M o n t.
Soufflot's Erfindung heißt) — laZamliqns 6s 8t.pisrrs 6s Koma sn 100. ?I. — ?aralells 6s8plus belles 8»Ils8 6s 8psctacle 6s l'Lurops —dann von einzelnen Blattern: b'en 6'^rtifise, tirsä Köms pour la naissause 6u Dauphin (1729.)nach Panniui's, und ein andres nach Servandoni'sErfindung (17Z0.) auf der Seine abgespieltes Feuer-— cudliss) Vue st ?er8peccivs 6s l'Dx-tLrieur 6s l'lsAlms 8ts. Oenevlsve , 6s6iss auxMne« 6s ä'orMot — und nach ihm: ?Isn8,Ooupe8 st L1svstion8 6'uns mai8on, in 6. Bl.von C. Veuplicr (wohl Peuplier) gestochen, an,
* Mone (Johann du), der Römer genannt,geb. 1700. und in die Akademie aufgenommen 1728.Sein Gegenstand war Herkules und Omphale .Zwanzig Jahre spater (1747.) bewarb er sich mit11. andern Künstlern mn einen von dem König aus-gesetzten Preis (ob er ihn erhielt?). Sei» Bildstellte den Mutius Scavola dar, der statt des Por-seuna einen Liebling desselben tödtet. Stufenweiseward er Kanzler, Rector und Director der Akademie,und starb 1781. „Mit alle dem" (heißt es bey (gaulc de St. Gerinain S. 271.) „ findet manin seinen Arbeiten weder Geschmack, noch Grazie,noch Zartheit, am wenigsten noch für Gattungs-siücke, womit er sich bisweilen beschäftigte". Ge-stochen »acb ihm haben: I. Denzel den Lyncus,der den Triptolem todten will, bey Brandes schöngenannt; I. Daulls ls 8-avo^ar6, l-r8avo^ar6öklsrx (dieses von ihmselbstgeätzt, und von Daullsbeendigt), is Hscou8sur 6e t'avencs, in shar-maute Latin, u. a. solche Herrlichkeiten, S. C.Miger üerknles und Omphale ; Ravenet Rinaldvon Montauban , der den Centauren tödtet. Fio-rillo III. 555 - u. ck-5c.
— - — — — Ein andrer französischerMaler dieses Namens, ebenfalls Akademiker Ar-beiten von ihm fand man in den Pariser-Salonsvon 17/,<>— 53 . In 1746. namentlich einen Fluß,eine Najade, und de» Patriarch Loth. Nach ihmhak L. Surugue Mchrercs aus Scarrons RomanComigue gestochen. (san/L str, 5 t. 6c,-oral» p. 2691
— — (Ph. du), ein wenig bekannter franzö-sischer Maler oder Zeichner, nach welchem C. N.Cochin: Angelika, welche Maugis d'Aigremontauf einem Felsen findet, und N. Prnneau dasBildniß der Tonkünstlerin Rosalie le Vasseur ge-stvchcn hat.
— — ( dü), ein wahrscheinlich wenig be-deutender Bildhauer, von dem uns nichts Anderesbekannt ist, als daß er der Vater des obigen be-rühmten Z-'ranz du Monr gewesen sey.
— — ( dü), vielleicht des obigen EdmundsSohn, Bildhauer zu Paris neuester Zeit. Vonihm giebt Lande», in seinem 8-ckon 6s 1808. 86.dieAbbildung einer sitzenden Bildsäule des MinistersI. B. Colbert im Umrisse, welche, wie es unsscheint, allerdings das Urtheil des gedachten Kunst-richters rechtfertigt, daß solche wohl gestellt, undangemessen drappirk sey (Visa passe st azustssconvsnablemsnt). Das Modell hatte nicht ganz6', und sollte 12^ hoch) ausgeführt werden, undauf eines der Piedestale im Saal des GesetzgebendenCorps zu stehen kommen.
— ,— ( dü), ein französischer Künstler, zeich-nete ein Bildniß des Kaiser Franz II. welches Bour-geois de la Richardiere gestochen hat (1806.).
7- — — S. auch Dumont in den gegen-wärtigen Zusätzen.
* Montagna (Bartholoms und Benedikt).Der erste lebte noch 1607. Beyde waren der Manierdes Bellini ergeben, doch hatten sie auch etwas vonMantegna's seiner, vasar, irrt sich indessen, wenn erBarrholome für dessen wirklichen Schüler hält; undeben so, wenn er sagt, daß solcher stets in Venedig gelebt habe, da man zu Vicenza genug Arbeit vonihm findet. Wer wissen will, wie weit er es ge-
Motttagnani. 901
bracht habt, sehe seine Bilder zu St. Michele undSt. Rocco daselbst, und ein drittes im Seminariozu Padua ; d. h. in allen die gemeinste Composition,und dafür »och einige Vergoldungen, die sonstanderwerts bereits zu richönen aufgehört hatten;dann aber, wirklich so gut wie bey dem größtenTheil seiner Zeitgenossen, eine rcgulirte.Zcichnung,viel Verständniß im Nackten, ein frisches undlachendes Colorit, die graziösesten Engelchen, undin schon gedachter Arbeit z» St. Michele eine Archi-tektur von eigentlich täuschender Perspektive /.aurü11 . gä. Benedikrs Geburt giebt Basan D6. sss.in i 5 i 6 . Rost aber (I II. 56 .) um ,s 58 . und seinenTod ausdrücklich (woher?) in , 53 o. an , und nenntihn nicht Holzschneider, sondern Kupferstecher,dessen Blätter unter die ältesten in Italien gehören-mit Härte und Rohigkeit vorgetragen seyen, undsich den ersten Versuchen von Marc Anton nähern.Dann führt er 8. derselben an: Eine H Familie,im Hintergrund eine Stadt und Fluß -oben mitNantspgia bezeichnet); einen jungen Mann aufeinem Felsen sitzend, der einen Strick um einenPalmbaum legt (mit 6. iVl. signirt,; Venus peitschteinen Liebesgott; die Entführung der Europa (dieseViere werden anderwerts Holzschnitte genannt);das Urtheil des Midaü; eine nackte stehnde Figur;einen Mann und einen Jüngling; Landschaft miteiner Meyerey, wo ein Alter auf einer Bank sitzt.Noch nennt der LOinklersche Gantkatalog, undzwar als sein Capitalbiarr: Das Urtheil Salormons; dann einen jungen Hirten, der bey seinerHeerde sitzt und aus der Flöte bläst; und der Ka-talog von Brandes einen Bauer und eine Bäuerindie sich beym Kopf nehmen; und beyde heißen allediese Blätter: Von höchster Seltenheit. Blättervon Barrholome werden, unsers Wissens, nir-gends namentlich angezeigt.
* Monragna (Jacob), s. Momagnana.
— — (L. de). Nach einem uns sonst unbe-kannten Maler dieses Namens hat Nilson dasBildniß von Pascal Paoli gestochen.
— (Marcus Tullius ). Von ihm ist viel-leicht in einer Kirche (?) z» Turin eine kleine Tafelmit St. Xaverius u. a. Heiligen, welche einemSchüler von Zuccaro (den eben Er nach Picmontbegleitete) zugeschrieben wird; zuverläßiger aber inRom Verschiedenes zu St, Niccolo in Carcere , inden Vatikanischen Grotten u. a. was aber nichtviel bedeuten soll. I. 4i7-
* Monragnana (Jacob), von Padua -lebte noch , 5 o 8 . vasari und Ridoifi nennen ihnirrig Monragna. In dem Bischöflichen Pallastezu Padua sieht man von ihm die Bildnisse aller dorti-gen Bischöfe, mit seinem Namen und der Jabrs-zahl ,494. unterzeichnet Ein großes Bild vonihm dann ist ebendaselbst al Santo, wo der Stnl,so gut als bey irgend einem seiner Zeitgenossen, sichzum Neuern neigt, die Färbung den Charakter derVenctianischen Schule trägt, die Zeichnung aberetwas Genaues und Geschlankes hat, das uns anSquarcione erinnert.
Monragnani (Paul), ein Kupferstechervon colorirten Prospekten und Kunsthändler. Was ergegen End des XVIII. Jahrh, gemeinschaftlich mitp. du Eros unternommen, s. unter dem Artikeldieses letzter«, und das Verzeichniß von 24. Blät-tern, welche sie über Sizilien und Malta aus Lichtstellen wollten, bey Rost IV. 269—70.
— — (Peter Paul), welcher von Rost I. c.270—72. (wirwissen nicht, ob aus Vergehen) vonobigem l)aul unterscheiden wird, und bloß Kupfer-stich- und Gemaldehändler in Rom heißt, gabebenfalls zu End des XVIII. den Katalog »eineskostbaren Verlags ans Licht, wozu, neben Andern,,52 . Stücke der Logen von Naphael, die Galakhea,die Bäckerin, die vier Sibyllen, und die HochzeitAlexandersund derRoxane, nach eben demielben-dann die Aurora nach Guido, die Spieler nach