O k t a v i an i.
David, Calvins und Esajas, 8. Blatter zu eiilerFolge von 33 . gehörig, die den Titel führt.- I.e
pitiure llollaLayells l'ontiücia (Tnii-inuls, vpora<>, (7»icko , üise^nate <la /^. v in-
kize 6a ^ioraimr e Oa,-/o, flratelli Ottanra»,,wodurch uns also »och ein wahrscheinlich jüngererBruder von Johann bekannt wird; hauptsächlichaber (wie wir glauben ebenfalls gemeinschaftlichmit Cärl): Die Logen im Vatikan , nach Ra-phael (zwey Folgen in s 5 . Bl. 1769 76). Einedtitte Folge (die Arabesken) gab Volpato. Fer-ner: Jupiter und Ganymed, Juno, Neptun,Pluto und Proserpina , alle aus der Farnesina;dann Achill , am Hofe des Lycomedes, und Achill von Ulysses entdeckt (ob diejenigen, welche ander-wärts die Gemälde in der Villa Madama heißen?),ebenfalls nach Raphael ; die Aldobrandinische Hoch,zeit nach dem bekannten antiken Gemälde, von FranzSmugliewiez gezeichnet; eine Darstellung der St.Johanna Franzisca Fremiot. wie Sr. Franzisc vonEales sie ln den Himmel einführt, nach C Sor-tini. Nach Einigen soll endlich auch Er die Ära,besten im Vatikan nach I. da Udine in 36 . Bl.gegeben haben. Rost IV. 218—19. ^c.
* Drraviai'l (Joseph). Die Schrift: Win,kelmann u. s Jahrh. S. 246 zählt ihn unterdie guten Schüler von Christofani, welche ihmbey seinen Mosaikarbeitcn behülflich waren.
* Grravrano da Faenza , s. Faenzä.
Dtrenhofer, Drrhofer, auch Orho-fer (E.), ein Kupferstecher, der zu End desX VII. Jahrh, vielleicht zu Dresden arbeitete. Vonihm kennt man eine Art religiöser Allegorie auf dieGattin des Malers Hatlowsky, geb. Pilarick, dieaber sehr schlecht gerathen war. Besser von ihm,istdas Bildniß der Maria Elis.Wießnerin. Irgendwowerden noch von ihm auch diejenigen zweyer Ju-risten: G. Dutzschky und I. Putzly angeführt.
* Grrens < F. oder Fr. und I.). Von F.kennt man vornehmlich Bildnisse meist dunklerholländischer Männer, nach den schon im Lcx. be-nannten Meistern; dann freylich auch eines vonChr. Hügens, ohne Namen des Malers; die vierElemente von I eben so; und twir wissen nichtvon welchem) Männer - und Frauenköpfe nachP. Breughcl. Basan (b)6. sec.) dann nennt vonihm kleine Blatter in B. Picar's Geschmack, fürholländische Buchhändler, mit 1724 u. s. f. datirl.
* Dteeren (Hubert van). Derselbe arbei-tete auch für R Morison's allgemeine Pflan-zengeschichte; dann etwas (wir glauben das Bildvon einem N. N Agucci) nach H. Carracci .
* Ottlni (Felix), auch Iilicetto di Brandtgenannt. Neben Anden » malte er kurz vor sei-nem um 1697. erfolgten Tod «das Lex. irrt sichdurch Druckfehler um ein volles Jahrhundert) eineKapelle bey den P. P. Giesu und Maria zu Rom .Er war der einzige Schüler seines Meisters, derdessen Geschmack fortpflanzte, und, so jung erstarb, einen gewissen Ruf hinterließ /.anst I. 49Z.
0° — — (Pascalis), genannt Oasqualorto,st. 16Z0. ungefähr 60. I. alt. Derselbe (sagtLanzt II. 18',.) war ein Malcr von schonen For-men und nicht gemeinem Ausdruck, in demjeni-gen zumal, was er gearbeitet, nachdem er Rarphael gesehen hatte. So z. B. in seinem unschul-digen Kindcrmord bey St. Stephan zu Venedig ,wo er noch besser erscheinen würde, wenn nichteines der schönsten Werke seines Mitschülers,Alex. Turchi's, gerade gegen über stühnde. Nochvorzüglicher von ihm ist ein St. Nicola's mit an-dern HH. in St. Giorgio, mit dem beßten vene-tianischen Colorite gemalt, was sonst in andernseiner Bilder etwas matt erscheint. Eine Grab,legung Christi nach seiner eigenen Erfindung hater selbst, doch ohne seinen Namen, geätzt, undmit dem Grabstichel vollendet.
Otto, rooz
Dtrner (Peter), M ühlenmeister, baute (wann ?)den Knopfund die Spitze des Nicolai-Kirchchurmszu Berlin . tJicolai.
Grro (Heinrich Jacob), eln berlinischer Kmpferstecher, gab 1707. die Karte von Ncufchatel,welche König Friedrich I. verfertigen und nur ver-schenken ließ , daher sie sehr selten ist. Gestochenvon ihm sind auch die meisten Bildnisse in Ler-»ra»m Xotitia IJnivers. b'rsnchf. meist Aerzteund Juristen; ein Paar nach C- Müller vonStargard , die übrigen ohne Namen deS Malers.In 1717. nannte er sich 6rgvt-ur llu Uoi. xJi,colai. Hehr wahrscheinlich ist dielet Künstlerderselbe mit demjenigen, welcher in gegenwärtigemSupplemente (iü solchem Fall unrichtig) auch alsH. I. Aro erscheint. Wenigstens kenns man einBildniß des Rechtsgelehrten Hoppe (dergleichendort eines angeführt wird), auch von unserm Grrogestochen.
— — (Joh. Adam), Pfarrer des DorfesStcinenkirch, malt« 1676 die Sr. Ulrichs-Kchchedaselbst. Balthasar Bachmayer, geb zu Mmihgh. war in mehren, Orten, und zwar zuletztzu Altheim 5 ». volle Jahre Prediger; begab sich1681. zur Ruhe nach Ulm zurück, und starb daselbsti 685 . Er nahm um i 63 n. das Ulmische Gebietauf (welche Zeichnung noch 178V. auf der sogernannten Herrschaftsstube zu Ulm befindlich war) ;sie erschien i 63 Z. zum erstenmal in Zeilers klei-nen schwäbischen Chroniken, aber mangelhaftgestochen. Uebrigens nennt der unken angezogeneSchriftsteller einmal IU. Balthasar, und einmalHI. lWolfgang Bachmayer. — Johann MichaelBayer, Maler zn ulm , malte um 1689 dieStadtkirche zu Albeck , wo sich, neben Andern,Dr. Luthers Bildniß in Lebensgroße befand (kurzdarauf wurde sie jedoch mit allen ihren Gemäldenverheert). Georg Hennenberger, Maler zuGeißlingeil, hatte diese Kirche schon früher, i 58 g.mit schönen Gemälden geziert. In der Kirche desDorfes Ueberkingeu sieht man an der Decke Wap-pen rc. von ihm, die er um 1589. mit Bcyscyungseines Namens verfertigte. — Hans Jacob Hen,nenberger malte 1622. die Taufe Christi überden Eingang der Sakristcythürc der Kirche U. L. Frauen in der Stadt Geißlingen; ob ein anderesGemälde, die Auferwecknng kaznri, an der Wandgegen dem Chöre, auch von seiner Hand sey, drücktuntere Quelle nicht deutlich genug aus. (Vielleichtwar Hans Jacob ein Sohn Georgs) — DavidHops, Artillerielieurenant zu Ulm , nahm 1749.einen Grundriß von dieser Stadt auf; er st. 17Ö6.— Franz Marti» Luen verschönerte die Kirche desWengenklosters zu Ulm mit großen Malereyen; etwar vermuthlich aus Weißenhorn gebürtig (wenig-stens war sein Bruder seit 1/54 unter dem Na-men Michael UI. Pralat gedachten Klosters, unddaselbst geboren). — Matthäus Leblen, Erhlinoder Löbli'n, Maler zu Geißlingen, malte uyi1V82. das Chor der Stadtkirche U- L. Frauen zaGeißlingen, verfertigte auch 1706. die Gemälde inder Dorfkirche zu Löringen. — Auf einer Land-karte , einen Theil.des Ulmccgebiets vorstellend end-lich, steht: /s. clelineÄvit. Alle in diesemArtikel gedachten Oerter liegen unweit Ulm. Hai 8Ulm nebst Gebier w 3 . ivw . -82. 383 .442.576. 642. 644- O29. ». 661.
^ ^ (Johann Gottlob). So heißt in derSchrift: Dresden zur Renntniß seiner Häu-ser ein dortiger — Hofstalimalcr um 1798. Jr,gendwo wird er auch ein großer Kenner alterGemälde genannt.
— — (Valentin), Bildhauer, und JohanzrRichter, Maler, beyde von Meißen in Sachsen ,verfertigten 1661. einen schönen mit Schnitzwerkund Malerey versehenen Altar für die Pfarrtikcheder Stadt Mitweyda, wofür sie au die bor ». Tbailer erhielten. C Herrmann sNirrvevdische»Denkmal 8". Cbemnir; 1698. S- (>2.
Mmmmmin 2