Band 
Zweyter Theil [2].
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1026
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1026 Paolotto.

P apillon.

nämlich von ihnen bey St. Marcus zu Venedig ein Bild in mehrern Abtheilungen, welches dentodten Heiland, nebst einigen Aposteln und ausdere Geschichten des erwähnten Evangelisten dar-stellt, und zur Unterschrift führt: lVIuAister Rm-cum Aucobo et Ao/ra»ne üliis fecit boo

OPUS.

Paoloreos ). Ein solcher wird in demKatalog von pinelli, ohne Weiteres, als Bild-nißmaler angeführt.

* paon ( le), der sich im Lex. unter D»-paon findet Derselbe hieß Ludwig. Ob die-ser Naruralisie eine Zeitlang den Unterricht vonCasanova, mit dem er in der Folge wetteiferte,genossen habe, wird noch sehr bezweifelt. SeineArbeiten haben zwar nicht so viel Feuer, wie die-jenigen dieses letztem, sind aber dagegen richtigergezeichnet und weit natürlicher. Man sieht esseinen Schlachten an, daß er selbst mit dem De-gen in der Faust dabey gewesen ist. Er st. i/ 85 .Nach ihm kennt man verschiedene Blätter; wiez. B. das Bildniß Washingtons, und ein andresschönes historirtes von la Fayetre (ganzer Statur)bey der Belagerung von Uvrk (1781.), beyde vonN. le Mire; dann die Belagerung des Forts St.Philipp 1782., die Einnahme von Grenada , undden Angriff von Brimsionehill auf der Insel St.Christoph, alle drey von R. B. Godefroy gestochen.

* Papa (Simon), der altere. MacchinoseWerke, welche man mit denen seines Meisters(Zingare) vergleichen konnte, verfertigte er nicht;doch aber einige Altarblätker von wenigen Figu-ren, die er mit vieler Grazie zu ordnen und mitausgesuchtem Fleiß zu coloriren wußte, wo erbisweilen dem Lehrer ziemlich gleich kam. Soz. B. in einem St. Michael, den er für MariaNuova zu Neapel malte.

* Papacello od. Paparello (Lhomas).Langt I. 160. will nichts kennen, das er ganzfür sich allein gemalt habe, und giebt, nebstJul. Romano, auch den Bened. Caporali fürseinen Lehrmeister an.

Papavoine (Julie), Stecherkn mit derNadel, dem Grabstichel, in getuschter Manier undin Farben, geb. in Paris 1769. von welcher manmehrere Gcsellschastsstücke nach Aubert, le Bar-bier, Bega, E. Dietrich, Fragonard , Jmbertund de Lorme kennt, welche Rost VIll. 349.anführt. So z. B. nach D-ekrich (1784.) einBlatt: he prericlru-t-elle? Im /rlmsnaoti (lesLoaux-Hrts von 1802. erscheint sie unter dendamals zu Paris lebenden Künstlern nicht mehr.

berühmter Mann. In den historischen hJach-richren von der Reichsstadt hJordhausen 1740.S. 26. kommt auch ein Johann Röntg 1812.vor; Jacob und Johann hielten sich zu Erfurt auf. Hieronymus Röther zu Erfurt 164h.Eckard Ruecher, Rüchen oder Rucher zu Erfurt 1867. und 1888. Johann Madanr, ein fran-zösischer Gießer in Deutschland 1682. JohannMaillart, aus Lothringen gebürtig, goß 1646.zu Gotha . Melchior und Hieronymus Möh-ring, zu ihrer Zeit berühmte Männer in ihrerKunst, zu Erfurt , ersterer , 58 i. und 1624., letz-terer 1804. und 1634. während welcher Zeit ergewöhnlich mit Melchior zusammenarbeitete.Heinrich hsegeler 1808. Johann de la pay,paix oder Parse, aus Lothringen gebürtig, arbei-tete gewöhnlich mit dem schon angeführten Mail-lart zusammen. Christian Rausch zu Arnstadt 1729. Hans Heinrich Rausch zu Erfurt , ver-muthlich von dem gothaischen Dorfe Herbslebcngebürtig (sein Bruder war daselbst) 1888. und1682. Vielleicht war de^ Gießer Nicolaus Rausch,der sich 169h. zu Erfurt aufhielt, sein Sohn (s. L.Hermann Beschreib, von Mitweida 1898.S. 64.). Rose zu Apolda 1728. Hans Se-verus Schätzen Gotha 166». und 1671. PaulSeger oder Veeger, Stück- und Glockengießerzu Gotha 1682. und 1720. Nicolaus Jonas Sor-tier zu Erfurt 1727. (an einem andern Werke schon1712.) und 1727. Matthäus Töhnel, Lehne!oder Döbner zu Schmalkalden 1882. (andernOrts auch 1671. daselbst; in oben angeführterBeschreib, von Hildburghausen von RrausS. 142. kommt er 1682. als Roth- und Glocken-gießer zu Walldorf vor). Curk, Carl und FranzThon 1800. Johann Georg Ulrich von Hirsch,feld 1728. und 1733. Ei» Ulrich ohne Vorname»,zu Apolda 1780. In der Beschreibung derSradr Eisfeld von I. w. Rraus S. 291.findet man auch einen Johann Ulrich von Opfer-hausen 1780. und in Z. G. Ungers Chronikvon Cölleda einen Johann Heinrich Ulrich zuTaucha 1790. als Gießer.

* Pape (Jost oder Jodocus de). Nach ihmhat C. Bloemaert eine bekleidete weibliche Gtalüeaus der Galerie Justiniani gestochen. Gandel-lini setzt ihn wohl irrig auch unter die Stecherdieses Werks.

(Simon du). So heißt auch bey pi-ganiol, ohne Weiteres, ein Geschichrö- und Or-namentsmaler zu Paris um 1780.

* Papenhoven (Alexander van). BeyRleist findet sich auf seine im Lex. bemerkte Ve-nus ff. Distichon:

Pape oder Pappe (Jacob), ein Gießer zuErfurt , der 1677. u. 1707. in den: lJachrichten zueiner Beschreibung des Rirchen- und Schurlenstaars im Herzogthum Gorha (III. Thle.Gotha 175263. 40.) erwähnt wird, so wie auchnachfolgende Gießer daselbst bemerkt werden. GörgeBerckmann i3i2. und 1822. Johann Bergerzu Weimar 1674. Christian Bienstock zu Er-furt. Johann Melchior Derck in Meiningen 1742. (1718. kommt er zu Coburg vor; s. I. p).Rraus Beschreib, v Hildburghausen S 142.) Hans Wolfgang Geyer oder Geier zu Erfurt 164b. und 1886. Elias Gottfried Hahn zuGotha 1727.: er starb vermuthlich 179». daselbst(s. Adreßkalender des Herzogrh. Gorha'.Michael Paul und Paul Hiob^Hahn, ersterer1749. letzterer (der um 1760. gestorben zu seynscheint s. Adreßkal.) 1721. beyde ebenfalls zuGotha . Valentin Hoefflings aus Kalkensond-heim 1755. Stephan Hoffmann 1492. und1497. Andreas Gottlieb Reßler zu Mühlhausen in Thüringen 1706. und 1722. Herrmann Rö-ntg, Bürger zu Erfurt 1699. Jacob Röntgnannte sich des Fürstlich-Sächsischen Hofes zuCoburg Stück - und Glockengießer , und wird1712. u. ,748. erwähnt; er war ein in seiner Kunst

Sieh' Paprnhoven's Meisterstück, der schöne»Venus, ins Gesicht!

Sieh' an, den Mund des Marmorbildes! Man siehtdie Srimm und Hort sie nicht. ,

papera ( ). So nennt Fiorillo V. 792.

einen Modellirer der Königin von England, der,in noch neuerlichen Tagen, Nelson's Büste vonMiß Damer durch Abgüsse vervielfältigt habe.In Meusel's hJ. Misc. XIll. 8v8. wird er(1802.) für die Kunst gerühmt: Das Bronzirender Gypsabgüsse so vereinfacht zu haben, daß derPreiß derselbe bleibt, sie mögen bronzirt seynoder nicht, bist!

* Pap» (Christophano di), s. Alrissimo.

Papien (Lorenz) malte i 5 i 3 . den H. Fran-ziscus, der die Wundmale empfängt, für dieKirche St. Jacobus zu Eavona. -?atti.

* Papillon (Johann), der varer, geb. zuRouen 1629. und gest. zu Paris . Mit einigem Geniewurde er noch Fortschritte genug gemacht haben,hatte er nur zeichnen können. So aber warenseine Arbeiten sehr unbedeutend, ob man gleichüberall darin ein großes Talent für das Mechani-sche in seiner Kunst bemerkt, und sein Schnitt viele