Band 
Zweyter Theil [2].
Seite
969
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N i ii e s l a s.

tstineelas ( ). So heißt ein uns sonst

unbekannter Stecher, von welchem irgendwo einBlatt: b-a kravourc recompensce nach Ph . Ca-resme angeführt wird.

* deiner (Niclans oder Johann), dal'Estaingenannt. Das Dictionnaire von Hemecke führtihn unter dem Namen Delaistain an.

* Lstinffe (Cesar delle). Man hält ihn we-nigstens für einen Schüler von Tintoret. Im-merhin copirte er desselben angenehme Erfindun-gen, bizarre Gedanken und schnelle Ausführung;mit der Zeichnung wollt' es ihm nicht so gelingen.

II. ii h.

tstrouron, f. iJiuron.

tstiquer oder Ntcquet (Claudius), derältere, ein französischer Kupferstecher, der beyRost fehlt; ohne Zweifel derselbe, der im TUms-nach sez steaux-^rts 1802. unter den damalszu Paris lebenden erscheint. Neben Andern, hatsolcher in frühern Tagen mehrere Blätter für dasdürftige Prachtwerk: 'I'sblesux pittoresgues «lela 8u'l88s, nach Besson und Perignon, dann nachle Barbier, und: I.e Conseil «les Kindes nachPeyrotre gestochen. In neuerer Zeit dann sahman von ihm, mit dem Grabstichel vollendet, einevon Pillen,ent geätzte Landschaft nach van derNeer, für's XXIIl. Heft der 'psbleaux etc. «le!s dalcrie cie b'lorence (1801); dann, noch spä-ter, eine Marine von Pynacker für's XXII. Heft,und Halte cle Cka^seurs von Wouwermann für'sXCII. Heft des Musee Fran^ais, beyde nachEwebacs Zeichnung.

( ), Gebrüder, ob des Obigen

Söhne oder Er selber mit einem Bruder? rwedenin den Xouvelles «les Arrs II. Zro. (also um1802.) unter denjenigen Kupferstechern genannt,welche für das Prachrwerk von Millins Vo^axeso (,'onstkmtmopls arbeiten sollten. Wer dannendlich von diesen Niquer's derjenige war, derum eben diese Zeit an I. C- Lraffr's Plans,coupes et elevstions so «iiverses pro«luctionsso la Cliarpente etc. Antheil nahm, oder der,von welchem man für's XlV. Heft von p deElgny's Histoire «le la Vie se lesus Lkrrsteine Magdalena zu Christi Füßen von le Brun,nach C- Langlois Zeichnung kennt, ist uns unbewußt.

* Lstisonas, s. kJicornachus.

knirsche (C- G.)x vermuthlich ein Sachse.Von ihm sehr mittelmäßig geatzt kennt man dasgroße Königssteiner-Faß, gutentheils eine verklei-nerte Copie des bekannter» Blattes von L. Zucchi,nach Pocxelmann.

(Rudolph), der ältere, aus Pforten,ein Maler, der in der ncuerbauken Kirche St.Andreas zu Mußkau in der Oberlausitz um 1787.viele Staffagen und Malercyen verfertigte. C. G-Langner's akrenmäßiger Bericht von deru. s. f. St. Andrcaskirche zu ^Nußkau (Bau-zen 1788. 8°.) S. i 5 i.

zJirschel od. zJitZsche ( ). lieferte um die

Mitte des XV 11 I. Jahrh eine kleine schlecht ge-zeichnete Ansicht von Stolpen , die von Püscheln,der Zeichnung würdig, für die Titelseite desSrolpischen Ebronik- und Historienkalen-ders in Kupfer gestochen wurde.

Aivard ( ). So heißt irgendwo, ohne

Weiteres, ein Landschaftsmaler, der um 1780.als Einverleibter der Königl. Französischen Aka-demie genannt wird.

N, veIl 0 » ( ), ein uns sonst unbekannter

französischer Maler, nach welchem wir irgendwodas Dildniß des Jesuiten Ludwigs Maimburg,sowohl von Fiquet als von Gimoneau gestochen,angeführt finde».

* Nivolstella (Joh. Georg). Nach Gan,

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dellin, war derselbe Sohn eines westlichen Holz-schneiders von Mainz . Don dem Vater kennt mandie Einfassungen der nach B. Castelli's Zeichnungausgefertigten Blatter zu der ersten Genueser-Aus-gabe von Tasso's befreytem Jerusalem . JohannGeorg selbst dann war geboren zu Genua , lerntedas Zeichnen bey erwähntem Casielli, und dasFormschneidcn bey dem Vater, dessen Kunst erjedoch nicht scheint erreicht zu haben. Seiner Ar-beiten für eine Aeneis u. a. erwähnt schon das Lex.

zJr'volstella ( ) des Obigen Vater. S.

den vorhergehenden Art.

Aiuron oder rJiouron (Bernhard, Peterund Franz), alle drey Baumeister , gebürtig vonLugano , in dem jetzigen Schweizer-Kanton Teffin.Den einen Nachrichten (hllcolai) zufolge warenpxrer und Bernhard, nach einer andern (wahr-scheinlich begründeter», die sich im SchloßthurmrKnopfe zu Cöthen befindet, dabey aber, offenbarunrichtig, Lyon in der Schweiz für ihren Ge-burtsort angiebn hingegen perer und Franz,Gebrüder, und Bernhard, ihr Vetter, und zu-verläßig alle drey, theils vereint, theils gesondert,gegen End des XVI. und zu Anfang des XVII.Jahrh, an verschiedenen deutschen Höfen angestellt.-67780. wurden von Perer, Bernhard undFranz die Ost- und Südseite des Schlosses zuDessau neu, und schöner als die übrigen älternTheile desselben, aufgeführt. 1682. baute pererden Gottesacker St. Nicvlai zu Zerbst. 168Z.Perer, Bernhard und Franz (letzkrer wirdbey der Gelegenheit Brückenmeister genannt eineschone Brücke über die Elbe bey Roßlau, welcheim dreyßigjährigen Krieg zerstört wurde. 1690.trat perer, mit dem Titel eines General-Bau-meisters in Kur-Brandenburgische Dienste, undarbeitete in dieser Eigenschaft an dem Schlosse zuBerlin . 16971604. wurde das früherhin vonFranr angefangene Schloß zu Cöthen von pererin italienischem Geschmack ausgeführt, pererwar nämlich um erwähnte Zeit wieder in Anhal-tische Dienste gegangen, und in 160F zum dor-tigen General- und Ober-Landbaumcister in Be-stallung genommen, und lebte in dieser Eigenschaftnoch 1607. zu Cöthen . Franz erscheint in 1604.noch als Brückenmeister zu Dessau . Lernardswird unsers Wissens, seit 1682. nicht mehr gedacht,S- diese Daukünstler betretend: I. C. Beck-mann's Historie des Fürstenrhums Anhalt(VII. Th. Zerbst 17-0.) Th. III. S. 89. 228 und35 o. Lenrz Haus Anhalt (Fol. Cöthen undDessau 1760.) S. 972. vsticolai.

Lsti'jron (Jacob), ein achtungswürdigcr eng-lischer Künstler, der zuerst um 1780. auftrat, sichvornehmlich auf die Miniatur legte, und un Ge--«schmack von Humphrey zu arbeiten suchte, fio-rillo V. 682-84. Rost IX. 144 Nach ihmhat G Dikinson das Bildniß der SchauspielerinMistriß Harkley, im Charakter der Elfrida, sehrschön in Schwarzkunst geschabt. Eden so kenntman nach ihm dasjenige der Herzogin GeorgianavonDevonshire, von Bartolozzi , und eine Dianavon Watson, beyde in Rothkreidenmanier.

( ), ein von dem Obigen verschie-

dener englischer Künstler, Zeichner und Stecher,geb. um 1706. und blühend zu London um 1760.Seine meisten Blätter bestehen in kleinen Bildnis-sen, welche äußerst nett ausgeführt, und worindie Köpfe mit Punkten ausgearbeitet sind. Soz. B. die des Herzogs von Cumberland, des Prin-zen Friedrich von Wales und des Grafen Georgevon Granville. Rost IX. igj.

Lloack (Joh. Samuel) und Carl FriedrichRau erscheinen 1797 als Stadt-Werkmeister zuGuben in der Niederlausitz . Rau scheint 1798.oder 1799 gestorben zu sey»; wenigstens wirdnI. 1800.' Carl Jane a» seiner Stelle aufgeführt,h» rederlaujly - sches Adrestverzeichnist.

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