Band 
Zweyter Theil [2].
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897
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M o >rgi n.

t,on dem strengen nnd scharfsinnigen Arisigrch despausamas F'ran^ais S. 38 z88. theils wegendes verschiedenen Fardentons, den er, dein erstern(schaue, lichen), »nd hinwieder dein zweyten (ftohcn)Ereignis; zu geben wußte, theils wegen des Aus-drucks, und endlich für das darin» getreu beobach-tete Costuin sehr gerühmt, und nur die Zeichnungetwas zu trocken und sieif gefunden; was (heißtes iiachwerts) in einem (wie es scheint von demKünstler, wir wissen nicht, ob selbst gestochenen,oder bloß geleiteten) Blatte nach diesem Bildeglücklich verbessert wurde. Noch wird von ihntebendaselbst einer kräftigen und mit»charakteristischcrGcnauheit ausgeführten Untcrwaldner-Aussicht inGouache Erwähnung gethan.

MdNIl" ( ). So heißt auch im Almanach

des IZeaux-Hrts von i8o3. ohne Weiteres, eindamals in Paris lebender Landschaftsmaler. Ober etwa mit dem Vorhergehnden Eine Person sey,ist uns unbekannt.

. * Moni (Ludwig de). Er arbeitete zuerst imHaag, hernach zu Lcyden, und starb i/Hi. Halbouhar nach ihm die verliebte Köchin gestochen, ^(er-«ecte 1)!ct. s. v. De»ro»r.

Monier, s. Monnier.

Moninx ( ). So heißt irgendwo, ohnt

Weiteres, ein Künstler, welcher Pflanzen und In-sekten gemalt habe.

Monjoie ( ). Und so ein Bildnißmaler in

Pastel, zu Paris um 1770.

* Monnegro (Joh. Bavtist), genannt daToledo , Bildhauer und Baumeister. Ob er inItalien sich vollends ausgebildet habe, wird nochbezweifelt; und ganz irrig ist es, wenn Palomino,und Vrlandi der ihm nachgeschrieben, diese»Künstler mit Johann von Toledo verwechseln,und ihn zum Baumeister vom Escurial machen,(welches auch das Lex. zu thun scheint, oder viel«mehr den letzter» gar nicht kennt). Wohl sieht mandort von feinen plasti che» Arbeiten, im Porticussechs 17^ hohe Bildsäulen der Könige David,Ealomo, Ezechia , Iosia, Iosaphat und Manasse,(nicht sechs spanischer Könige, wie das Lef. sagt);überdies eine sehr schone des H. Laurentius, alsDiaconus bekleidet, der in der Rechten sein Mar-terinstrument aus vergoldeter Bronze emporhält;dann für den Garten eben dieses Klosters die vierEvangelisten in Marmor, mit dabey angebrachte!!!Architektur, und Anderes in Toledo , wo er auch(nicht in Madrid , wie das Lex. sagt) 1H21. (nichtwgu. wie Palomino angiedt > verstorben war.Von seinen Arbeiten sagt der p. Veguenza, ineiner, seiner Geschichte des Ordens St. Hierony-tnus (r(w>) beygefügten Beschreibung des Eöcu»«als, wohl etwas stark, daß sie die Verglcichungmit guten Antiken aushalten, und (was wir da-gegen gerne glauben) »och weid berühmter waren,wenn der Meissel eines italienischen oder griechi-schen Künstlers dieselben wir setzen hinzu, gut oderschlecht) hervorgebracht hatte, Fiorillo k V. 7880.(!onl. M/iLM (b)d. ter2. N. 1. P. 33g.), wo dasin i6nn. von ihm erbaute Eacrarium zu Toledo angeführt wird.

*Monnet (Carl) Gestochen nach ihm haben:d'Auvray, I. Ph. le Bas, Bradel, Campion,Chevery, Collycr, I. Couchs, L. l'Empereur,Mignion, C. A. Littret, Menager, N. le Mire,P. E. Moette, de Monchy, I. E- Nilson, Paras,

Etalbon, R. Thomas , I. B. Tilliard, I. C.Vasseur, Vidal, Voyez und Walker, theils Bild-nisse, theils Geschichtliches und Gattungsstücke,deren ein Veezeichniß meines sel Vaters an d,e 3o.anfuhrt; so z. B- von Bildnissen : Des Dauphins(l/?<r.) von le Vasseur, des Herzog Regenten von^?yez, des Arztes Astruc von Stalbon, des Schau-spielers de la Noue von rittret. Dann von Ge-schichtlichem : Mehrereü aus Telcmaque, von'«»Uyer, Grignon, Paras, de Monchy und Walker;

Monniet. 897-

Dlatter zu einer französischen Geschichte, von leDas; Oourtoisls du Llrevalier ksK-ird, vonCouchs und Patas; Venus und Adonis, undRinald und Ärmida, von Vidal. Von Gattungs-slücken: ltssompense inattendue und ^iaisirsnoctnl-nes, von Chevery; le Oeslr rußen» vonMonchy, u. s. f. u. f. Lo»f. , welcher

Jupiter und Jo, von Vidal, und: iVInternsl carevon Menager, als schöne Blätter nach ihm nennt.Ob dieser Künstler derselbe sey, der im ^Imannckdes s)e<iux-^rts von r8oZ unter den damals nochin Päris lebenden Malern von historischen und alle-gorischen Bildern erscheint, ist uns unbekannt.Doch dünkt uns solches wahrscheinlich zu seyn, daallerdings dieser letzter in den blnnvelles des /^rtsIII. 3,ji. »der berühmte Monner, Maler undProfessor am Prytaneum zu St Cyr " heißt, unddort nach ihm ein großes Blatt von David: DieKrönung des Kaisers Napoleon (als ein Pendantdesjenigen, welches: Luun'-ia-te ü la ljarnüle deÜlarenZo, aprensnt la ruorc du Oeneral Oesaixheißt) für 12. Fr. so wie anderwerks wieder: övna-xar-te donnant la paix ä l'kguroye für i(j Fr. eben-falls von David, und wieder von diesem, nachMotinet, Bilder zu einem Prachtkathechismus(Alles in 180Z.) angekündigt wurden, l. c. 29Ü.Endlich gab auch in 1808 wohl immer derselbeMonirer, nebst Anderm, die Zeichnungen zu derniedlichen Ausgabe der Vo^s^es sn lsrancs etc.de Aacr/w, /a ^o»tdr»e etc. in-8^,

Mannet ( ). Nach einem ältern uns

übrigens unbekannten französischen Maler diesesNamens hatJ. Langlois(iki8h.) das Bildniß Andr.Wernisson's, Herrn von Liancourt , Maitre's d'Es-crime, gestochen.

Monnker ( le). So heißt ein von Rouen gebürtiger Geschichtsmaler, blembre non residentde la 8dclete d'emulation daselbst und ehmaligesMitglied der französ. Akademie, von dem wir in-dessen um 1796. die ersten Spuren finden; ebenderselbe, der noch im ^Imanack des kesux ^rksvon t8oZ. unter den damals in Paris befindlichenKünstlern angeführt, und dort von ihm benanntwerden: Eine Präsentation der H. Jungfrau, einCarl Borromäns, und ein allegorisches Gcmaldauf die Handel'chaft; Anders (oder auch eines derobigen) im Müfte spezial zu Versailles LandenAnnal. X. Hi. u. 19Z. giebt sowohl von dem gleichvorerwähnten Carl Borroinäus, der die Pestbe«hafceten zu Mailand tröstet, als von dem Spar-taner Cleombrvtus, den seine Gemahlin gegen ihrenVater in Schutz nimmt (zwey Bilder, die sich indem Museum zu Rouen befinden), und endlich(l. c, XV. 96.) von einem Christus, nach seinerAuferstehung, unter den Aposteln (einst für eineKirche, ebendaselbst, bestimmt), Beschreibungenund Abbildungen im Umrisse; nennt besonders daserstere voll gefühlvollen Ausdrucks, und das demKünstler vornehmlich Ehre mache; das zweyte(worin derselbe zwischen dem ältern und neuestenfranzösischen Kunstgeschmack unsicher zu schwebenscheint) rühmt er, theile für den Styl in derComposition, theils ebenfalls für den Ausdruckund die Festigkeit des Pinsels; das dritte noch über-dies wegen der schonen Drappenen und demglänzenden Coloritc Sonderbar indessen klingtes, wenn wir in öffentliche» Nachrichten zwen vonseinen obengedachten Bildern, die Maria im Tem-pel, und den Carl Bori oinäus (beyde dem Museumzu Rouen gehörig) unter denjenigen gezähli finden,die um 1807. zu Paris der damaligen Kunstmode»Kur einer Restauration (?) in noch so jungenJahren unterliegen mußten,

( ). So heißt ein Kupferstecher, von

dem man einige allegorische Medaillons auf bi«Schlacht bey Friedberg (-762) kennt.

( ) So nennt auch .fiorillo III.

i(jo. eine» Glasmaler des XVIl. Jahrhunderts,gebürtig von Plois, den er von dem unten fot,

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