seiner Mutter. — Noch nennt Darlawtkp t. Iv6. den Bauern Geld erpressen, u. s. f. darstellt. —ein Bilbniß von Rubens , worin er sich selbst uns Von Landschaften: Zwey zu M. eine zu S. undter dem Bild des Diogenes vorstellt, wie er unter diejenige mit dem Regenbogen , aus D- lauterder Vielzahl seiner Freunde Einen Redlichen sucht, theils kleine Bilder, theils von mittlerer Große;Von andern Bildnissen standen zu Düsseldorf : letzteres von Hetnse I. c. S. 56 u. ganz vortref«Der Kardinal Infam zu Pferde, im Hintergrund sich beschrieben. — Endlich die berühmte Löwen«die Schlacht bey Nördlingen; dann diejenigen jagd zu München und die Wildschweineshetze ausSigismunds von Polen auf dem Thron, und sei- Düsseldorf , beyde gemeinschaftlich mit F. Sny«„er Gemahlin Constaittia (woraus erhellet, daß ers gemalt/ oder wie sich der gute Rarg von derR. Ruf bis zu den — Bären gieng). — Von seinigen ausdrückt: „Die Bersten von 8cnneiers".weltlicher Geschichte nennen wir nur 18. Vör« Dergleichen „ Bersten", und dann sein berühmterVerst die kostbaren Juwelen jener 2' hohen, Bethlehemitischcr Kindermord aus einer der ober«breiten Originalskizzcn der Gallerie von Luxem« zählten Gallerten sollen sich gegenwärtig auf dembnrg b) in München; dann ebendaselbst den Frie« Rathhause zu Augsburg befinden. Tüb. Lss!or,den, den die geraubten Sabinerinnen bewirken; genbl. 180^. S.768. Wie vieles Merkwürdige wirein großes Bild, das mit einem kleinern, gleichen noch übergehen mußten, versteht sich von selbst.Gegenstands, aus der Düsseldorfer-Gallerie, nicht Dresden dann besitzt von unserm Künstler eben-zuverwechseln ist; und endlich die Amazonenschlacht, daselbst über 5 c>. Bilder, welche, wie Hagedorstaus dieser letzter», ein zwar nur 4^ 1" hohes und sagt, alle von vollendeter Schönheit, und über«l? 7" breites, aber an Figuren, und noch viel« dieß sehr gut erhalten seyn sollen. Unter denselbenmehr an Geist äußerst reichhaltiges Bild, welches befinden sich freylich ein Dutzend bloß anonymerHemsegar »den ersten Stern" in erwähnter Galle« Köpfe beyderley Geschlechts und verschiedenen Al«rie nennt, und davon (l. c. S. 337—45.) eine — terö. Von bekannten Bildnissen einzig des Kunst«bis zum Ermüden herrliche Beschreibung giebt, lers zwey Söhne, von denen der jüngere einendie sich geheimnißreich damit anhebt: „Dasselbe Stieglitz an einer Schnur hält. Dann mehrerestellt den schrecklichen Kampf zwischen den zwey historische Skizzen, wie z. B. eine Anbetung derGeschlechtern vor, wovon man nicht eher völligen Weisen; Christus der während dem Sturm imGenuß haben kann, als bis man in die entfern« Nachen schläft; St. Roch, der den Pestbehafre«reste Natur hinuntcrgestiegen ist" c). Aehnlich ist reu erscheint; und ein wunderschönes Urtheil daSdie Schilderung, welche dieser merkwürdige Feuer« Paris , das lange in den Zimmern des Kurfürstenköpf (l. c. S. 35 i - 5 g.) noch von einem Rubensi« hicng. Von ausgeführten größer» l Ein St. Hie«schcn Bilde aus D. giebt, das bey Larg mit: ronymus in Betrachtung: eine Clelia, die durchZwey nackende Weibspersonen, die durch zwey die Tiber schwimmt; eine Dathscba, der beymRömer entführt werden, andere, ebenfalls ins Austritt aus dem Bade ein Mohr einen Liebes»Blaue hinein wieder anders rubrizirl, Heinse bricf von dem — König und Propheten überreicht;hingegen, wohl nicht ohne Grund, für ei»ö der Held den die Tugend krönt (dieselbe Vorfiel«Darstellung der Töchter des Leucippus durch die lung, wie in dem Bilde zu Schleisheim; dasDioscurc» halten will. „Die Schönheit die« Dresdner kam aus der Gallerte zu Mantua , undser Gruppe" (sagt er) „ sey schwerlich mit Worten soll für Zeichnung und Magic der Farbe gleichnur einigermaaßen sinnlich zumachen"; doch thut vorkreflich seyn); ein von Bacchanten gehaltenerer's, nach beßtem Vermögen — fast über Verrnö« trunkener Eilen. Don kleinern: Ein jüngstes Ge«gen. Die Schilderung derjenigen dieser Töchter, richt; eine Madonna mit dem Kjnde, dem Engelwelche Castor raubt, ist.wirklich zum Küssen Früchte anerbieten; ein Proserpinenraub; ein Me«schön ä). — Von eigentlich Mythologischem leager und Ataianra (vorzüglich schön); ein Ado«bemerken wir: Zu S Meieager, der Atalanten niö, den Venus von der Jagd abhalten will (so«bcn Eberkopf überreicht, und Diancns Rückkehr mit Mehreres, das sich anderswo sin Großen aus«von der Jagd, welches letztere er gemcinsehafl« geführt findet); der von Männern und Frauen gc<lieh mit S»yerS malte, und nicht mit einem züchtigte Amor. Ferner auch hier, wie in Bayern ,kleinern Bilde aus D- zu verwechseln ist, welches eine große Eber« und noch größere Loivenjagd;Dianen mit ihren Nymphen, im Schlafe von ein Paar Landschaften, darunter eiire g,oße, eben«einem Satyr überrascht, darstellt, wo (wie uns falls mit Löwen und einer Löwin Endlich, wasBarg berichtet) „Wildprät und Landschaft" von man nur selten von Rubens sieht, ein großesF. Brcughcl seyn soll; dann den besoffenen Eilen, Küchenstück mit Figuren, WUdpret, Geflügel,von Catyren und Bacchanten geführt, und Eile» Früchten und Gemüse.
mit zwey Bacchanten und einem Tyger; ferner: Auch Galzrhalum hatte ehemals » 3 . seiner Bil»
Adonis, den Venus von der Schlacht zurückhält, der; darunter, nebst vier anonymen Köpfen, dasalle dreye wieder aus D.; und endlich einen Amor, geharnischte Biidniß des Marquis von Spinola.der den Bogen schnitzt, zu M. das wir wohl ken« Von größer» geschichtlichen : Christus, der demneu mögkcn, da es eine Kopie nach Corrcggio seyn verlorenen Sohn, der Magd, dem Schacher undsoll. — Von Allegorischem: Mars, von Fama mit David seine Wunden zeigt ; und lswie zu <A.):Lorbeer» gekrönt «.ein Genius löscht die Fackel des Diana, nebst ihren Nymphen, von der Nacht er,des Krieges aus) e); dann wieder ein Held, den inüdct, schlafend, wird von Saryren belauscht,die Tugend krönt; und: Die Wirkungen des Frie« das Gewild ebenfalls von Snyers. Von klei«dens und des Kriegs, alle drey große Bilder zu nern: Judith mit HoloferiieS Kopf; eine MariaSchleisheim s). — Von Gattungsbildern das kleine mit dem Kinde , das die H. Barbara krönt; dieaus D> welches das Leben der Soldaten, wie sie kleinen Christus und Johannes, die mit einem
d) Viere mangeln: Die Parzen spinnen der Maria Lebenslauf; die Stadt Lyon geht der Königin entgegen; eines,das bey Descumps : -Sifer der Königin für den Frieden, bey standon der Friedensschluß heißt, »nd mit jenenzwey andern: Aussöhnung mir dem Sohn, und ini Himmel befestigter Friede, nicht zu verwechseln ist; undendlich das Lchlußdild: Die Zeit entdeckt die Wahrheit. Dagegen befindet »cd hier die Skizze von derGefangen«führung der Königin nach Blois , welche von dem Künstler (nach eigener oder fremder Ueberleguug), niemalsausgeführt wurde.
c) Aushebenswerih scheint uns übrigens die, wie wir nicht zweifeln, richtige Anekdote zu seyn: „Der Kurfürst,welcher ,c»cn Gemäldeschatz stiftete, ein Herr der des Enthusiasmus fähig war, und Kraft hatte darin zu bebar«ren, erhielt dieses Bild vsn ungefähr, und ward nach und nach bey vfterm Beschauen so entzückt davon, daßer auf einmal Liebt,-wer wurde", u. s. f. Eine gute kleine Nachbildung der Amazonenschlachl s. in dem Nie«derrhemische» Taschenbuche - 8 "-. S. -02.
<l) Eine treue Almanachs-Nachbildung auch von diesem Bilde s. in vorerwähntem Taschenbuche von 1799. S. 98.welche inimeibin dem Verstände von Heinse's krauser Beschreibung ei» Hübsches nachhilft. Verständiger Ge»mäldcschilverungen mit Worte» kennen wir sonn doch bisher keine bessern, als llmidon's und Füßli's.
e) Be» Narg wird derselbe Gegenstand zu D. von etwas kleinerm Maaße angegeben.
k) 2 m neuesten Katalog der Münchner -Galüric wird ohne Zweifel das nämliche Bild, nur mit etwas verschied."nem Maaße angegeben, und vcn Männlich ausführlich beschriebe».