Band 
Zweyter Theil [1].
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605
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Jsle.

in den Gegenden von Paris an, und starb dort»? 55 . 68. Jahre att. Dnvirons (ls I'arrs " 65 .p. 28. »t 2t)/.

Jsle, (Pasquier de l'), ein Baumeister zuParis , wo er um i/oo. ein Mitglied der Königl.Akademie von der ersten Ordnung war. Um dieseZeit erneuerte und vermehrte er den prächtigenPallast des Großpriors von Frankreich , der Tempelgenannt. Dann baute er das Hans des HerrnNourry in der Straße Charonne, und eines fürsich selbst, welche alle Zeugen seiner Geschicklichkeitsind. /e b'onche 16 1. p. 5g.

Ismails ff, ( ), gab im 1 .1802. Reisen

in die östlichen Provinzen von Rußland in vierBänden. Er besuchte die Krimm und den Kaukasus ,als Dichter und Maler. st^re.

Isoneilr, ( ). Unter diesem sonst unbe-

kannten Namen beschreibt Hirsching I. S. 1. ausdem Anspachischen Cabinet ein Bild Hjobs mit derIahrszahl i 65 /.

Isopi, (Anton), ein Ornamentiste, und, soviel uns bekannt ist, gegenwärtig noch Hofbild-Hauer zu Stuttgard. Derselbe lebte einige Zeit inRom . Alsdann ließ ihn Herzog Carl, kurz vorseinem Tod wieder nach Haus kommen. Um i/g 5 .sah man von ihm in Stuttgard eine 5 ^ hohe Vasein Alabaster, und sieben andre kleinere in Marmor,welche er noch in Rom gearbeitet hatte. Alle wur-den wegen ihrem Geschmack so wohl, als wegenihrer zarten Ausführung sehr gerühmt. Zwey der-selben stellten Aesopische Fabeln vor. Eine Be-schreibung davon findet sich im Journal s. 6. blilj.Kunst 262Z-s. wo es davon, neben Anderm,heißt: Sie seyen in der Bildhauerey das, was dieniederländischen Gemälde in der Malerey. In 18'ni.dann kannte man von ihm: Ein kleines allegorischesDenkmal auf Nelsons Sieg vor Abukir . Später-hin dann ließ er sich wieder auch zu Geringerm ge-brauchen; so z. B. in 1804. zu einem mit großerKunst und Feinheit gearbeiteten italienischenZimmerwarmer (Focone).

Isrveliue, ( ). Unter diesem Namen

findet man den gestochenen Plan der in 1614. er-bauten Brücke de l'Isle Notre-Dame zu Paris ,welcher in I Mcssagcrs Verlag erschien.

Itasse, ( ). So Wird im ^Ilnnnscl, 6es

Zeaux-^rts von i8oä. ein damals in Paris leben-der Baumeister genannt, und von seinen BautenLas Haus Tamey in der Provence -Straße angeführt.

JuanAlvarez. So nennt /iorillo (IV.» 5 b.), einen spanischen Silberschmied des XVI.Jahrh, welcher die alte Architektur bey seinen Ar-beiten zum Muster genommen habe.

de Aragon. Und so (I. 0. 128.)einen Maler, der i» der ersten Hälfte des XVII.Jahrhunderts in Granade blühte.

deLano. Und so ( 1 . c. 146.) einenachtungswürdigen Maler aus Pamplona gebürtig,der gegen End des XVI. Jahrhunderts blühte, undwichtige Aufträge erhielt.

de Drna. Und so (I. c. » 5 ch) einenMaler aus der zweyten Hälfte des XVI. Jahrh, dersich zu Burgos hervorthat.

ponroja de la Cruz, geb. zuMadrid » 55 ». verrieth bereits in zarter Jugendeine so große Neigung zur Malerey, daß man ,hnder Schule des Alonso Coello übergab, bey dem erschnelle Fortschritte machte, nach und nach zu demAnsehen eines geschickten Malers gelangte, unddaher von Philipp II. zum Hofmaler und Ayuda deCamera ernannt wurde. In dieser Würde verfer-tigte er eine große Anzahl Bildnisse, die sich imEscurial, zu Buenretiro und im Torre de la Parada

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zerstreut finden, zum Theil aber auch bey denFeucrsbrünste» in dem Pallast zu Madrid und delPardo zugrundgegange» sind. Da er die Namrtauschend nachzubilden wußte, soll einst ein vonihm für den König nach der Natur gemaltrr Adlerwüthend geworden seyn, sich losgeriyen , und seinBild mit Schnabel und Krallen zerrissen haben.Auch unter Philipp lll. behielt dieser Künstler dieStelle eines Hofmalers bey. Nach seinem Bild-nisse des letzterwähnten Königes zu Pferde wardnachwerts zu Florenz die Skatüe dieses Monarchenvon Joh. von Bologna angefangen, und von Laccavollendet. Seinen Styl betreffend, besaß er einerichtige Zeichnung, gab seinen Figuren Adel undWürde, und colorirte gefällig. Allein etwas zufurchtsam in Führung des Pinsels neigte er sich ;nsehr zu einer glatten und kleinlichten Ausführung,weiche damals, ganz wider den kräftigen und kühnenCharakter der spanischen Schule, überhand nahm.Zu seinen Hauptwerken gehören: Ein Biidniß vonR- Vecez de Ribera im Kloster von St. Maria diNazera; der H. Augustin u. a. Ordenestifter, inder Reihe der Erzdischöfe im Kapitelsaai der Ka-thedralkirche zu Toledo ; die Bildnisse Carls VIund Philipps il. in Lebensgröße, in der Bibliothekdes Escurials; Philipps III. und Margarethensvon Oesterreich, in dem von ihnen gestifteten Klosterdel Encarnatio», und die Geburt des Heilandes,in der Königlichen Kapelle von Cafa del Tesoro.Juan starb 1610. Fiorsllo IV. 142 45 .

Juan de Segovia , ein spanischer Hiero-nymite (st. » 48 /-) verfertigte für sein Kloster Kelche,Kreuze, u. a. Berathe von Gold und Silber; dieCustodia in eben diesem Kloster von ihm, wurdedann nach seinem Tod von feinem Schüler pszarrovollendet. Fiorillo IV. »49.

Eben so hieß auch ein spa-nischer Maler des XVII. Jahrh. Zeitgenosse desAlonso Cano , der sich durch meisterhafte Seestückehervorthat, die noch in Privatgalerien aufbewahrtwerden. Freylich war seine Zeichnung, wenn erzumal Figuren darstellen wollte, nicht tadclfrey,dafür aber sein Color it sehr schön. Frorillo I V. 268.

* deSevilla. S. Gevilla.

* deToledo. S. Toledo .

Einen andern Künstlerdieses Namens nennt ^iorillo (lV. 22».) der von1641-45. Maler bey der Kathedrale von Toledo war. *)

Juanelo Turriano . So nennt Fiorrllo(I. iio-11.) einen aus Cremvna gebürtigen Künst-ler, der unter Philipp II. zu Valenza ein Automatverfertigte, das von seinem Hause bis zum bischöf-lichen Pallastc gieng; daher noch heutigen Tagesdie Straße nach diesem hölzernen Manne (Iiombre«je pslo) genannt wird.

Juanez oder Joanes, (Dorothea), desnachfolgenden vincen; Juanez (wahrscheinlichaltere) Tochter, wicdmeke sich, nebst ihrer SchwesterMarqarecha, ebenfalls der Kunst; und von ihnenbeyden sollen die Malereyen herrühren, die sich amAltar der ersten Kapelle, zur rechten Seite der KircheSanta Cruz in Valenzia, wo ihr Vater begrabenliegt, befinden. Fiorillo IV. 121.

(Johann Vincen;), des nachfolgendenvincen; Juanez Sohn, bildete sich unter seinerLeitung zu einem wackern Maler. Von seinemLeben und seinenWerken ist uns aber nichts Näheresbekannt, .^iorillo IV. 121.

(Margaretha), des nachfolgenden vin»cenz Juanez (wahrscheinlich jüngere) Tochter.S. oben den Art. von Dorothea, ihrer Schwester,^iorillo IV. 121.

-)

Larum Kiorillo alle oben erwähnten Iuan's unter diesem Tauknamen angessihtt habe,)as Lcr. übrigens enthalt, den »wext- und drittletzten ausgenommen, kemru derselben, unter

ist uns unbekannt,keineriep Name».