Neyts.
Industrie-Ausstellung zu Paris im I. 1808. ala-basterne Vasen. IVonu. stet ^rtr I. Z71.
* Oeves (Ae. so. Egidius). Von ihm kenntBarsch IV. Z«,6—16. zehe» geatzte Landschaften,welche zwar eben nicht von einer geübten Handzeugen, aber immer merkwürdig genug wegen einergewissen pikanten Wirkung sind, welche er dareindurch häufige Einmischung des Grabstichels mitder Etznadel sehr verständig zu bringen wußte.Ein Paar derselben sind mit biblischen Geschichten:Abraham und Agar , und dem jungen Tobias;eine dritte mit der Versuchung von St. Antonsiaffirt. Ein viertes (vorzügliches) Blatt.siellt dieStadt Live mit vielen Figuren von Menschen,Schaafen und Kühen vor. S. auch Oooir inden gegenwärtigen Zusätzen, mit dem er vielleichtEine Person ist.
* Oezcas, s. Oeseas.
* Oleander. Der Name dieses Edelstein-schneiders steht unter einer Julia Titi, auf einemAmethyst, der sich in Spanien befand. LippertSuppl. S. 147.
* Or'ccola (Johann), s. Giannicola.
— (Joseph), s. O-cola.
* — — da Modena,s .O.BelI,nBelm.
* — — da l)i sa, s. Pisano.
Oicc 0 let, s. Oicoler und Oikoler.
Oiccolini (Don Ludwig). So heißt beyFiorillo (K. S. II. 177.) ein Künstler oder dochDilettante von Mantua , der sich in der zweytenHälfte des XVIIl. Jahrh, in der neuern Enkau-stik rühmlich ausgezeichnet hatte.
Oiccolo (Johann di), ein Maler des XIV.Jahrh, aus Pisa gebürtig, von welchem sich Ar-beit in dem (dortigen?) Kloster St. Marta befin-det. I. 4?. Von ihm , meynt dieser Schrift-
steller, sey auch das schöne Gemald im Muse»Zelada zu Rom , auf welchem die H. Jungfrauzwischen dem ersten Märtyrer, St. Agatha u. a.Heiligen erscheint, und mit Ao, lie /Ä» pinxitUnterzeichner ist; ein Bild von vielem Studium,welches Andre dem Bildhauer und BaumeisterJod- Baldueci zugeschrieben haben, was ihmfreylich viel Ehre machen, und zeigen würde,daß er in allen drey verschwistcrten Künsten be-wandert gewesen sey.
— — O iccol k. So nenntpoggi'us (Oper.
Lst. Dsnil. 10Z8. P.276.) einen italienischen Dilet-tanten seiner Zeit, dessen ganze Wohnung vonStatuen, Gemälden und Münzen angefüllt war.
— — s. den Art. Guglielmo in den gegen-wärtigen Zusätzen.
Oicephorus (T. Julius), des KaisersAu-gustus Freygelassener, übte zu Rom die Musiv-arbeit. /ü-rretti L. I V.
* Oiceron (Joh. Franz Paolotto). SeineLandschaften im Corridor von Trinita da Montistellen, aus einem andern Gesichtspunkte angese-hen, Figuren dar. Lanru I H22. Joh HeinrichErdmann, der um 1726. eine Reise durch Frank reich machte, sagt, sein Grabmal befinde sich inder Sakristei) des Klosters seines Ordens zu Paris .Auch führt er, neben den Gemälden, deren schondas Lex. Erwähnung thut, noch ein Bildniß Lud wig XIII. in der Bibliothek des erwähnten Klo-sters an, wo zugleich die Handschrift seines 'l'Ksu-nisturgus Opricns aufbewahrt wird. S. Go-thaischen Rirchen- und Schulenstaar Th. III.St. »2. S. 189. Nach Rom hatte er zwey Reisengethan. Fächer.
Oichols (S-). So heißt irgendwo, ohneWeiteres, ein Kupferstecher, der zu Anfang desXVIIl. Jahrh, zu London gcblühet habe.
Nicodemo. 965
Oicholson (F.), und noch ein anderer die-ses Geschlechts, ohne uns bekannten Taufnamen,sind geschätzte englische Maler der neuesten Zeit,und gehören zu denen, welche sich in 1805. vonder Königl. Societät getrennt, und ihre Arbei-ten besonders, für einen Schilling Einlaß in einemPrivathause aufgestellt hakten. Fiorillo V. 870.71.
— — (Jacob), einer der berühmtesten eng-lischen Glasmaler unter der Regierung Hein rich VIII. der daher häufig gebraucht wurde. Vonihm kennt man einen Contrakt, worin er sich an-heischig machte, die Bilder zu 18. neuen Fensternin Kings-College in demselben Geschmacke zu lie-fern, wie diejenigen, welche Bernard Flower fürdie Westminster-Abtey verfertigt hatte. FiorilloV. 218. u. 288.
*O,cias, Sohn des Nikomedus. SeinerArbeit lag er so eifrig ob, daß er seine Leute oftfragen mußte, ob er im Bad gewesen, oder ge-fpiesen hätte. Dies begegnete ihm, als er an demGemäld arbeitete, welches, nach dem Homer, denUlysses darstellt, wie er die Schatten beschwört,und das er, als ungemein reich, lieber seinemVaterland schenken, als um 60 Talente (270,000.Livr.) dem König Attalus verkaufen wollte. Einandres seiner Werke (welches Syllenus aus Asien nach Rom brachte) stellte Nemäa auf einem Löwensitzend vor. Ferner sah' man von ihm zu Rom im Tempel der Concordia einen Bacchus, undden schönen Hyazinth, den Augustus ansAlexandrianach Rom dringen li,ß; dann eine Calnpso, eineJo, einen Alexander, lauter Bilder von großemEbcnmaaß. pausanias beschreibt von ihm eines,das er bey Trikia auf ein marmornes Denkmalgemalt hatte. Olim'us zweifelt, ob es dieser oderein andrer seines Namens gewesen, der in der112. Olympiade lebte. Dieser Zweifel ist wenig-stens in seinem Munds ganz eigen, da er ihn zueinem Zeitgenosse des Attalus macht. Auch behaup-tet er: Oicias habe die Statuen des Praxitelesmit einem Firniß so krcflich überzogen, daß letz-trer gestand, keine seiner Arbeiten gefielen ihmbesser, als die dergestalt von Oi ras — lalitten ?).Wie konnte er aber zugleich Zeitgenosse von Praxi-teles und Attalus seyn? O?areler vermuthet da-her, plimus habe aus zwey ganz verschiedenenKünstlern Einen gemacht. Dann konnte der unsrigewohl in dcr I l2. Olympias leben, wenn nicht At-talus, sondern (wie fNutül-ch meynt» Ptolomäus
jenes anfangs erwähnte Bild kaufen wollte Daßer der vorzüglichste Thicrmaler seiner Zeit gewesen,sagt uns Oausamas, und Demerrius phake-reus, daß er Kavalleriegcfechte vorgestellt habe.Das Bild der Nemea war in enkaustischer Ma-nier gemalt, et /'Lvrryae.
Or'ck (Hans Jacob). Mit diesem Nameneines uns sonst ganz unbekannten Künstlers, undder Jahrzahl 1668. bezeichnet, findet sich ein,nach Lcniers Geschmack gezeichnetes, in Silbergetriebenes Plättgen, auf dem Deckel des Mei-sterbuchs der Gold- und Silberarbeiter zu Frank furt am Mayn. Hüsgen O. A. S. 281.
Oiclaus von Smalkaiden. Ei« Glas-maler des X VI. Jahrh. Sehr schöne Arbeit vonihm sah man in dem Kreuzgange des (nunmehrsäkularisirken) Benediktiner -Klosters St. Peter zuErfurt . Muth Vorlesung über den ehema-ligen Einfluß dieses Rlofters auf moralischeund wissenschaftliche Rulrur. 8°. Erfurt 8oj.
* Oi'codamus, von welchem eine Pallasneben den Werken von Dionysius und Glaucusstand, scheint ein Zeitgenosse derselben gewesen zuseyn. Auch kannte man von ihm einen Herkul,der den Nemeischen Löwen tödtet, die Statuenzweyer Pancratiasten und einen Faustfechter.
Oic 0 dem 0 ( ). Sv heißt bey Mensel I.
ganz ohne Weiteres, ein um 1789. „och lebenderGeschichtsmaler von Carlöruhe, von dem wir aber