werks), und nach Boucher einHirten-stück gestochen hat. Ob sie dieselbe sey, welche,dein Almanscb 688 Uesux-^rt8 von 1800. zu-folge, damals noch zu Paris lebte, und dort als
I 0 u v e n e t.
Kupferstecherin von Gegenständen aus der Natur-geschichte angeführt wird, ist uns unbekannt.
Jourdheuil, ( von). So nennt Basan(Lci. ssc.) einen Kupferstecher, Schüler von Beau-varlet, geb. zu Poitiers 170g. und jung verstorbenzu Paris 1781. von welchem er l'Oiseau Psr6unach Aubry, Merkur und Herse' nach de la Hire(etwa durch Verwechselung des kurz vorhin ange-führten Blattes von Joullain nach Coypel ?), undIs vevili 6s villsZs nach Raoux anführt.
Is urne au, ( ). So wird im Hlmanacli
öss 6 saux-^rt 8 von 1803. ein damals in Paris lebender Kupferstichhändler genannt.
Jousse, (Mathurin), von la Fleche, schrieb:Is iicisle 8erriirier (1627.), Wozu er selbst 62.Blätter ätzte.
— — ( ). So nennt dann Iöcher einen
Jesuit und Mathematiker, welcher 8ecrets 6sl'^rckitecture geschrieben habe.
I 0 usselIn, ( ). So wird im Almanach
6 ss 6 saux-^rt 8 von 1803. ohne Weiteres ein' da-mals in Paris lebender Landschaftsmaler genannt.
* Jouvener, (Franz), dessen im Lcx. unterdem Art. Johanns kürzlich gedacht ist, wird voneinigen (wie z. B. levieil l. 210.) nicht für dessel-ben Neffen, sondern für seinen Bruder gehalten.Immerhin nennt ihn Frorrllo III. 270. einen vonJohanns vorzüglichen Schülern.
* — — (Johann). Sein Vater Laurenz,von dem er den ersten Unterricht erhielt, war einsehr mittelmäßiger Maler. Da er schon als Knabeeine leidenschaftliche Liebe für die Kunst verrieth,wurde er in seinem Siebenzehnten nach Paris ge-schickt, wo er so reißende Fortschritte machte, daßmau ihm (1673.) ein Votivbild für Nvtre-Damezu malen auftrug. Alsdann gab er die Heilungdes Besessenen in einer so großartigen Compositio»,daß ihn Lebrun unter seinen Schutz nahm, und erjm I. 1675. einstimmig in die Akademie aufge-nommen wurde- Sein Aufnahmsgemälde war dieKönigin Esther und Ahasvcros. Jtzt machteJouvcnet die gründlichsten Studien nach der Natur,wie solches besonders aus seinem Fischzuge Petrierhellt, ein Bild, welches Ludwig XIV . so wohlgefiel, daß es auf seinen Befehl in eine Tapeteübergetragen wurde. Bald hernach erhielt er einePension von 1200. Livr. Nunmehr gieng er eineWeile nach Bretagne , wo er verschiedene trefiicheArbeiten hinterließ. Als er in 1698. von dort zu-rückkam, wurde er unter die Zahl derjenigen Künst-ler erkiest, welche die Kirche aux Invalides mitihren Gemälden auszieren sollten; die seinigenwaren zwölf colossalische (12^ hohe» Apostel , undEngel mit den Martersymbolen der erster», in einemsehr großen Charakter. Auch die Franziskaner-Kirche zu Versailles versah er mit einem Altar-blatt; und für Anderes, das er in die dortigeHofkapeüe malte, wurde ihm sein Gehalt auf 1700.Livr. erhöht. Als (Kunstanekdote, welche übrigenswenig beweist!) Peter der Große in 1717. (desKünstlers Todesjahr) die Fabrik der Gobelins be-suchte, gefiel ihm, unter der ihm angebotenenAuswahl keine der dortigen Tapete» besser, alsdiejenigen nach Jouveners Marter-Geschichte desSt. Martinus, deren Urbildern auch das LexikonErwähnung thut. Da er im J. 1713. am rechtenArm vom Schlag gerührt wurde, so suchte er sichanfänglich dadurch aufzuheitern, daß er seinenNeffen und Schüler Restour bey dessen Arbeitenmit seinem Rath unterstützte; und da dieß feinerLiebe für die Kunst noch kein Genügen that, fienger bekanntlich nunmehr mit der Linken selbst wiederzu malen an. Ftorillo III. 268—70. Dort wirdsein Kunsicharakter also bestimmt: „ Jouvenerbesaß eine große Leichtigkeit im Erfinden, und einengewissen (seltenen) Reichthum in der Anordnung.Seine Zeichnung ist zwar etwas manierirt, mißfälltaber nicht gänzlich, wegen ihres dreisten Schwunges