Band 
Zweyter Theil [2].
Seite
777
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Mari n.

ornee <1e Zoo. sujsts, ^raves par les mellleurs«ftiskes, sous la öirection «je )V. /'o»ce. -2.B.rnde gr. Oct. bey Didot dem jünger» „ (Nochhatte er sich vorgenommen, in einem ähnlichenWerke von 12. Heften, jedes zu 12. Blattern, dieinteressantesten Gegenstände der H Schrift zu be-arbeiten. Ob solches zu Stand gekommen, ist unsunbekannt). Ferner die von Ponce selbst gestochenenBlätter zu den Illustres ssran^ois; andre (2 ,.)von Ebcndems von Ghent u. a. Zu den Idyllen vonBerqum; hauptsächlich aber die 200. Blätter zuden Fabeln von Dorar, die voll Geist und Seelesind. Von einzelnen Blattern hiernächst nach ihmkennt man Verschiedenes von theils Bildnissen,theils geschichtlichen und Gatlungsstücken vonAvril, le Beau, Bonnet, Chalmandre, Dambrun,Duhamel, Ghent und Patas, wovon Rost VIII.29b. etliche, ein Verzeichniß meines sel. Vatersaber weit mehrere anführt. Lonk. seinen Nekrologim Monireur.

* Marin (Ludwig). Die Proben von gefärbtenBlättchen nach Miniaturart, welche dieser Künstlerzu London , dem Lcx. zufolge lieferte, bestandenz. B. in: les bull«« Nusieiennes nach Roux;dann: tüe pleasurss »k Lsucation, tüs «langerof 8leep» tke trus paternsl Lure. UebrigensWill Basan (L6. sec.) wissen, dieser Marin seyein erdichteter Name, und die damit bezeichnetenBlätter gehören zu dem Werke von (Ludwig) Bon-ner . Ein Zchnd derselben führt der Katalog vonBrandes an.

— — ( ), ein französischer Bildhauer

neuester Zeit, erhielt in 1800. gemeinschaftlich mitMilhomine den großen Preiß für ein Basrelief,das den Tiberius Gracchus zum Gegenstaizp hatte,der seine Familie und Freunde verläßt, um dieVollziehung des agrarischen Gesetzes zu beschleuni-gen. Diese Arbeit unsers Künstlers, die in Lan-den« Anna!. II. i 58 . beschrieben und im Umrißabgebildet ist, zeichnete sich durch Einfachheit,glücklichen Ausdruck, correkte Formen, und ge-schmackvollen Faltenwurf vorzüglich aus- Umr 8 o 5 . und noch 1809. lebte Marin zu Rom , alsPensionnair der dortigen französischen Akademie.Auf der Kunstausstellung des erstgenannten Jahrssah man von ihm in Gyps: Eine junge Badende,und Telemach, als Hirt in Egypten, beyde Figurenüber Lebensgröße; dann den Entwurf eines Bas-reliefs für das Grabmal der Frau von Beaumont,geb. Montmorin, der wirklich in der Kirche St.Louis des Fran^ais zu Rom ausgeführt und wovonZeichnung und Arbeit sehr gerühmt wurden. Ferner:Hagar und Jsmael in der Wüste, eine Skizze.Endlich einen jungen Mädchcnkopf. In Schle -gels E)e>idschreibeii an Goethe über dieKünstler zu Roin im Frühjahr 1805. wird er dendortigen französischen Bildhauern an die Spitzegestellt. In einem andern Brief aus Rom vomZ. May 1806. liest man dann das seltsame Urtheil:„Thorwaldson's Jason, Schrveikie's Amor undMarin« Lelemach beweisen, daß die Kunst nocheines Ideals fähig ist, und haben den Stab überSchwulst und Manier gebrocheu. Nur, fürchteich, sind diese Werke mehr ein gelungener Wurf.Denn Schweikle hat weiter nichts geliefert, undseinevorherigcn Arbeiten waren unbedeutend. Thor-waldion hat viel, doch nie wieder einen Jason,immer Schlechteres gemacht, und noch nichts inMarmor ausgeführt. Auch Marin wird keinenTelemach mehr hervorbringen." Zeit. f. d. eleg.Welt 1806. G. 58 g. Auch im Salon zu Rom 180/.sah man von ihm sechs Büste». Me " s. Arch. II.0. i 55 . und in demjenigen zu Paris 1808. eineBadende, welche Beyfall erhielt. Tüd. Morgen-dia» 1808. S. 1174.

'' Marinari (Honorins). Einige setzen seinGeburtsjahr in 1627. das Todesjahr aber, gleichdem Lex. in 1715 an. Lanzi 1 . 229. nennt ihneinen Verwandten seines Lehrers Carlo Dolci , nudsagt von ihm: „Nach der Nachahmung dieses

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seines Meisters, was gewöhnlich die erste Uebungjunger Künstler ist, und, der verschiedenen natür-lichen Anlagen wegen, nicht selten auch ihr ersterSchaden zu seyn pflegt, folgte er in einer zweytengrandiosern und idealischern Manier seinem eigenenGenius, wovon man Proben in St. Maria Mag-giore, St. Simon, und in mchrern Galerien zuFlorenz findet. Er starb aber" (heißt es dannganz irrig, und könnte vielleicht seinen SohnGiegmund, den Lanzi nicht kennt, angehen) „fürseine Schule viel zu frühe." Fiorillo dann (I.«j2ö.)rühmt die Anmuth seiner Erfindung, seine richtigeZeichnung, und die Lieblichkeit seines Coloriks, undbemerkt noch: „Honorius trieb auch zu seinemVergnügen die Astronomie und Gnomonik, underfand verschiedene sinnreiche Maschinen, um dieAusübung dieser Wissenschaften zu erleichtern. Vonihm kennt man, dem Kardinal Leopold von Mediciszugeeignet: Sabrina er uso clell' gnnulo ^Lstro-riomico, istromonto universale per «jelinesrsOrivoli snlsri erc. lol. b'irenze 67-ft DiesesWerk enthält ig. von ihm selbst gestochene Kupfer-blätter. Nach ihm hat P. A. Pazzi fein in derGalerie zu Floren; befindliches Büvniß, und einuns Unbekannter eine Madonna für die GalerieGerini gestochen.

Marinari ( ), ein neuerer Künstler

dieses Namens, war ein vorzüglicher Theatermaler,und lebte um 1804. in England, wo er die Deko-rationen zur Oper: Raub der Proserpina lieferte.Fiorillo V. 812.

* Marinas (Heinrich dc las), den man ohneUebertreibung den spanischenverner nennen kann,geb. zu Cadix 1620. (nach LVareler rsiio.) machtesich dort mit allen Phänomenen des Meers und desHimmels genau bekannt. Seine Ansichten vonSeckusien mit kleinen Fahrzeugen u. s. f. sind vor-treflich, gehören aber zu den größten Seltenheiten,und werden nur i» den kostbaren Sammlungeneiniger Liebhaber gewiesen. Fiorillo I V. Zoö.„Man schätzt" (jagt wareler) „seine Bilderwegen ihrer angenehmen Färbung, der Leichtigkeitund Zartheit seines Pinsels, der Genauheit, mitwelcher er das Matrosengeschäft dargestellt, unddie Wahrheit, womit er das Wogen der Wellen,die Durchsichtigkeit des hellen Gewässers, und dieWahrheit der mannigfaltigen Schiffsbautcn aus-gedrückt hat. Einzig wirft man seinen Figuren zuwenig Korrektheit vor."

* Marinett, (Anton), genannt Thiozotto.Dieser blieb, unter allen Schülern des Piazetta, derManier seines Meisters am meisten zugethan.

11 . 210. N. Cavalli hat nach ihm einen St. Antonvon Padua, das Jesuskind zur Seite, dann den— Hühnerkrämer, und die Sängerin (auderwcrtsheißt es auch: Zwölf Köpfe) gestochen.

* Marini (Benedikl). Lanzi l. 4.8Z. undII. 181. nennt ihn einen Schüler des ClaudiusRidolfi, der seinem Meister wenig weichen durfte,und an Genie und Lebhaftigkeit ihn noch übertraf.Gleich diesem wußte er den Styl des Barocci, derVenetianischen und Lombardischen Schule gut zumischen. Sehr schöne Bilder sieht man von ihmin verschiedenen Kirchen zu Piacenza , hauptsächlichdas Manna in der Wüste im Refektorium derdortigen Conventualen von St Francisc, mit 162b.datirt; eines der größten Oelgemälde, das mankennt, mit seltener Kunst componirt, von erstaun-licher Mannigfaltigkeit, herrlich colorirt, und tref-lich im Ganzen.

— — (Johann), ein Geschichtsmaler, kam1666. in Kurfürst!. Brandenburgische Dienste underhielt jährlich 600. Rthlr. Gehalt. Er malte 1674.den großen Saal zu Potsdam auf frischen Kalk.Mcolai.

— — (Onophrius). So heißt bey (Lalaßi,ohne Weiteres, ein Maler, der um 1092. zu Pe-rugia gearbeitet hat.

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