Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
613
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Kampfhausen.

Rampfhausen, (H.). und so ein Ma-ler, nach welchem 8. He'ckenauer das BildnißE. G. Happel's gestochen hat.

Ramphuyzen, (I.). Und so ein neuererholländischer Maler, nach welchem M. von Sc-nus in 1807. sein allegorisches Bild: Religion,ein Geschenk des Friedens, in Kupfer gestochenhat.

Rande!, (David), irgendwo auch irrigRaendler und Rentier genannt, ein jungerKnabe von Straßburg , zeichnete um - 55 « alleKrauter und Pflanzen zu -H. Tragus, genanntBok's, Kräuterbuch, mit der Feder sehr sauber;und an der Spitze desselben das Bildniß diesesArztes und Naturforschers. Vielleicht hat er aucheinige davon in Holz geschnitten; denn man fin-det auf verschiedenen Stücken sein Monogram-ms, so wie es Christ S. ib 5 . anführt. Vonder spathern Geschichte dieses jugendlichen Künst-lers ist nichts zu unsrer Kunde gekommen.

Raneschenkof, (Iermolai). So heißt inFftoriUos R. G- (II. 71.) ein russischer Bild-nißmaier, Akademiker zu St. Petersburg seit^ 94 -

Ranz, ( ). Und so nach Fiorillo

(III. 299.) einer der geschicktesten Emailmaler,die sich zu Anfang dieses Jahrhunderts in Paris befanden.

Rapelle, ( ), ein niederländischer Land-

schaftsmaler um 1610. Nach ihm hat ein Unge-nannter (vielleicht er selbst) Aussichten von Ge-genden um Leyden gestochen. 71755 .

Ra pell er, ( ). So heißt irgendwo,ohne Weiteres, ein Maler zu Marseille um 1760.von welchem man Secstücke und Landschaften kenne.

* Raplu »ige, ( ), s. Caplunge.

Rappeler, ( ). Mit diesem Namenbezeichnet, findet man im Katalog von Brandesein von 1788. darirtes kleines, aber schönesBildniß des Feldmarschalls Laudon.

Rappeller,( ). Nach einem uns sonstunbekannten Künstler dieses Namens (der kaumeiner der beyden Vorhergehenden seyn könnte) hatum i 8 o 3 . Rahl das Bildniß des K. K. Feld-zeugmeisters Kray, dann auch ein historischesBlatt: Unschuld und Jugend, beyde in punktir-ter Manier, und Warnberger 4. Hefte Tyrolerstrachten gestochen und in Aaberli's Manier cols-rirt; alles für das Industrie-Comptoir zu Wien .AH^ R. Z. S. 87.

* Rapper, (Anton). Von ihm ist das großeAltarblakt und Anderes in der Kirche der MutterGottes übern Wasser zu Münster . HerneckeVlachr. II. 27.

( ), Bruder des Obigen, ebenfalls

Maler. Derselbe (heißt es bey Hern eckeNachr. II. 27. kurz) nährte sich meistens vomKopiren, und lebte noch zu Münster 17(18.

Rappes, (Heinriche, ein Maler von Cölln an der Spree , lebte um i 5 <j 6 . in Berlin . vllcolai.

Rarcher, (Andreas oder Anton). So hießein Kupferstecher zu Mannheim , um 1788. Vonihm erschien damals, im Verlage von Schwan undGvtz, ein wohlgetroffenes Bildniß des Thcaterdi-rektors Schubarts zu Stuttgard, nach LohbauersZeichnung; dann in 1791. ein punktirtes rechtgutes des Schauspielers Jfland, nach der Zeich-nung von M. Klotz. Meusel li. und Mus.XVIII. 426. In gleicher Manier eine alte Fraunach Spagnolekto Auch in der Allst R 3 S197. heißt Anton Karcher noch (1802. > einKupferstecher in punktirter Manier zu Mannheim ,der meistens kleine Blatter für Buchhändler, zumTheil sehr gefällig arbeite. Ob es bann die,er,

Karsten. 6iz

der folgende oder ein Dritter sey, der in ähnli-cher Kathegorie, ohne Taufnamen, noch um i8-.5.in öffentlichen Blättern genannt wird, ist uns un-bekannt.

-(Johann). So hieß, ohne Weiteres, ein

andrer Kupferstecher zu München um 1787. Mc.

Rareil, (Joseph), ein geschickter Blumen-maler ; arbeitete auf Holz und auf Kupfer. Mansiehet viele von seinen Gemählden in den Ha-gens - und Birknerischen Kabinetten zu Nürnberg .Murr.

Rarg, tDavid), ein Maler der in demXVI Jahrhundert zu Augspurg arbeitete. Holz-schnitte mit l) X. bezeichnet, werden ihm zu-geschrieben. 71 / 55 .

* _ (Georg). Ein Verzeichniß meinessei. Vaters führt ein Dutzend, von R Custosund 8. Kilian nach ihm gestochener dunkelerMänner an.

(I), 7 - Xarx p k. 0. steht auf einemBildnisse des Gotksgclchrten Ellas Kestner's.

Rarkorvsky, (Michael), ein russischerKupferetzcr unter der Regierung Peter des Gros-sen. Von ihm kennt man vornehmlich Heiligen-Bilder in Menge. Mensel MisceU. XI.271. Florllio R. S II- 45 .

Rarlsberg,( ), ein schwedischer Bau-meister, studirte in Italien und in England, undblühete um 1775. 71 / 55 .

Rarlsperger, (Jgnaz), von Wien , stu-dirre um 1787. auf dortiger Akademie die Erz-schneidckunst. Meusei Misc. XXX. 262.

* Barlsteen, (Arfoid^: In Frankreich war er Johann Varin's Schüler, dem er nach-zukommen suchte. Ein dänischer Cavalier, Herrvon Falkcnstein, soll ihm Anleiknng gegebenhaben, seine Schaumünzen anfangs erhaben inStahl zu schneiden, und so dann erst in dieStempel einzudrücken. Nach seinen Arbeiten ha-ben Acrse, I. E. Geriete und Geringius ge-stochen. 71 / 55 .

*Rarolus, ( ). So heißt ein Künst-

ler, der nach 8. Sutermann einen predigendenChristus gestochen hat, und aber wohl kein andrer,als entweder Caraglio oder Carl von Manderist. Von diesem Blatte, oder wohl vielmchr vondessen Urbilde, sagt Füßli IV. 28. daß Erfin-dung, Anordnung und Ausdruck darinn vor-treflich, und ganz in Raphaels Geiste sey.

Rarpinskij, ( ). So heißt nach dem

russischen Hofkalender von 1804. der damaligeProfessor der Anatomie an der Kunstakademie zuSt. Petersburg . Ob selbst ausübender Künstler,ist uns unbekannt.

Rarsch, (G.). So heißt irgendwo ohne Wei-teres ein Kupferstecher des X VII. Jahrhunderts.

( ), ein Sohn des im 8ex. ens,

haltenen Gerard Joseph Karsch's, Aufsehers derGatterie zu Düsseldorf , w.lchem er in decKunst sowohl als in erwähnter Stelle folgte.Roubraclevu lll. 222.

Rarsten, (I Ch. G.), Privatdocenk zuRostock vvb selbst ausübender Künstler, wissenwir nicht), gab in 1806. Die Anwendbar-keit und Ronstrncrion des Boblendaches,theoretisch und praktisch untersucht, auchmir Rückblicken auf die Geschichte dessel-ben versehen, >8. BeUin 8c>6. bey Frolich, ibGr.)welche gerühmt wurde.

Rarstens, (Asmus Jacob). S. Carstens;oder vielmehr s jetzt dessen 8ebensbeichrelbu,rgvon Fernorv, eine Kunstbiographic ohne ihresgleichen. Hier siehe noch die ihn bcrreffende schö-

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