Mayer.
Mayr. Zo?
theilte Lichter und Schatten erwarten dürfe, wo,für schon die meist offenen Gegenden sich nicht eig-nen. Indessen hätten überhaupt alle diese Blatterdas Verdienst der Deutlichkeit, und einer anspruch-losen, reinlichen Ausführung. Oeffenrl. rskachr.Jm Michael-Meßcatalog von 1808. wird unter demKünftigen eine deutsche Bearbeitung dieses Werks,unter dem ominösen Titel: Das heilige Land,oder Prospekte und Abbildungen der Gegen-den, rvo einst Christus gelebt hat u. s. f vonder Baumgartnerschen Buchhandlung in Leipzig an-gekündigt; und anderwerts eine Notiz von ihmkurz dahin gegeben: Daß er aus Rob. Aiuslie'sSammlung gewählte Ansichten der europäischen und asiatischen Türkey gezeichnet habe, die dannvon Watts geetzt wurden, und wovon in i8oä.6. Hefte erschienen seyen. Lauf. Fidrillo V. 7Z4.
Mayers ). So wird auch im Hlmsnscköe5 Ueaux-^rts von 180Z. ohne Weiteres, eindamals in Paris lebender Medailleur genannt.
— — s. auch Maier, Mair, Mayr undMeyer.
Maylor (T )- So heißt in Brandes Cata-log, ohne Weiteres, ein englischer Kupferstecher,von dem man nach Parmesan eine Madonna mitdem Kinde, ein schönes Schwarzkunstblatt, kennt.Irgendwo heißt er I. Maylor.
Maymo (Bernard). Und so bey FiorilloIV. 270. ein spanischer Goldschmied des XVII.Jahrh, der zu den bedeuternden gezählt wurde.
Maynard (John). So heißt bey FiorilloV. 214. ohne Weiteres, ein englischer Maler voneinigem Verdienste, unter der Regierung KönigHeinrich VIII.
Mayne (Johnde). UndsoEbendas. S.217.ein Siegel, und Steinschneider, um die nämlicheZeit. Einen Sardonyx mit dem Kopfe HeinrichVIll. wahrscheinlich von diesem Künstler, oderbann von seinem Kunstgenossen Richard Atsyll, be-faß der Herzog von Devonshire. /-^a/yo/s p. go.
*Mayno (Joh.Bapt). Dieser ausgezeichnetespanische Künstler hatte sich bereits einen Namengemacht, als ihm das Capitel der Kathedrale zuToledo in 1611. den Auftrag gab, die Geschichtedes H. Jldephons für die Sakristey, und die Be-schneidung für den Kreuzgang des Klosters zu ma-len. Er trat hierauf in den Dominikaner -Orden,allgemein wegen seiner Rechtschaffenheit und Ta-lente geachtet, und wurde Philipp I V. seines Schü-lers, unzertrennliche Begleiter, selbst nachdem dieserden Thron bestiegen hatte. Er wirkte überall Gutes,wo sich Gelegenheit fand, und beförderte, da er dieAufsichten über die Knnstsachen, die für denKünigverfertigt wurden, erhielt, jeden geschickten Künstlerauf das Wärmste. Mayno starb (nicht wie Pa-lomino angiebt 1664. in einem Kloster zu Toledo ,oder, wie das Lex. sagt, zu Salamanca), son-dern 1649. zu Madrid . Er war ein Anhänger derVenezianer, Paul Veronese's besonders. Seinebedeutendsten öffentlichen Werke sind: Das Haupt-altarblatt in St. Marco zu Toledo ; ein andresin St. Bartholomeo und Pedro Martyr; die Ero-berung von Brasilien durch D.Fadrique de Toledo,zu Madrid in Buenretiro (dessen schon das Lex. ge-denkt); ein todter Christ in den Armen des ewigenVaters bey den Baarfüßer-Carmelitern von Tala-vera de la Reyna, und ein St. Dominicus imDominicanerkloster zu Salamanca . FioriUo IV.186-87.
.7- — (Julius), Maler von Asti , von demnch Spuren von 1608—27. finden, wird so, ohneWeiteres, von Lanzi II. 2. 565. angeführt.
Mayo (Barnaby), wird von ^iorillo V. 60g.'"^weg als ein 177-i. versiorbener englischer Malerund Kupferstecher genannt.
Mayor (Humvhrey). Und so nennt Eben-derselbe I. c. 007. einen englischen Künstler unter
der Regierung Carls I. als Gehülfen des bekann-ten Baumeisters und Bildhauers Nicl. Stone, beydessen Arbeiten an den Pattästen zu Windsor.
Mayor (Jsaak), s. Major.
* Mayr (Alexander), Zeichner und Kupfer-stecher, »ach Malpö geb. zu Augsburg um i 568 .Ein Verzeichnis meines sel Vaters führt von ihm,nebst einigen Bildnissen, wie z. B. MarcFugger's,Georg Welser's u s. f. ein Blatt mit der Rubrik,8 anA»l 5 Liirmci, alle ohne Namen des Malersan. Das Titelblatt zu Marc Mel'er's sterum-^uAunt. Vincielicar. lidn VIII. ist von 1094.datirt. Barrsch und Malpö geben sein Zeichen.
— — (Bernhard), ein geschickter Silber-drechsler des X VlII. Jahrh, zu Augsburg , wirdbey von Srerren S- 240. genannt.
* — — (Franz Ulrich und H.). Von dem
erster» kennt man ebenfalls ein Blatt, welches,wie das obengedachte, von Alexander M.äsntznik LUrrstr ä Uoclolpko U. I- 6onutalAonssterio canciiÜL bezeichnet, aber weit
kleiner als das ersire, und mit 1662. datirt ist.
— — (Georg Ludwig). So hieß ein Gold -und sogenannter.(0 der frommen deutschen Vor-Welt!) Pariser-Arbeiter, geb. zu Nürnberg i 584 -und gest. 16Z6. der uns übrigens einzig durch seinBildniß bekannt ist.
— — (Johann Conrad). So heißt beyMensel II. ohne Weiteres, ein Kupferstecher,geb. in der Nürnbcrgiskhen Vorstadt Wckrd, derum 178g. zu Lindau am Bodensee gearbeitet habe.
— — (Johann Friedrich von). So heißtbey Meusel II. (um 1789.) ein Kupferstecher zuNürnberg , geb. zu Caffel, der durch Verhcura-thung in die Seligmannische Kunsthandlung zuNürnberg gekommen sey, für welche er Blättergeliefert habe; mit der wettern Bemerkung, erhabe noch zwey Prüder, ebenfalls Kupferstecher,von denen aber sichere Nachrichten mangeln. Einerderselben hieß, wie wir aus einer unsrer Hand-schriften ersehen, O). C und arbeitete u.n 1760.zu Caffel. Von Job. ^riederich, oder dann dem
C finden wir irgendwo angeführt: Die Bild-nisse der Landgrafen von Hessen, Wilhelm VIII .und Friedrich II. nach Tischbein, und I. Arcken-holzen, nach des Marees. Von ihm sind ohneZweifel zwey im Brandes Katalog angeführteBlätter: Das Brustbild einer Madonna, sein er-ster Versuch in Schwarzkreiden-Manier; und ei»Satyr, der eine junge Frau liebkost, in Roth-kreiden-Manier, letztres ohne seinen Namen.
— — (Johann Georg), ebenfalls Kupferste-cher, wahrscheinlich von Augsburg , arbeitete seit1778. zu Petersburg für die dortige Akademie.Fiorlllo R. S. I. 5 g. u.
* — — (Johann Ulrich). Ein Verzcichnißmeines sel. Vaters führt nach ihm an die 40.Bildnisse (davon die Hälfte von B. und Ph. Ki-lian) an, aber ohne solche zu benennen, mit Aus-nahme Jos. Adr. Jmhof's von L. Heckenauer,und M. Joh. Crephius von G. A. Wolfgang.
— (Peter). Von, oder nach ihm gesto-chen kennt man ein Bildniß des Abts von St.VIasien. Er, oder ein andrer seines Namens dann,schnitt auch in Holz.
* — — (Wolfgang Dietrich). Neben andernBildnissen nach ihm hat I. I. Haid diejenigender Tübinger -Professoren G. B. Dilfinger und I.T Canz, und dann der Poetin Magd . SibyllaWeissensee in Schwarzkunst geschabt.
— — (W. C. ) S. oben den Art. seines Bru-ders Joh. ^riederich.
— — ( ). So nennt Flonllo (K. S. I.
58 .) einen geschickten deutschen Zeichner und Maler,der zur Zeit der Kaiserin Catharina II. im Dienst