nzo Pomard.
cile ;u Athen malte er die Wunder-Schlachtbey Marathon (s. die Beschreibung davon beypausanias). Dieses große Werk widerstand andie 900. I. unter einem offenen Säulengang oh-ne merklichen Schaden aller Luft und Witte-rung*). Im V. Jahrh, erweckte es die Raub-gier eines Proconfuls, der es nach Konstantino-pel brachte, wo es in diesem großen Grabe derKunst zu Grunde gieng. (Diese Entdeckung hatde paurv im iZ 5 . Br. des Synesius gemacht).Wenn dieser Künstler vorzügliches Vergnügenfand, heroische Gegenstände zu behandeln, so be-schäftigte er sich auch bisweilen mit bloß ange-nehmen. Im Tempel der Dioscuren sah manvon ihm die Hochzeit der Töchter des Leucippus.Er malte auch in Enkaustik, wie die RhodischenMeister, von welchen Anakreon spricht; und viel-leicht hatte sein Vater Aglaophon, von dem erseine Kunst lernte, selbst unter jenen studirt.
pomard (der Ritter von). So nennt Barsän (Lll. See.) einen Kunstliebhaber, der um176 s einige Landschaften und Blumen nach Ousdry u. a. gestochen habe.
*pomarede (Silvius oder Silvestre), Zeich-ner, und Stecher mit der Nadel und dem Grab-stichel, gebürtig von Braunschweig , hielt sich lan-ge in Italien auf. Im Muses Fiorenrino fin-den sich acht Künstlerbildnisse von ihm, und ebenso Einiges im I. Th. des Mus. «Lapirolmo, nachder Zeichnung von I. D. Campiglia. Dannkennt man noch von ihm verschiedene einzelneBlätter, wie z. B. das Bildniß des Servilen I.Piccolomini mit der Madonna und dem Kinde,nach I. D> Peroni; ein Offizium der H. Jung-frau u. s. f. GandelllNl nennt seinen Grabsti-chel graziös. Bey Malp« findet sich der selt-same Druckfehler, daß er die vier Triumphe vonplurarch (st. petrarch) gestochen habe.
pombardk, s. Lombard.
Pomis I. P.). So heißt ein uns sonst un-bekannter Künstler, nach welchem L> Kilian zuAnfang des XVII. Jahrh, das Bildniß desBildhauers Alex. Colin's gestochen hat.
pomard» (Simon). So heißt im: ^Ims-nscü aus kiom für 1810. 8. 27b. ohne Weiteres,ein damals dort lebender Künstler, welcher alteArchitektur in Aquarell malte.
Pampa (Alardus). So hieß ein Kupferste-cher, der um 1618. drey Blatter nach A. Pizarrogab. S. Viäa 6i 8t. Illlet'on8o egcrita per elDr. ä'a/aLar «je NenNo^a. ^iorillo I V. 182.
Pompadour (Johanna Antonka Poisson,Marquise de), geb. zu Paris 1720. und gest. da-selbst ,76,. Ihre Geschichte als Favoritin Lud-wig XV. schändlichen Angedenkens, ist nur zubekannt. Sie begünstigte die schönen Künste, mitdenen sie sich von Kindheit an beschäftigt hatte-Carl Vanloo, der ein allegorisches Gemäld aufdie anscheinende Genesung von ihrer letzten Krank-heit verfertigt hatte, war ihr besondrer Liebling;auch Cochin nicht viel minder Inzwischen warihr Geschmack so wenig fest, daß sie z. B. zwi-schen den beyden — freylich jeder in seiner Art —geschickten Künstlern, Boucher und van Eisen,keinen Unterschied zu machen wußte. Nach demMaaße dieses Geschmackes besaß sie eine schöneGemäldesammlung. Ihre eigenen Arbeiten erzähltschon das Lexikon. Rost Vlll. 20Z — 4. An Vol-taire soll sie ihr selbstgemaltes Bildniß geschenkthaben.
* Pompe» (Graf Alexander). Derselbe wur-de, nach dem frühen Tod seines Vaters, in demadelichen Collegio zu Parma erzogen. Der bilden-den Kunst wicdmrte er sich lediglich als Dilet-
") Heydenrcich giebt 8-li;»i> mit Winter, und hatUeberfttzung wesentlich verstümmelt.
Ponce Camus.
taute; der Architectur insbesondere aus der schonim Lex. bemerkten natürlichen Veranlassung. Sei-ne Schrift: i cinque oräini ä'^rckitetturz civi-le vergleicht die Ordnung Sau Micheli's mit de-nen von Vitruv , Albert!, Serlio, Palladio, Sca-mozzi und Vignola geübten, und zeichnet sich,neben anderm, durch den Eifer aus, womit er dieCapricci der damaligen Baukünstler züchtigt. Danngehören zu seinen Bauten des Marchese Piade-monti Villa del Vo im Veronesischen, und dieje-nige des Grafen Giuliani zu Seffino; ferner diekleine Kirche in der Villa Sanguinetto, unddas Dormitorio der Nonne» von St. Michele inCampagna, mit seiner prächtigen Stiege. Dies aufder Landschaft. Hiernachst in Verona selbst: Dasweitläuftige Kaufhaus, welches M»llZ»a näherbeschreibt; die Fa>;ade am Pallaste Spolverinivon der Gartenseite, und der Portikus für dieAcademia Filarmonica, nach den Angaben desMarchese Scipio Maffei; nach seinem Sinn hät-te er solche weit grandioser ausgeführt u. s. f.Zu Bergamo endlich der Büchersaal der dortigenFranciscaner. In späthern Jahren hatten Fami -liengeschäfte ihn ein wenig, doch nie ganz, vonseiner Lieblingskunst abgezogen. Der Malerakade-mie seiner Vaterstadt stand er mit großem Ruhmund Nutzen vor. M'/iLra Lll. ter?. II. Z72 — 76.
Pompeji»«. Unter diesem Namen findetman auch ein Bildniß Wilhelms le Blaue, desAlten.
* — — de Aquila, s. Aquila.
Nach Gandellim' war er selbst Stecher, z. B.von St. Georg, der den Drachen ermordet, voneinem St. Peter und Paul (St. Rochus undSt. Sebastian zur Seite) mit » 5 x 3 . datirt, viel-leicht auch von einer Abnehmung vom Kreuze,und Christus, welcher der Mar. Madalena alsGärtner erscheint.
Pompeyo( ), Maler, bekannter unter demNamen elvioilmsta, weil er aus Italien als Vio-linspieler von der Cathedrale zu Cordova in Spa-nien berufen war, lebte dort in der ersten Hälftedes XVI ll Jahrhunderts, ponz beschreibt eini-ge seiner Bilder. Fiorillo IV. 588 .
Pomptanus (Ferdinand), sonst auch Lrrran-rettus genannt, war Maler und Dichter, ausMazara in Sizilien gebürtig; er schrieb Verschiede-nes, und blühte UM i 5 öo. )l/o»^r'tore 6ibl. 8icil.Joecher.
Pompignan (Johann Jacob le Franc Mar-quis von), erst Generaladvocat, dann erster ?rc-gillent cls In Cour äes Gilles zu Montauban ,bekannter Dichter und Mitglied der Akademie,trieb daneben auch zu seinem Vergnügen Malereyund Musik. Er wurde zu Montauban geboren1709, und starb 1784. auf seinem Schlosse Pom-pignan, nachdem er sich von Paris hierher zurRuhe begeben hatte. S. Groh mann's biogr.Handwörterbuch.
Pompon( ). So heißt in den Xouv. <iesHrts III. 70. ein uns sonst unbekannter französi-scher Baumeister, der in 1798. mit seinem Ent-wurf einer Seebörse den zweyten großen Preisdavon getragen. Abgebildet findet sich dieselbeim XI. Hefte der Ornncls prix ä'Hrclritecture.
*pompon»us, s. den Art. Lelix den Freyge-lassenen in den künftigen Zusätzen.
PonceEamus, s. ssamus oben sowohlals in den künftigen Zusätzen.
— — (Margaretha), s. Hemery in
den gegenwärtigen Zusätzen.
* — — . (Niclaus oder C). Wir hal-
ten Mclaus für den richtigen Namen. Derselbe,
überhaupt den Alt. polygnot bey wntelet, in seiner