Quellinus.
erschienen waren. Man kann sich in dieser Gatt' tung nichts Schöneres denken- Einzelne dersel-ben führt Rost VI. 46 — §7. an. Ob Dennekolder Zeichner desjenigen Theils des erwähntenPrachlwerkes, der die Sculpturen darstellt, ge-wesen sey, scheint uns zweifelhaft. S- im Lex.den Art. vennekol, und Her necke rstachr.II. 4 i —42. wo alle Ausgaben des Ganzen undder Theile ausführlich angegeben sind.
* Duell» nus (Johann Erasmus und Tho-mas), des jüngern Arrhus Sohn. FioriUoV. 49 ». sagt von dem erstem, ältern, daß er dieschönsten Hoffnungen von sich erweckte. Von seinenArbeiten in England erwähnt Walpole einesMonuments für Mr. Thynne in der Westminrster-Abkey. Der marmorne Altar des jungem zuLübeck ist in P. Heinecken's Werke von derArchitektur in Kupfer gestochen. Uffenbach hältes, ohne genügsamen Grund, für unglaublich, daßderselbe 24,000. fl. gekostet habe. N. B. derschönen w. XIX. 2Z0.
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Erasmus Sohn, wahrscheinlich geb. 16ZZ., daHoubraken sagt, daß er 1660. 37. I. alt nachRom gekommen sey. Derselbe wird für einender beßten Flandrischen Maler nach Rubens ge-halten. Mit einer schönen Farbe verband er einegroße Kenntniß des Helldunkels. Auch er, gleichseinem Vater, zierte seine Gemälde mit guterArchitektur. In Deutschland besitzt, unsers Wis-sens, einzig die Galerie zu Wien ein hohesund 9^ breites Bild: St. Franz Taverius, wie«r den Indianern das Evangelium predigt undWunder wirkt. Dasselbe ist mit seinem Namenund der Jahrszahl 1861. bezeichnet. Wie deLonrenay dazu kömmt, aus unserm JohannErasmus einen Maler von wenig Bedeutung,und zugleich einen Bildhauer und Architekt ausihm zu machen, ist uns unbekannt.
Duenedey ( ). So heißt ein, wenig-
stens in Deutschland geborner Maler, der sich um1809. in Paris befand, von welchem in Men-sel« hf.DA.L- die Bildnisse der Lonkünst-ler Gluck, Gretry , Haydn , Mehul , Mozart undSacchini angeführt werden. Das Tüb. Mor-gend!. »8o8. E. 816. nennt ihn wirklich ei«enDeutschen , der jene Bildnisse mit dem Physiono«trace, nach der Natur oder nach Büsten, dasStück für i'/2 Fr. gefertigt habe. Noch spä-ther (18io.) gab er ähnliche von Paer und Kreu-zer. Dasjenige eines Grafen Okko von Egloff-stein, der sich 1804. zu Nürnberg aufhielt, undsich wahrscheinlich zu Paris abbilden ließ (ohneSchrift) nennt das Meus. Archiv I. 3 . rhg.
Duenin (A.). Nach einem uns sonst un-bekannten Künstler dieses Namens hat P. vanSchuppen das Bildniß von Caspar Thomasiusgestochen.
Duenkhard (I ). So heißt irgendwo oh-ne Weiteres, ein Künstler, der die Fischerverkäusferin nach G- Mezu gestochen habe. S. untenauch Dumkhard.
Duentii, (St). Nach ihm haben, nebenAndern, Cl. A. Littret eine schlafende Venusund eine schlafende Diana (G- H. I. Deg-mayer Copien nach diesen Blättern), dann MaS-quelier und Nee gemeinschaftlich: les 6»r»nt,se lu kellerte publigue, sujet »lleßorioue surI'svenement de I^ouis XVI. sur le Dkrooe»und ein uns Unbekannter le Petit bdusicieu ge-stochen.
* D »erb eck (Bonaventura), f. Gverbeck.
Duercetus (Franz). So heißt irgendwo,ohne Weiteres, ein Künstler, der etwas uns Un-bekanntes, nach der Zeichnung des BildhauersI. L. Bernini gestochen habe.
Duerc»»»0. So schreiben einige Galeriever»zeichnisse (jämmerlich) Guercino .
QueSrroy. »187
*Duerfurr (August). Von ihm heißt esbey Hagedorn (etwas enigmatisch): In seinenmehrern Bildern hebt die geschickt componirttLandschaft die Figuren heraus (kalt valoir le»ügures); und bey Männlich: „Derselbe er-warb sich nach und nach eine leichte gefälligeManier, überließ sich endlich ganz seiner großenFertigkeit, und vernachlässigte das Studium derNatur. In Deutschland besitzen von ihm: DieGalerie zu Wien zwey kleine Jagden; diejenigezu München ein falbes Pferd mit einem Falken-jäger, und eine Hirschjagd, ebenfalls ganz klein;Dresden sechs gleichfalls kleine Bilder: ZweyLandschaften und vier Jagdstücke; Salzthalumeinen Pferdestall und einen Aufbruch zur Jagd(diese denn doch 2^ breit und v 0" hoch).Größeres finden wir nichts, als die schon im Lex.angeführten Feldschlachten, die er zu Wien fürden Prinz Alex. von Würtemberg gemalt (wosich diese befinden mögen?). Nach ihm gesto-chen haben: D. Berger die Flamändischen Jäger;G. W Weise einen Zigeunermarsch und einenZigeunerraub.
* — — (Tobias). So hießen Augusts
Vater und Bruder, welche beyde im Lex. unterdem Art. des erster» erscheinen. Den Vaternennt Heinecke (Nachr. I. 89.) Theatermalerzu Braunschweig . Nach ihm, oder dann nachdem jüngern Tobias (beydes vermuthlicher alsnach August) hat I. W tzeckenauer das Bild-niß der Elis. Juliane von Hollstein gestochen.
Duerin ( ) So heißt in Mensel«
Archiv I. 4. 90. durch Druckfehler Guerin, derdas berühmte Bild von Marcus Sextus gelie-fert hat.
Duermark ( ), ein uns sonst unbekann-
ter Künstler dieses Namens, hak um 1780. dasBildniß Maximilian, Erzherzogs von Oesterreich ,Kaiser Joseph II. Bruder, nach I Giorgi ge-stochen.
Duerubin» (Catherina), Gattin des Ma-lers Don F. Preciado de la Oega, s. oben denArt. ihres Gatten, wo sie indessen Cherubin»genannt wird.
* Duesnel (Franz). Derselbe malte Bild-nisse und Geschichte. Man hat von ihm denersten Plan von der Stadt Paris auf 13. Bo-gen. König Heinrich I V. wollte ihn zum Rittervon St. Michael machen, welches er aber ausBescheidenheit ablehnte. Nach ihm haben, nebenden schon im Lex. bemerkten Künstlern, auch Th.de Leu Bildnisse, dann Ebenderselbe und A.Haelweg, beyde die Salbung Ludwig XIII .(1610.), und ein Ungenannter in M. de Malho-nicrc's Verlag ein Blatt gestochen, welches diesenKönig darstellt, wie ihm seine Mutter Unterrichtertheilt.
— — ( ). So heißt auch im ^lma^nach des keaux - ^rts i8os. ein damals zuParis lebender Gemäldehändler.
* Duesnoy (Franz du), geb. 1592. oder94. Während dem er die Kunst bey seinem Va-ter (den einige Hieronyinus nennen) lernte, sahman von ihm mehrere Bildsäulen in Marmor,wie z. B. diejenige der Gerechtigkeit auf demgroßen Portal der Kanzley zu Brüssel . Düsegefielen dem Erzherzog Albert VI. so sehr, daßer ihn mit einem Jahrgeld nach Italien reisenließ; dort modellirte er mit größter Sorgfaltden Laocoon, Ankinous, den Nilfluß u. s. f.Allein nach Kurzem verlor er seinen gedachtenBeschützer, was ihn für einmal nöthigte, Klei-nigkeiten in Holz und Elfenbein, und Heiligen-köpfe für die Reliquienhändler zu bilden. Baldaber erhielt er einen neuen Gönner an dem Concnetable Colonna, und zwey für seine Kunst nochnützlichere Freunde an Poußin und Albano. Ge-meinschaftlich mit dem erster» übte er sich weiterim Zeichnen und Modelliren, was ihm immerhindie Welschen vorwerfen mochten, daß er bloß in