P i c d u.
Cipriani), die Landschaft von ihm, die Figurenvon Bartolozzi ; eine Landschaft mit Nymphen,nach Zuccarelli. Rost VIII. 294—95. Ein Ver-zeichniß meines sei. Vaters fügt Anderes nach A.Kaufmann (Lust - und Trauerspiel), Louterbourg(Winter und Sommer), W. Miller (tiie äistra-äeä Mamsell), G. Metz» (die Briefe wechselndeFrau) bey.
*picou (Robert). Basan(Lä. sec.), derihns.v. ?icau und lUcou, auf zwey — gleich aufein-ander folgenden Seiten gedoppelt anführt, setztseine Geburt in i6ro. an. Als Stecher kenntman, neben Anderm, von ihm: les illustres <ls1'Oräre 8t. I'rsncois äe kaula, und eine Gefan-gennehmung Christi, nach Jac. Bassano, welcheFüßli (III. 76.) unter die guten Blätter zählt.
picquenor (Euphrasie). Tochter des nach-folgenden Künstlers. Von ihr sah man 1808. einBlatt: 8t. )erüme, nach einer Originalzeichnungvon Raphael , welches 1. Fr. 5 o. Cent. kostete.
— — (Michael), Stecher mit der Nadel unddem Grabstichel, geb. zu Rouen 1747. Ob ergleich spät anfing, sich mit der Kunst zu beschäf-tigen, so bracht' er es doch, besonders in derLandschaft weit genug. Dergleichen kennt manvon ihm nach Bruandet (Vue äu 1 'ombesu ä'^bal-larä et ä'IIeloise und <lu Lkateau äe Loue^,dies schön), Carpentier (Vue äe Lkateau äsRobert, ält le Oisbls, Ouc äs dlormanäle),Lantara (Vns äu Rrieurc äe äeux T^MÄNS presäe Rouen , schön), Signy (Vue äe Nontbarä);überhaupt meist geschichtlich merkwürdige Gegen-den aus Frankreich . Dann vier Blätter aus derGeschichte von Raoul de Coucy und Gabrielle deVergy, nach B. Cauvet. Rost VIII. 3 io— 3 ii.Dieser arbeitete auch für die I'sbleaux pittores-gues äe la 8 uisse (S- oben den Art. le Bar-bier'« von Rouen ), und späterhin für die lab-lesux etc. äe la 6 alerie äe b'iorence), und lebtenoch 1808. als Mitglied der Nacheiferungsgesell-schaft seiner Geburtsstadt. Noch sah man damalsvon ihm (wir wissen nicht recht, ob in Einem odermehret» Blättern): Venus, panetl'Amour. nachH. Carracci , was 6. Livr. kostete. Lon 5 . Lrmrstes.
picquet (P.). So heißt in den Nouvellesäes ^rls III. 285 ein uns sonst unbekannter Ku-pferstecher zu Paris , der um 1800. gemeinschaft-lich mit N. Boucher, eine Orte ülstorigue et^eo^rapüigne äes accroissemens perioäiguesäe l'empirs äes Rrsn^als äans 1a Oaule äepuisRbaramonä jusgu'ä Ronspsrte, auf zwey illumi-nirten Blättern gestochen hat, welche 6. Liv. ko-steten , und in seinem eignen Verlage zu findenwaren.
piedk 0 f ( ), ein junger russischer Medail-
leur, erhielt 180Z. von der Akademie der Künstezu St. Perersvurg die große goldne Preißmedaille.Mit welchen Vortheilen ein solch gewonnener Preißverknüpft sey, s. unten im Art. pimenow. BeyFl'oriUo R. G- II. 86. heißt eben dieser Künstlerpredkoj.
* piemonr (Niclaus). Die Dresdner-Ga-lerie besitzt von ihm eine gebirgigte Landschaft.
* piem 0 nrini (Joseph), s. piamonrini.
pkenne ( ). So heißt irgendwo ein uns
sonst ganz unbekannter Stecher, der nach I. MielsZeichnung die Bildnisse der beyden LongobardischenKönige, Fl. Bertharirus und Fl. Gudeberts, geetzthaben soll.
p i e r-A nr 0 nl 0 ( ), gewöhnlich lo Spo-
sino genannt, ein italiänische Bildhauer, warwährend der Regierung Papst Pius VI. Restau-rator für das Museum Pio-Clementinum. So sahman z. B. von ihm dort eine ergänzte antike Büstedes Menclaus, die sich in Tischbeins Homer(Heft V.) abgebildet befindet. Ganz von seinereiner eignen Arbeit dann kannte man schon um
Pierre.
1782. das schöne Modell einer Statue des erwähn-ten Papstes. In dem Almanach aus Rom 8.266. erscheint Pier-Antonio noch unter demum 1810. zu Rom lebenden italienischen Bild-hauer, und wird dort jener Statüe, als eines wiees scheint nunmehr ausgeführten Werkes, eben-falls gedacht.
Pierce (Eduard), der altere. So nenntDallavoay II. i 65 . einen uns bisher unbekann-ten englischen Bildhauer, Schüler von Franz Dird,den wird eben so wenig kennen. Von jenem be-finden sich in der Gemäldegallerie von Christ-Churchzu Oxford (wenn wir anders unsern fast immerverworrenen Schriftsteller recht verstehen) zweyBüsten von Newton und von Christoph Wren.
— — — — ein GeschichtS - und Land,schaftsmaler in England unter der RegierungCarl I. und II. Er malte auch Architektur, Per-spektiv u. s. w. und ward zu seiner Zeit hoch ge-halten. Der größte Theil seiner Werke ging aberin dem grausamen Londner - Brande 1666. zuGrunde. Sie bestanden hauptsächlich in Altar,tafeln, Kirchengewölben (Kirchenstaccaten?) u.drgl. von welchen letztern eines in der Kirchezu Conventgarden übrig blieb. Einige Zeit arbei-tete er auch für Vandyck, und starb zu London um 1666. Unter seinen Söhnen war einer eingeschickter Bildhauer. Man zeigt in dem königl.Pallaste zu Hamptoncurt ein edles marmornes Be-sässe von seiner Arbeit. Meusels Misc. IV.12. Auch Fiorillo V. 396. nennt Eduard Pierce,Vater und Sohn, aber (wohl irrig) beyde Bild-hauer unter der Regierung Carl I.
pieri (Anton), genannt Zoppo oder Zorro .So heißt L anzi II. 180. kurz einen Maler von Vi-cenza, der um 1738. blühete, und dessen Pinsel minderkräftig als leicht war.
— — (Demetrius). So heißt im: Häma-nack aus Rom 1810. (8. 267 ) ein damals dortlebender italiänischer Bildhauer, von welchem l. c.eines Basreliefs: Amor und Psyche mit Würfelnspielend, gedacht wird.
* — — (Stephans Derselbe war vasarr
bey dessen Arbeiten an der Kupole der Hauptkirchezu Florenz bchülfiich. Ihm schreibt man auch eineAufopferung Jsaaks im Pallast Pitti zu, ein bes-seres Werk als andre die man von ihm in Rom sah, welche Baglioni der Härte und Dürre be-schuldigt. 1 . ig 3 .
* pierin, s. Peter Busnacorsi und PeterGallinari.
piermarini ( ), ein italienischer Archi-
tekt, der das Theater della Scala zu Mailand ar-baute, und 1778. vollendete. In einer Reise nachMailand (Tüb. Morgend!. 1808. S. 3 i.) heißtes davon: »Ein zweckmäßiger eingerichtetes Ge-bäude, als dieses, hab' ich nirgends gesehn. SeineForm ist ein weitausgeschweiftes Oval, welchessechs Reihen Logen rüder 400 ) über einander ent-halt. Jede hat ihr Vorzimmerchcn und seideneVorhänge, welche in ihrer Farbe zwischen grünund gelb abwechseln. Die Verzierungen sind ein-fach, aber geschmackvoll; der Plafond in Felderabgetheilt, welche die neun Musen, und in ihremMittelpunkt ein dazu passendes Gemälde zeigen.Auf beyden Seilen des Prosceniums stehen zweykorinthische Säulen, die das Gebälke tragen, undüber diesem ist eine Uhr befestigt, deren Nummerntransparent sind, und von innen beleuchtet wer-den. Die Szene selbst ist ausserordentlich geräumig,und gestattet die pompösesten Züge".
* Piers (Johann Maria di), s. Uielms daGrandi.
* Pierre (Johann Baptist Maria), Maler,geb. 1714. oder i 5 . (Basan k. 1720.), der Sohneines begüterten Jnweliers, trieb das Malen inseiner zartesten Jugend zum Vergnügen; da ihn
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