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* Machua (Joh. Fernande;), l. Machuca.S- die im Lex. cirirte Stelle aus velasco, dieaber wahre» Unsinn enthalt.
MachucL (Ludwig). S. den gleich folgendenArtikel seines Vaters, am Schluß desselben.
— — (Peter), ein spanischer Maler, Bild-hauer und Architekt, von welchem man zwar viele,aber größtentheils verworrene Nachrichten in derspanischen Kunstgeschichte findet. Nach Einigenging er nach Italien , um sich daselbst zu bilden;nach Andern vervollkommnete er sich zu Granada ,wo man auch seine meisten Arbeiten findet, welchean den Styl von Raphael erinnern sollen. Auseiner Handschrift der Kathedralkirche zu Toledo ergiebt es sich, daß er die Oberaufsicht über denBau von Alhambra z» Granada hatte (welche andreirrig dem Alonso Berruguere zuschreiben), und daßer dem Hofe 4 »- Jahre hindurch diente. DießZeugniß trift auch mit dem Jahr 1627. zu, worinCarl V. jenen Bau anheben ließ, der nachwertsunter Leitung von Peters Sohn, Ludwig, vollendetwurde Eines von perers schönsten Werken istder Springbrun» den der Marquis von Mon-dejar, D. Louis de Mendoza, zur Zeit Carls V.nach Alhambra schickte, und dessen Master undBasreliefs, die den Kampf des Herkules mit derHydra, den Raub der Helena, u. s. f. enthalten,einen herrlichen Anblick gewahren, F-or-llo IV.78 . 82. 85 .
' — — ( ), ein alter spanischer Architekt,
von dessen Taufnamen, Vaterland und Jugend-geschichte Milizia (Lcj. tei-2. I. 524.) uns zwarnichts zu erzählen weiß. Dafür beschreibt er dannziemlich umständlich die schöne Hauptfa>;adc vondorischer und ionischer Ordnung, und den derselbenentsprechenden innern Hof des Königlichen Pallasteszu Granada , den dieser Machuca, als BaumeisterCarls V. erbaute, und der daher auch mir demIoh. Fernande; Machua, dem später» spanischenMaler und Baumeister des Lexikons, nicht zu ver-wechseln ist.
* Macky (Peter Anton von), Architektur-maler und Stecher in Distermanicr, geb. zu Paris um 1722. Er trug den Namen eines Malers desKönigs, zeichnete sich in seiner Gattung aus, undwird in Absicht auf reinen Geschmack seinen Zeit-genossen Robert und Clerisseau an die Seite gesetzt.In der Ausführung hingegen (wir denken in Absichtauf Effekt) erreichte er freylich seinen Meister,Servandoni , bey Weitem nicht Er selbst hat nachseinen Zeichnungen mehrere Architektur-Blätter,Ruinen u. s. f in Bistermanier gestochen. zJachihm dann schätzt man besonders die gefärbten Blättervon Descourlis und Janinet- Andres t?orr äsAler, äesmnö 3vov/.o!tt/rL»'bottrZ) hat P, Laurent,dann sein nachfolgender Sohn, Basan u. s. f. ge-stochen. Etwas irrig heißt es bey Florillo 111 . 555 .» Dieser Künstler sey nur durch zahlreiche Blatterbekannt, die nach seinen Zeichnungen gestochenworden." Neben dem schon im Lex. Bemerktenkennt man noch von ihm seine Verzierungen desHSuptaltars in St. Jvffe mit nachgeahmter Archi-tektur, und andre.ähnliche Arbeiten in St. Roch zu Paris . Rost VIII. -95—94. Flor-As I. c.S. 400. 2 ara» Lä. sec. Lrnnätt.
— — ( ), ein Sohn des Obigen, von
dem es bey F-orillo III. 42b. heißt: Er habe imGeschmack seines Vaters gemalt, und ein großesTalent besessen, architektonische Stücke, Ruinenu. dgl. mit Bister auszuführen. Basan (Lcl. soc.)und Andre hingegen führen ihn lediglich als Stecheran: Daß er nämlich nach seinem Vater mehrerepittoreske Gegenstände, wie z D- das Innere von— Stallen, u. dgl. in Farben gestochen habe.
— — ( ). So heißt endlich irgendwo,ohne Weiteres, ein französischer Kupferstecher, derUM -786. in ein Werk: ^lömorisl pirtoresque «je
So eben bemerken wir, daß der oben in den gegenwäi
Perspektive mit unsern beyden züngern de Mnchp's
Macret.
In krance Bildnisse mit Farben gedruckt gelieferthabe, und aber wohl kein Andrer als der gleichvorhergehnde Sohn perers ist. *)
* Mac in- oder Manc-ni (Franz). Der-selbe war Akademiker von St. Lukas, und st. 1768.Derselbe (sagt Lanzi 1. 544. und 1l. 2. -98.1 wareben so berühmt in Unter-Italien als sein Mit-schüler Franceschini im Obern. Diesen ahmte erfast mehr als ihren Lehrer Cignani nach, und hattewenigstens etwas von dessen hurtiger Leichtigkeit.Doch malte er weit weniger. In seinen Erfin-dungen scheint er sich Lazzarini zum Muster ge-nommen zu haben. Seine Zeichnung war gut undschön; und überhaupt sah man ihn zu Rom füreinen der ersten Künstler seiner Zeit geachtet. SeinHauptgemald (St. Peters Wunder bey der schönenPforte) im Pallast von Monte Cavallo aufbewahrt,und zu St. Peter in Mosaik gebracht, ist wohlcomponirt, voll reger Figuren, und mit schönerPerspektive staffirt So sind auch verschiedene andreBilder von ihm: Seine HH. bey den Conventualenzu Urbino, bey den Camaldulenscrn von Fabriano ,der St. Peter erschienene Christus bey den Philip-pinern zu Citta di Eastello, und Andres in Oel und in Frcsco zchForli und Macerata . Seine histo-rischen Staffeleygcmälde waren auch im Auslandberühmt.
Mack (N. ). So heißt bey von SterkenS- 554. ein Künstler, der, nach I. G BergmüllersEntwürfen, die Deckenstucke der Dominikanerkirchezu Augsburg gemalt habe.
' Macklin (Tkomas). Unter diesem Namen,als Verlegers, führt der Katalog von Brandesein in Roch abgedrucktes Biidniß der Herzogin vonDevonshire an.
Maclaurin (Oudot de), ein französischerBaumeist-r. Nach seiner Zeichnung soll theils derobere Theil des Thurns rechter Hand von St.Sulpice allzu trocken, dann aber, um 1772. dasPortal des dortigen Gottesackers mir damals un-gewohnter edler Einfalt, in Absicht auf das Ma-terielle nur allzueinfach (die Thüre selbst von Holz,die Seitenpftiler von gewohntem Stein) ausgeführtworden seyen. Eine Beschreibung und Abbildungdavon im Umrisse s. inLandons Annal. X. - 5 .
Macolino (Thomas), ein Kunstdilettantedieses Namens stand zugleich als Tonkünstler inKurfürst!. Dayerschen Diensten um 1V70. C. G.Ambling hat einige Bildnisse «einer Herrschaftennach desselben Gemälden in Kupfer gestochen, Mn.
Macret (C F.). Derselbe hieß Carl FranzAdrian, geb. zu Abbevjlle 1762. und gest zu Paris 1780. Er war ein Schüler von Duruis, undmachte in wenig Jahren auffallende Fortschritte inseiner Kunst, welche seinen frühen Tod bedauernlassen. Rost Vlll. 558 . wo nur wenige Blatternach Cbaquet, L. Fauvel, Gonzales, Grenze,Moreau dem jungen und van der Werf angeführtsind. Weit mehrere hat ein Verzeichniß meines sel.Vaters; neben schon benannten Meistern nachBaader, Barbier alter, F. Eisen, Fragonard ,Jordaens , L Maes, Menageot, Pvusstn undSchidone. Zu dem Bedeutendsten dürfte gehören:Ollranäe ä l'^ruour. nach Grenze; i.e«>li2r«l «lr-Vince, mourant «laus les drns <js krgnqoi8 1 .ein trefliches Blatt, nach Menageot; -)rrivee «je
) Uou88eau sux Lknmpg 4 ck^ 8 ve 8 , nachMoreau; eine Flucht in Egyptcn, und der EwigeVater (letztres gemeinschaftlich mit St. Aubin),beyde nach Pouffin; einen St. Sebastian nachSchidone, und die Samarikerin am Brunnen, nachvan der Werff Hinwieder scheinen auch Andrenach seiner Zeichnung gestochen zu haben; wie z. B.Elluin das Biidniß der Karmelitern- Louise Mariode France; Eouchö und Dambrun: la Loquettostxöe, u. s. f.
tigen Zusätzen unter Deniachy angeführte Professor derwohl sicher Eine Person ist.