Band 
Zweyter Theil [2].
Seite
769
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Marani.

I. Baldrey, P. S. Dartoli, F. Bartolozzi,,N.Bazin, I. B. Detti, N. Billy, C. Bloemaert,

G. Bodeuehr, Boellmann, F. Borsi, Jos. Boy-ycll, C. Brunct, W. Chateau, I. Coelemanns,I. Colin, I. Daulle, L. Desplaces, St. Dcs-rochers, P. Dooms, Cl. Düfios, C- Dupuis,C. Exhaw, die Facius, C. Faiitetti, B Farjat, C.Faucci, H. Fcrroni, Flipart, F. M. Francia, I.

H. Frezza, I. D. Giacoboni, L. Gomier, F. Gio-vane (Juvanio), F. Gregor!, I. Guttierez, I.Hall, L- Heckenauer, C. D. Jardinier, P. A.Kilian, D. H. Krüger, I. Lapi, B. Lens, F. A.Lorenzini, F. de Louvemont, I. C- Mallia, A.Massen, I. B. Michel, I. V. Negclin, P. undSt. Picart, P. Picault, B. Pietri, M. Pilteri,P. del Po, F. und I. B. Poilly, A. Poud, A.Procaccino, F. Raffaeli, A. Ratti, A- Ricdel,Riot, I. Rojsi, G. Scorodomoff, C. Sherwin,

I. Simon, Simoncau, I. B. Sintcs, M- Sorello,

H. Sperling, I. Etrebele, N. Tardieu, Lassaert,B. Ll-chouff, S. Vallee, G. Ballet, T. Vcrcruys, C>M. Vermeulen, H. Vicenti, L. Visscher, C. Weigel,A. van Westerhout, H. Winstanley, L. Zucchj.Die beßte Litteratur von ungefehr iho. Blattern(über ein Drittheil von Audenacrt und Frey, dieman eigentlich Maratti's Stecher nennen kann, undwovon letzkrer, nach Edelink undAndran, unstreitigder beßte war- ist wohl diejenige des winklerschenEanlkaralogs; wo, neben den von Füsili geuann-ten, als besonders schöne Blatter bemerkt werde» :Die Anbetung der Hirten, von Poilly; eine Reini-gung Maria von Bloemaert; eine stillende Madoniravon Gregori; eine H. Familie von Sherwin; eineMadonna mit dem aufrecht stehnden Kinde das denSegen giebt, von Westerhout; eine andre mit deinschlafenden Kind auf dem Schooße, von B- PicardSohn, in Schwarzkunst geschabt; wieder eine H.Familie von Vermeulen; eine Madonna in derHöhe, von fünf HH. umgeben, von P. Aquilageetzt (selten); St. Stanisla's Kostka, von Do-rigny, und St. Blasius von Audenaert (beyde sehrschön); eben so der sterbende Et. Taverius vonFrey; August, der nach beschlossenem Janus-Tempel den Göttern opfert, von Ebendemselben;der als Kind gerettete Bacchus, und Diana aufder Eberjagd, von Procaccini geätzt; Apollo unddie Musen, in punktirter Manier, von den Ge-brüdern Facius, ein prächtiges Blatt; Apollo undDaphne von Audenacrd, und die Zeichenschule vonDorigny . Dieses letztre allegorische Blatt, vonFiorillo l. c. i8ä8/(. und Füßli (l. 6. 26869.)ebenfalls angeführt und beschrieben, ist auch derErfindung des Urbilds wegen von besondrer Merk-würdigkeit. An der Stelle, wo ein Lehrer dieGesetze der Perspektiv erklärt, liest man unten:1 'anto cke basti; an einer andern, wo die Antikenstehn: Xon mal sbastanLn, und endlich, wo dieGrazien erscheinen (0 wie wahr!): cli noi

opmi satica ö vsna. Zu dem Neuesten dann ge-hören : Seine Verlöbniß der H. Catharina imMuseum r-säpoleou (Heft X V!I.) nach Cheri'öZeichnung von Vendramini gestochen. Eben das-selbe im Umrisse s. in Landous Annal. X. 6).und Ebendas. V. 118. und VlI. 07. die Anbetungder Hirten, und Johannes in der Wüste (alle dreybeschrieben und beurtheilt). Von Mararti's eige-nen geistreich, und zum Theil sehr fleißig geatztenArbeiten giebt ebenfalls der Q?inklersche Katalogbisher die beßte Notiz von 2». derselben, derenHalste die Geschichte der H. Jungfrau meistensin kleinen allerliebsten Blattern enthalt. (Mitäa-rrir-M-t oxo. bezeichnet, kennt man Copien der-selben). Etliche andre aus der Leidensgeschichte(diese Alle nach seiner eigenen Erfindung). Dongroßen, dann: Joseph giebt sich seinen Brüdeuizu erkennen, nach Mola; die berühmte Sania-riterin, nach H. Earracci (ehemals bey den HH.Oddi in Perugia , jetzt im Auslande); die Geiße-lung St. Andreas, nach Zampieri (voll Geist);Er. Carl Borromaus bitter für die Pestkranken inMailand , nach dem Cavalier Pcrugino; Helivdorim Tempel, nach Raphael (wohl unstreitig sein

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bapitalblatt, aus zwey Platten bestehend); einSt. Lucas, der die H. Jungfrau malt, nach seinereignen Erfindung, mit dem Grabstichel vollendet;endlich ei» höchfi seltenes, ebenfalls bloß mit: 6)» /kecit bezeichnetes Blatt, welches, auf einemGrund von Laubwerk, Venus und Eupido, undeinen Pan oder Satyr in ziemlich lüsternen Stellun-gen, und doch nicht ganz verständlich darstellt.Wohl unbillig nennt A)areler diese Blatter: Miteiner magern Nadel gearbeitet, und die beynahekein anderes Verdienst, als die mehrere Verbrei-tung einiger seiner Zusammensetzungen hätten.Lauf. Lua>rcle;, tranaeNm und Soft I V. ä?-

Marbel ( ), So heißt im^lm-iriack lle

?sri8 von , 8 l> 5 . ohne Weiteres, ein damals zuParis lebender Dildnißmalcr.

Marc - Ankörne. Unter diesem Namenfindet man in den IVlömoire.-? rie l'^bbe cis Na-rolI«8 D. III. p. 206 einen Künstler angeführt, derum, 65 o. zu Püris kleine Figuren von Porzellanerde formte.

* Marc deRavenna od. Ravignano,s. Ravenna ,

* da Siena , s. prno.

* ( ). So heißt, ohne Weiteres,

ein Maler, der in BartholoMö Sprangers Lebens-beschreibung erscheint, und nicht unwahrscheinlichMarc du val ist.

Marcade ( de la)> ein uns sonst unbe-kannter Kupferstecher, der um 1770. an dem VuruveLsvarc>i8 gearbeitet hat.

* Marcac, (Battholome), s. Mercari.

Marcellk (Joseph). So nennt SarnellrS. 1Z0. ganz ohne Weiteres, einen Künstler, derzu Neapel gearbeitet habe.

(M. A.). Von diesem Kupferstecherkennt man auch ein Abcndmal, ohne Namen desMalers.

* Marcel lini (Carl). Am Schluß s. Art.im Lexikon setze anstatt Guarientl: kalllinucoiXV 11 I. 17a-

* Marcel!is (Otto), genannt Snuffelaer,bisweilen auch Marseus. Dieser Künstler (sagtWareler) ist einzig durch die Nachahmung derkleinsten, und zum Theil solcher Gegenstände in derNatur berühmt, welche eher Abscheu zu erregenpflegen; aber auch das Jnsect, welches man mitFüßen zertritt, erscheint schön, wenn es durch dieKunst gut nachgeahmt ist; und Marcellis be-weist, daß es keine Gattung giebt, welche nichtRuhm gewähren kann, wenn man sie mit Erfolgbetreibt.

Marcello ( ). So nennt Bafirn (T<I.

8ee.) ohne Weiteres einen Künstler von Florenz ,der für eine Folge von venetianischen Antiken dieStatue der Venus gestochen habe.

* Marceuap-Deguy, oder richtiger, deGbuy (Anton), Maler »nd Kupferäker, geb.um 1720. Die angeborne Liebe zur Kunst machteihn zum Künstler, ohne daß er dabey die Wissen-schaften vernachläßigte. In Führung der kaltenNadel war er am stärksten; etwas zu mühesamerFleiß, um die beziclte wirklich große Kraft derselbenhervorzubringen, laßt sich indessen daran nicht ver-hehlen. Neben seinen Talenten besaß er noch allegesellige Tugenden, und war ein Mann von an-erkannter Nechlschaffcnhcit und Güte. Um -77«.erbte er ein Landgut in Burgund , wohin er sichzurückzog, und wo er wahrscheinlich gestorben ist.Der Katalog seiner Blatter enthält 7Z. Artikel:Bildnisse, Geschichte, Gartungsstücke und Land-schaften. Die Meister, nach denen er gearbeitethat, sind: Avcd, Mad. Batciarclli, le Brun,Champagne, G. Douw, van Dyck, Ferdinand,

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