754 Maire.
Ma»re ( le), ein französischer Kupferstecher,lernte bey I. P. le Bas. Er arbeitete an einemWerke betitelt: Drait8 «le I'Hl8toirs zgcree etpropkans, ll'apröz les plus Franks ?eintrs8»die aber bey ihm sehr klein erscheinen. Um 176h.gieng er (desto besser!) nach Cayenne . Lemecteläse 98. er LAc.
— — ( le). Nach einem Künstler diesesNamens (vielleicht einem von den Obigen), hatL. Cars das Bildniß Ludwig Franz von Contigestochen.
— — ( le). So wird auch im Llmanscl,äs» Keanx-^rt8 von ,8o3. ohne Weiteres, eindamals in Paris lebender Baumeister genannt.
— — ( le). Und so I. c. unter gleicherRubrik, ein damals, und noch ,8o8. daselbst le-bender Ingenieur deoßraplie, vlrectecu: äuOabinst Dopo^raphl^us pour ls levse äeg?Isn8, I'/zrpsntaAe, Is8 0arte8 äs 6eoArspklsetc. In letztgedachtem Jahr gab derselbe: laDopoßrapüle äs Pari8, on ?Ian ästaille «le laV^IIIe äs ?sri8 et äs 868 k'auxbour^8 8°. (kr. 7.
5o. l). et 25- kr. au Isvi8).
— — ( le). So heißt endlich auch einneuerer französischer Künstler, nach dessen ZeichnungJoh. Dapt Massard für das XL V. Heft deschlu8eebran<^ai8 das Bildniß Franz I. von Litian ge-stochen hat.
Mais ( ). So heißt irgendwo, ohne
Weiteres, ein niederländischer Bildnißmalcr, nachwelchem A. Blooteling gestochen habe.
* Mai sonn euve ( ), hieß Ludwig,
geb. 1719. Von ihm kennt man auch Blätter zuAlein's: Oräme natursls äs I liiccl äi b/Iars eLo88lU, 28. koZI. nebst desselben Bildniß; dannandre zu irgend einem französischen Geschichrswerk,nach Humblots u. a. Zeichnung. u.
Maistre (Joh. Christ.) s. Master.
Mairano (Loren;), ein alter Baumeister vonSiena , von dem uns nichts anders bekannt ist,als daß MlllZia (Lä. tsm. I. ,47.) seine Fa<;adedes Doms zu Orvieto , in Absicht auf barokke Ucber-ladung von Zierathen, mit derjenigen des Domszu Siena von Johann von Pisa, am Schluß derNachrichten von diesem letztem, in Parallele setzt.
* Maitre (Johann le), der Historienschnei-der; auch im Französischen Tailleur ä'Hi8toire8genannt.
— — ( )> Nach einem uns sonst unbe-
kannten Maler dieses Namens hat B. Probst dasBildniß G. P. Stelzer's geliefert.
* Maizieres (Simon), s. Mazieres.
Makaierv (M. M.), ein Kupferstecher desXVIII. Jahrhunderts zu St. Petersburg , der denTitel: draveur äe8 Carte8 et IVIaltrs äs Uer-8pective trug. Von ihm kennt man ein Bildnißdes Sergej Leontieco Bourkwostow, ersten russi-schen Soldaten. Fiorillo R. S- I. 94.
Maklin ( ). So heißt irgendwo, ohne
Weiteres, ein Kupferstecher, von dem man Blätter»räch Guercino kenne.
Malacr»da (Johann Peter), ein aus deinDeltlin gebürtiger Künstler, malte 1489. für dieKirche St. Maria zu Mazzo, im obern Theil diesesLandes eine Altartafel, welche nach dem Geschmackeseines Zeitalters ein schönes Bild ist. Füßli V. 25.
Malagol» (Franz). So heißt irgendwo,ganz ohne Weiteres, ein Maler und Tapetenwirker,vornehmlich in Früchten und Blumen.
' Malagon, s. villafranca.
M a l b e st e.
* Malaguazzo oder Malagavazzo(Hieronnmus) oder Eoriolan; biühcke um , 585 .Lanzi II. Z70. »vill: Cor. Malagavazzo sey derrichtige Name; nennt dann das schon im Lexikonangezogene Gemäld ein schönes Bild, und glaubt,daß es zu Cremoua nur deswegen minder geachtetwerde, weil man im Wahn stehe, es sey nicht vonihm erfunden, sondern bloß nach feines LehrersCampi Zeichnung ausgeführt worden.
M aIaine ( ). So wird im Llmans«?',
äe8 Keaux-^rt8 von , 8 o 3 . ohne Weiteres, einKünstler unter der Rubrik der damals in Paris lebenden Blumen-Zierathen,Gattungs-und Still-Lebens, Malern genannt.
Malapeau (Claudius Ricinus), Kupfer-stecher, geb. zu Paris ,755. lernte bey Moitte.Von ihm kennt man, neben Andern,, in derVo^ags plttore^ue äs Ia8ui88e (X" 20Z. und2 , 3 .) nach Bertaux Zeugniß kleinliche Bildnisse vonWilhelm Tell und von I. I. Baron von Erlach.önxa» Lä. 8ec. Dein Llmanack äs8 keaux--zrt8 von , 8 o 3 . zufolge, lebte er (oder dann dernachfolgende Künstler dieses Namens) damals nochzu Paris .
— — ( ), Sohn, wahrscheinlich eben
ein Sohn von « 5 l Mclaus, heißt dann um ,802.einer derjenigen Kupferstecher, dessen sich Mellingzu Ausfertigung des Prachtwerkes seiner Vo^axspittorengus äs Lon8t3ntioople bedienen wollte.,Vo»u. II. Z,o.
Malary ( ), ein Künstler zu Paris neuester
Zeit; arbeitete um ,807. gemeinschaftlich init Ro-hault, an einem Entwürfe zu einem Denkmal fürdie französischen Armeen, auf die Stelle der Mag-dalena-Kirche zu Paris , dem aber, so wie nochvielen andern, derjenige von Vignon von demKaiser Napoleon vorgezogen wurde.
* Maias. Dieser alte Bildhauer kann in
keinen frühern Zeitraum gesetzt werden, als in dasEnde des VII. Jahrh. a. C. Denn seine Urenkel(Söhne des Anthermus) lebten in der H Olym-piade (oHo. I. s. L-). Von Maias selbst kcnnrman übrigens, wie von seinem Sohne Micciadee,nichts als ihre Namen, et /'LEE.
Eben so wenig von dem Sohne dieses letzter», An-rhermus; wohl aber von den Söhnen diesesletztem, Bupalus und Anrherinus dein jünger»,zu deren Kunstwerken, neben dem im Lex. 8. v.Antherm» Angeführten, noch gehören: Eine Dianazu Jasus, eine andre zu Chios , und endlich ver-schiedene Büsten, die zu Rom im Tempel desApoll auf dem Palatinischen Berge aufgestelltstanden. Meuse ! LT- Misc. IX. 3 j.
* Maiaresta, s. Leonh. da s)>stc>ja.
Malbeste oder Malbsre (I. P ), einfranzösischer Kupferstecher, geb. zu Paris i^o.lernte bey le Bas, und arbeitete in seiner Gcburrs-stadt um ,770. Von ihm kannte man schon früheMancherley »ach Adr. van den Beiden, Moreauu a. Dann späterhin (für die Galerie vonOrleans ) gemeinschaftlich mit Guttenberg ge-stochen, das Bildniß eines holländischen Bürger-meisters, nach Rembrandr; und (für die Galerievon Florenz ), nach Wikars Zeichnung, Apoll und Marsyas , nach Carl Lotti; dann (wir denkenfür das Werk von Sr. Vlon): Zwey Blätter, welchedie Steinbrüche zu Puzzuolo darstellen. In le BasKatalog (N". ,6.) wird er auch als Zeichner ange-führt. Dem LImansck äs8 keaux - Art8 von, 8 o 3 . zufolge, lebte derselbe damals noch zu Paris ,und wird dort Stecher mit der Nadel genannt.So ätzte er z. B. um diese Zeit, nach SwebacsZeichnung, eine Hirschcnjagd, eine Reitschule nachWonwermann, und le?äturage nach du Jardi »,fiir's I. V. und VIII. Heft des üluses I'rr>n<^»i8;Blätter, die dann von Daudet und P. Laurentmit dem Grabstichel vollendet wurden. Und endlich