Logzasi.
Loggatt (Wilhelm', s. den Schluß des Art.von Wilhelm Lodge.
Eogredoux (H.). So heißt ein französischerKupferstecher, von welchem man das Dildniß desCanonicuü I. Gardeau, ohne Namen des Malerskennt.
Lohe (H. M-). Und so ein deutscher Maler,nach welchem E. C. Heiß Bildnisse in Schwarzkunstgeschabt hat.
Lohier ( ). So wird im Almanach öes
Loaux-^rts von i8«>z. ohne Weiteres ei» damalszu Paris lebender Baumeister genannt.
Loh mann (Johann). S. im Lex. den Art.Renar Dahürcm. Um ,71». wurde derselbe inKönigl. Preussische Dienste aufgenommen.
Lohrnrann (F. A. A.). So heißt ein Malerzu Berlin , der eine ganze Folge von Ansichten derStadt Danzig ans Licht zu stellen gedachte, vonwelchem aber, unsers Wissens nur zwey, von I.F Schuster ebenfalls in Berlin gestochen, (1770.)wirklich erschienen waren. Neueres haben wirvon Lohrmann nichts vernommen.
— — ( ). So heißt dann auch bey
VNeusel 11. (1789.) ein, wahrscheinlich von Obi-gem Verschiedener, Dildnißmaler zu Warschau , derindessen doch bey le Sucur und Vanloo ebenfallsin Berlin stndirt hatte, und von dem wir gleichfallsseither nichts weiter vernommen haben.
Lohse (JohannGottfried), Architekt und feit17/8. Festungsmauermeistcr zu Dresden , geb. zuRuppendorf bey Dippoldiswaide 174». studirte inder Akademie der Baukunst zu Dresden . Durchdie Vorlesungen des Landbaumeisters Krubsacius bildete er sich vorzüglich im Theoretischen, von1770. an aber, bey dem Nathsbaumcistcr Schmidtim praktischen Farbe der Baukunst. Bey den aka-demischen Ausstellungen zeichnete er sich immeraus, und erhielt eine Prämie. Von ihm kenntman verschiedene größere und kleinere bürgerlicheBauten in Dresden , u. s. f. Aeller. Seit 1788.haben wir nichts mehr von ihm vernommen. InMeusels LI-D-R-L. (1808.) erscheint er nichtmehr.
Loiber (Stephan). So hieß ein Miniatur-maler, der um ixää. zuRegcnsburg gearbeitet hatte.
* Loir (Alexis), der jüngere Bruder des untenfolgenden Lfficlaus Loir. wareler nennt seinenStich fett (lrnAe). gefällig und ausdrucksvoll.Von seinen Aetzarbeiren sagt er.- »Diese warenzu viereckig, und die Nadel zu ernsthaft." Theilsdort, theils in einem Verzeichnis; meines sel. Vaterssind ungefehr 20. historische Blatter von ihm, nachle Brun, Jouvcnct, N. Loir, Mignard, Pouffin,Rubens und L. da Vinci angeführt; wovon der Fallder Engel und der Kindermord, beyde nach le Brun,eine Abuehmung vom Kreuze nach Jouvenet undeine betende Magdalena nach seinem Bruder N.Loir zu den Hauptblättern gezahlt werden. In derbekannten Galerie von Luxemburg sind von ihm:Lcluostion cis 1a steine; 1a lieine prenü le partirls la ?aix, und: le 1 'eni 8 veeouvre la Veritö»und gehören freylich nicht zu dem Schönsten diesesvortreflichen Werks. Diese drey beschreibt F'üßllIV. 114. 127. und 129. und eine Magdalena vonden Engeln zum Himmel getragen l. c. I. Zji.Noch kennt man von ihm etliche Bildnisse »achBenoit, Halle ', Rigaud, Vivien u. s. f. DannIe8 ciiikörentes nation8 sie l'lüurope, wieder nachle Brun, und allerley Ornamente, nach N. Loir.Auch nach ihm (vielleicht eine Copie) hat E.Francois das Bildniß des Tonkünstlers le Elastvon Lyon gestochen. Rost VII. 221.
— — (M.). So heißt ein sonst wenig be-kannter französischer Künstler, nach welchem N. del'Armcßin, S-Carmona (1760.), P, van Schuppenund Tardieu Bildnisse gestochen haben; letztrcrdasjenige von Mad. du Boccage.
* Loir '(Mademoiselle), welche eine Handschriftmeines sei Vaters von vorstehndem M. unierschei-det, s. das Lexikon.
* — — (Niclaus). Derselbe war der Sohn
eines Goldschmieds, und kam schon in seinem Dreyund Zwanzigsten nach Rom . Hier studirte er alleWerke großer Meister, ohne solche zu copieren, deneinzigen Pouffin ausgenommen; wohl aber verfer-tigte er von allen, welche ihn besonders gerührthatten, so oft er von ihrer Betrachtung nach Hauskam, Entwürfe, worin nichts vernachläßigt war,was die Compvsition, die allgemeine Wirkung unddie Farbe betraf; ein vortreflichcs Mittel (sagtwareler) nicht zwar um eine Manier irgend einesberühmten Vorbildes sich eigen zu machen, wohlaber ihre Weise, die Maschinerie eines Ganzen insich aufzunehmen, dem Geist einzuprägen. Denübrigen Theil seiner Zeit widmete er dem Studiumder Landschaft und Ruinen um Roin. Seinemerwähnten Benehmen verdankt er ohne Zweifel dieLeichtigkeit, seine Zusammensetzungen »ach Gutbe-sindcn zu verändern, und eine gegebene Anzahl vonFiguren auf vielfach verschiedene Weise anzubrin-gen. Seine Färbung war gut, sein Pinsel fett,leicht und pastellartig, die Zeichnung correkt; seineFrauenköpfc angenehm; den Kinderfiguren wirstman einige Plumpheit vor. Durch seine Madonnenhatte er sich einen besondern Ruhm erworben. Land-schaft, Architektur und Verzierungen malte er eben-falls sehr schön. Einige indessen beschuldigen ihn,wohl nicht ohne Grund, er habe seine große Leich-tigkeit (er machte einst die Wette, 12 H. Familienin Einem Tag zu malen) gemißbraucht, und seineEompositionen mehr hübsch gefügt, als überdacht,so daß er oft mitten im Gespräch mit seinen Freun-den seinen Gegenstand entworfen und ausgeführthabe. Auch bemerke man (glaubt de Pries. beyihm weder Feinheit des Gedankens, noch eineneigenthümlichen Charakter von einiger Erhebung.Dagegen rühmen Andre an ihm namentlich auchseinen Ausdruck. Immerhin scheint eS, daß Loir keinen Rang unter den großen Meistern verdiene,wohl aber eine Stelle unter den guten behauptendürfe Nach seiner Rückkehr ins Vaterland(rbüZ.)ward er bey der Konigl. Akademie aufgenommen.Sein Neceptionsbild bestand i» einer sinnreichenAllegorie über den Fortschritt der Künste unterLudwig XlV. Jetzt wurde er mit Arbeite» über-häuft, und sah man von ihm in den Tuillerien undzu Versailles einen Plafond nach dem andern. Zuseinem Vorzüglichsten gehört; Seine allegorischeGeschichte Ludwig XlV. in dem Lorsaal derKönigl.Zimmer zu Versailles ; besonders der Plafond,welcher ganz geöffnet scheint, und dies mit so vielerKunst, daß man wirklich das Licht durchbrechen zusehen wähnt, u. die Sonne, als die Quelle desselben,auf ihrem Wagen erblickt, wie sie sich eben überden Horizont erhebt, und ihre Strahlen auf alleSeiten vcrspreiret. Diese Arbeit war es, die ihmdas Jahrgeld von ä«""- Fr. erwarb. Nach ihmhaben eine Menge französischer und niederländischerKünstler an die gc» Bl gestochen. Bildnisse z. B.A. Billette, E. Gantrel, H. Jans und R- Lochen;Geschichtliches dann: I. Boulangcr: Veromca mitdem H. Schweißtuch, und einen Salvator Mundi ;M. Boulanger eine Madonna; sein Bruder AI.Loir: Nebst der schon unter seinem Art. berührtenMagdalena, eine H. Jungfrau mir dem schlafendenKinde, und zwey andre H. Familien; G. Valleteine Auferstehung, u s. f. Als Kupferstecher dannkennt man von ihm selber über isic». Bl. in einemfreyen und malerischen Geschmacke gearbeitet.Darunter mehrere H. Familien und Madonnen;dann Pariö Urtheil, Daphne von Apoll verfolgt,Cleobis und Bitons kindliche Liebe, nach einemseiner beßten Gemälde; ferner zwey große Laue«schaften, Metamorphosen, Kindergruppen , u. s. f.Alles »ach seiner eignen Erfindung. Rost VI'»220—21. und ^r.
— — ( ). Noch einen Bildnißmaler dieses