tO2g Parasole.
erscheint. Gandellini macht irrig einen männ-lichen Künstler aus ihr.
* parasole (Jsabella). Das Buch von Frauen,zimmerarbeit, wozu sie die Figuren in Holz schnitt,war von ihrer eigenen Erfindung — was zur Ehredieser Künstlerin gesagt sey ! 6a»äe//r'»i.
* — — (Leonhard), Gatte der Jsabella. S.iJorfino. Hier bemerken wir noch, daß seine (drey)Blatter (die Verkündigung, die Besuchung, undChristus der den Jüngern die Füße wascht) nachTempesta, sich in einem Officium der H. Jungfrau(1600. a. b. » 5 g».) befinden, und das dorr eben,falls bemerkte arabische Testament zu Rom (lögt.)in der medicaischen Druckerey erschienen sey; auch,daß er seine Blätter mit s.. ?. bezeichnet habe. pa-pillon schreibt solche irrig dem damals schon ver-storbenen Lucas pennt zu. 6a,räe/ü'»r erLetztrer bemerkt, daß er seine Blätter mit 1 ^. u. ?.bald getrennt, und bald vereint bezeichnet habe.
*parav»c»n», s. palavicino.
parc (du), s Duparc in den gegenwär-tigen Supplementen, um 1806. erscheint er, nebstAndern, als Stecher der Blatter zu F. peron'sEntdeckungsreise.
* parcellts oder percellis (Johann).
Derselbe war Maler und Kupferätzer. Einigesetzen seine Geburt in » 5 g 8 . Sturm und Unge-witter malte er mit solcher Wahrheit, daß manin seine» Bildern die Natur wie zu Trümmerngehen sieht. Denselben Charakter tragen seineBlatter, die nicht malerscher und geistreicher seynkönnten. Dieselben sind gewöhnlich mit ). u. ?.andremale mit einem ganzen Namen bezeichnet. Vonihm kennt man z. B. »orderst eine Folge von 12.Schiffen, so wie solche in Holland gebräuchlichsind, mit der Aufschrift: Icones varisrum Xa-vium Hoilanllicarum, notatee 2 samosissimoXavium plctore Ao/r. linste!. 1617.
2p. )V. A. (2. b. (?. ck exc.
(diese in größerm Format); dann 21. (2. k. 18.2. 12.) sehr kleine, aber in breiter Manier geatzteSeeaussichten, jede mit einem holländischen Baueroder Daurin, in mannigfaltigen Stellungen, imDorgrund, mit dem Titel: Vergebenen 8tran-llen en VVater- 6esicbten ^06220 6oor Aan
Andres Aehnliches von ihm erschienbey G. valk.
Parceval-Grand-Ma»son ( ) las
in der Eröffnungssitzung des Atheneums zu Paris von » 8 o 5 . einen Theil von einem Gesänge überdie Malerey, welchen er aus seinem Gedicht, dieKünste, genommen hakte. Ob er selbst ausüben-der Künstler sey, ist uns unbekannt. Eher zweifelnwir daran. /em//. -mbi.
parck, s. park.
pareda (Don Thomas y Duarte). So heißtbey Kiorillo ( 1 . c. 400.), aber ganz ohne Wei-teres, ein spanischer Maler aus der Mitte desXVIII. Jahrh.
* — — (Anton de), s. pereda.
paredes (Johann de), ein spanischer Ma-ler des XVIII. Jahrhunderts, Schüler des M.Menendez, gebürtig aus Dalenzia, der sich nach-werts in dieser seiner Vaterstadt, in der Akademiedes E. Munnoz noch mehr vervollkommnete, starbum i? 38 . Bey den beschuhten Tnnitaniern, aus-serhalb Valenzia, und im Kollegium der dortigenAugustiner, sieht man zwey schöne Gemälde von ihm.Florillo IV. 074.
pareja, s. Pareya.
* Dareilt (Matthäus), s. pacelli.
parenr (Aubert), ein talentvoller, vonNeu-schatel gebürtiger Baumeister und Bildhauer,Mitglied der Academie der schönen Künste undmechanischen Wissenschaften zu Berlin , der sich
Pareya.
vor einigen Jahren zu Weimar aufhielt, beschäf-tigte sich um 1802. zu Berlin mit einem Werkeüber die Alterthümer der Schweiz in 24. colorir-ten Kupferplatten, die bis zum ». Apr. 1804. er-scheinen sollten. Allein in »8o6. wenigstens, hattensolche das Licht noch nicht erblickt. Nähere Nach-richten hierüber s. in Meusel's A>ch. I. » 5 g.In » 8 o 5 . veranstaltete dieser Künstler in derStadt Solothurn die erste dortige Kunstaus-stellung; und um dieselbe Zeit erhielt er von derStadt Neuschatel den Auftrag, ihrem verdienst-vollen Mitbürger, David Pury , ein Denkmal zuerrichten. Auf dem Berliner-Salon 1808. ergötzteman sich, wie schon mehrmals, an seinen in Holzgeschnitzten erhobenen Arbeiten.
parenr ( ) ein vorzüglicher französischer
Steinschneider neuester Zeit. Don ihm sah manim Pariser-Salon 1806. zwey Cameen, von wel-chen der eine den Kaiser Napoleon mit dem Szep,ter der Weltherrschaft auf dem mit Blitz bewaff-neten Adler schwebend, der andre die Kaiserin,welche der Wohlthätigkeit opfert, vorstellt; beydefür Zeichnung und Ausdruck unverbesserlich schön,auf einem zum Täuschen nachgebildeten Onyx .Einzig wurde daran gerüget: Daß das Bein desKaisers, so wie der Arm und die Hand der Kai-serin, gerade auf braune Adern und Flecken fie-len , was hingegen die Alten mit so viel Kunstauszuweichen, und dergleichen Unvollkommenheisten des Gesteins für Haare, Drapperie u. a. Accesssorien zu gebrauchen wußten, /,a»par'L
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— — ( ) So wird auch im Almanach
«les lleaux-^rts von » 8 v 3 . ganz ohne Weiteres,ein damals zu Paris lebender Baumeister genannt.
— — s. auch oben paranr.
* parenr an» (Antonin). Lanz» II. 2. 353 .nennt ihn ebenfalls einen Künstler von unsichrerHerkunft, der im Geschmack der damaligen römi-schen Schule arbeitete, und solchen gewisser Weisenoch kleiner macht. Sein schon im Lex. bemerk-tes Bild stellt ein Paradies mit Engeln vor.
parenr»-Duclos (Anna), eine geschickteMalerin zu Florenz um 1775. Don ihr sah mandamals, neben Anderm, die sehr gute Copic einesberühmten aber ziemlich beschädigten Gemäldesaus der Großherzogl. Galerie, welches dem An-dreas del Sarto zugeschrieben wird.
II. 222. Ohne Zweifel dieselbe Künstlerin, welchebey Fiorillo (Kl. Gchr. 169. u. 76.) Irene pa-renri, eine Dame in Florenz , heißt, welche sichauf die neuere Encaustik gelegt, und in 1785. einedort lebende Engländerin, Miß Greenland, ineben dieser Kunst unterrichtet habe, mittlerweile sieselbst, durch den Unterricht des Abbate Pignatellizu Bologna aufgemuntert wurde, ihren Versucheneine immer größere Vollkommenheit zu geben.
* parenr »no (Bernard). Andre nennen ihn:
*parenzo (Lorenz da), gebürtig aus Jstria,ein Maler, der sich Mantegna sehr näherte, undin Figuren leicht mit ihm verwechselt wurde. Soz. B. in seinen schon im Lex. angeführten Arbei-ten im Kloster St. Justins zu Padua , wo er »o.Momente aus dem Leben St. Benedikts vorstellte,solche mit sehr schönen Frisen und kleinen Ge-schichtgen Grau in Grau zierte, und über jede dasBildniß eines Papstes von St. Benedikts-Ordensetzte. „Ich habe" (sagt Lanz» II. 40.) »nochin keinem Gotteshaus etwas in allen Theilen soschön Gedachtes gesehen, wie dieses. Wie manweiß, wurde der Künstler dabey von einem treftlichen Gelehrten des ermeldten Ordens, Abt Ca-spar von Pavia, geleitet." An diesen Bildernfinden sich die Jahrzahlen »489. und 94.
pareya (Johann de), genannt elEsclavo,geb. itztiti. Er kam mit seinem Herrn, Velas-quez, »623. aus Sevilla nach Madrid , begleiteteihn nach Italien , und gieng mit ihm » 65 ». wieder