Band 
Zweyter Theil [2].
Seite
818
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8i8 Merken.

donncn, Heilige (männliche und weibliche); andrereligiöse Gegenstände; Verzierungen. Dann Blät-ter, die nicht des Künstlers Namen tragen; un-gewisse; einen Appendix der apokryphischen vonHeinecke u. s. f. Mit alle dem verdient noch im-mer (doch mit Vorsicht) nachgelesen zu werden,was dieser letztre von unserm Künstler au man-nigfaltigen Stellen seiner Nachrichten (haupt-sächlich I. 276—78. N- Nachr. 7-i« undisee genvrsle 22Z—Zo.) freylich von sehr unglei-chem Werthe darbringt.

* Mecherino, s. Beccafuini.

Mecherri, s. Meccherri.

Mecken und Meckenich (Israel van),s. Mecheln .

Mecon oder Mecou ( ). Erstres wohl

der richtige Name. So heißt ein Kupferstecherzu Paris neuester Zeit, Schüler von Godefroyund Royer. Von ihm kennt man: Für's XXXI.Heft der daleris bist. et Element, zwey halbeFiguren, die durchs Kerzenlicht erleuchtet werden,nach Schalken; dann: I'^mour enäormi au sonstU'une coupe cle cristal, nach Laurent (Pendantzudesselben I'Hmour cla»8 une ro8e, aber nicht sogut, wie letztgenanntes, vonRoyergeftochenes aller-liebstes Blatt), schwarz zu 3 . und colorirt zu6. Fr.(1804.); ferner: -^rleguin e^oiste et ^ourmanä,und: Uierrot gui se drule (1806.) nach Sicardl,von denen es im: ^ausanias kran^ais p. 5 ,,.heißt: „Sie haben wohl den Charakter und dieZeichnung, aber nicht die Grazie und den Reizihrer Urbilder; auch mangelt ihnen Kraft an derAusführung; doch sind sie nicht ohne Verdienst";und endlich, nach seiner eigenen Zeichnung: DasBildniß des Kaisers Napoleon, nach Houdon , ander Spitze von Liger's Histoire stet Loali-tioos 8". ?aris 808.

* Mecys ( ). Riebe führt: Gorba

und die umliegende Gegend, Gorba 1796.8^.S. 66. aus dem Kunstkabinctte zu Gotha zweyStücke von dem, wie er sagt, berühmten MalerMecxs an; das eine der H. Hieronymus, dasandre fein eignes Bildniß. Vermuthlich soll esMezu gelten, da man mehrere Irrungen dieserArt bey ihm bemerkt.

* Meda (Carl). Drlandi schreibt ihm einenDavid vor der Arche, an der Orgel des Doms vonMailand zu, der aber vielmehr dem, evenfallsim Lexikon enthaltenen

* — — (Joseph), Maler und Baumeisterzugehört. Lanzi 11 . 1. 44z.

— — Ein Beyname, welcher Wilhelm vonMarseille gegeben wird.

* Medebach , Medimbach od. Mey-denbach (Jacob und Johann). Genauer alsim Lex. scheint Hei necke LI tIachr. 144—45.und Istee genersle 286. beyder Erwähnung zuthun. Nach ihm war Jacob Meydenbacd Buch-drucker zu Mainz 1491. und Johann Medim-dach, wie Er ihn nennt, arbeitete ebenfalls alssolcher gemeinschaftlich mit Faust und Schöffer,und ist wohl derselbe, der i 444 - mir Gurrenbergvon Strasburg nach Mainz ging. Ob aber derersire (wie man aus einem Monogramm vermu-then will) eine Apocalypse mit Figuren (Kopiennach Dürer ) ,602. (wieder zu Strasburg?), undebenfalls Er, oder Johann, die schon im Lex.erwähnten Psalter-Buchstaben selbst in Holz ge-schnitten habe, scheint Heinecke (contr. Murr )noch sehr ungewiß zu seyn.

* Medeck, s. Gedeck.

Medici (Johann). So nennt Basar, (Lst.sec.) einen Schüler von I. Wagner, der, nebenAndern,, nach Amiconi ein St. Franz erschei-nendes Jesuskind (1747.) gestochen habe.

Medlau d.

Med icis. Eine kurze Uebersicht dessen, wasdieses Haus für die Künste gethan, s. bey Fio-rillo I. Zä 9 —Z 45 . und 426—30. Und ebendas.111 . 110. u. ff. den Einfluß der Prachtliebe <sa«rhariuen« von Medicis auf die Fortschritte derzeichnenden Künste in Frankreich .

* — — (Maria von), Königin von Frank-reich . Das von ihr in Holz geschnittene Profil-bildniß einer jungen Dame hält man für ihr eige-nes im ,8. I. ihres Alters. Einen Abdruck da-von sah man ehemals im Liebhaber-Band desKönigl. Franz. Kabinets. Rarn» Lst. sec.

* — — (Peter de). Nach ihm hat sein Dikd-niß in der Galerie zu Floren; G. D. Campiglragestochen.

* Medimbach (Johann), s. Medebach .

Medina-tkeli (Herzog von) wird unterdie vorzüglichsten Beförderer der Künste in Spa-nien wahrend der Regierung Philipp IV. erzählt.Frorillo IV. 39.

Medina (Andreas de), ein spanischer Malerund Kupferstecher des XVII. Jahrh, der sich zwarunter Anleitung des Juan de Castillo zu Sevilla eine richtige Zeichnung erwarb, aber ein hartesund tröcknes Kolorit hatte. Fiorillo IV. 275.

— — (Joh. Baptist de). Fiorillo V. 509. bis5 io. nennt ihn: Don Juan de Medina, Sohneines spanischen Haupkmanns, Medina d'Astrr-rias, der sich zu Brüssel niedergelassen hatte,wo auch Juan auf die Weit kam. Nachdem erin der Malerey von du Charel unterrichtet wor-den , ging er 1686. nach England Spälherhii,ermunterte ihn der Graf von kevcn, auch nachSchottland zu reisen, und eröffnete, um die Un-kosten zu bestreiken, eine Gubscription, die ihm5 oo. Pf. Et. eintrug. Dort blieb er bis an sei-nen Tod. Umer seine vorzüglichsten Arbeiten zahltman einige Bildnisse der Lehrer in Surgeon's-Hallzu Edimburgh; und als sein Meisterstück (zuWent-worth-Castle) auf einem großen Familien-Bilde denHerzog von Argyle mit dessen Söhnen; die Figu-ren sind römisch drappirt und das Ganze im ita-lienischen Styl ausgeführt. Zu Spurgeon's-Hallhangen zwey kleine geschichtliche Darstellungenvon ihm; und von seinen Landschaften finden sichverschiedene in den Kabinetten des schottischenAdels. Dieser Künstler war der letzte, der vorder Union in Schottland , durch den Herzog vonQueensbury zum Ritter geschlagen wurde.

xm/e 376—76. (Bey seinem Art. im Lex. ist, stattGuarienti, pilkingron zu citiren.) Nach ihmhat I. Smith das Bildniß Annen's Roydhause,und R- Strange dasjenige des Arztes Archib.Pitcaire gestochen.

— — (Ludwig de). So heißt Ebendas 69.ohne Weiteres ein spanischer Maler, der, in Ge-sellschaft Johanns de Borgonna und Alonso'sSanchez (wie es scheint gegen End des XV.Jahrh.) das Theater zu Alcala verzierte.

— — (Moses Casimir), ein spanischer Ma-ler, geb. zu Sän Felipe ,671. und gest. 1743.nahm nach dem Tod seiner Gemahlin ein Ordens-kteid, und lebte zu Valenzia, wo er mit Hülfeverschiedener Kupferstiche einige Gemälde zu Standebrachte. Von ihm findet man im Kreuzgange de laMerced viele Bildnisse; wie ;. B. dasjenige seinesOrdensgenerals G. Barbastro. Fiorillo IV. 37 j>

Med, 0 lan 0 (Peter de). In dem Kabinettedes H. von St. Vincens zu Aix befindet sich voneinem Künstler dieses Namens eln elfenbeinernerMedaillon. Mi/Ü»r Vozr. ch 1 . Oep. ciu bliäi 1 ) II.

Medland (Th.). Von einem englischenKupferstecher dieses Namens kennt man Aussich-ten der Seen in Cumbcrland und Westmoreland,welche er gemeinschaftlich mit W. Byrne undB. T- pouncy nach I. Farington's Zeichnung ge-stochen hat. Ferner die Landschaft zu W. Byrne's