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Vierter Band. F bis G.
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190 Forinschlieidckmist Forst

Verordnung von dem Oberkriegscollegium die nützliche Einwirkung des General,stabsmeticus gehemmt wurde. 1808 wurde er zu einer Consultation des PrinzenLudwig, naehherigen Königs von Holland, nach Paris berufen, wo er durch seinärztliches Verhältnis; am Hofe Gelegenheit hakte, Murat, Joseph Bonaparre, dieKönigin Hortensia und die bedeutendsten Staatsmänner damaliger Zeit persenlichkennen zu lernen. Nach einem kwöchentlichen Aufenthalte daselbst reiste er in dasmittägliche Frankreich, die Bäder zu AH, und auf die Nachricht des zwischen Preu-ßen und Frankreich ausbrechenten Kriegs, durch die Schweiz nach Berlin zurück.Z,n Oct. wurde er mit dem Fürsten Hatzfeld und dem Zustizminisierv.Kircheisnvon dem Vlagistrate von Berlin dem Kaiser Napoleon nach Potsdam entgegenge-schickt. Durch die 1808 erfolgte Auflösung des Ober-< m!l«-ss>i „iclwi und dern. d. N. des täiUe-H >>>>-0i>-,,-,-liii >>> ^i>-> blühende» Militairanstalt wurde F., mitBeibehaltung seines NebengehaltS, i» Ruhestand versetzt. Er schrieb damals ei-nige Abhandlungen: „Über den Wasserkopf der Kinder", „Über die Bildung derArZte" ic. 18tk wurde das ausg,gov,ue ^m>> -Mni m „l>-l>i>>

u. d. N. einer medicuiisch-chinirgifchen Akademie für das Mtlitair hergestellt, undF. war wieder als Prof. der praktischen Heilkunde in Thätigkeit. 1811 ward ervorkragender Rath in der Medicinalabtheilung des Ministeriums des Innern, wel-che an der Stelle des ebemaligen Hber-<ä>llegH >>i,-0i>-> die Verwalning des Medi-ci,lolwesens erhielt. 1821 erschienen s. „Vermischten Medicin . Schriften", und ins.letzten Krankheit arbeitete er den „Versuch einer Würdigung des Pulses" (Berl.1823) aus. Er starb als praktischer Arzt von großem Rufe zu Berlin am 23.Zuni 1823.

F o r m sch n e i d e k u n st, (.Holzschneidekunst.

Forskal (Peter), schweb. Botaniker und Schüler Linm-'S, geb. 1136,studirte zu Gc ttingen und vertheidigte (11,16) eine Disput.: „Hub,-, Oo ,»!»<:!-ziiiii z>liil,»,>n>!ii,>>' irec-ii i i<ui-,". Eine franz. Broschüre: „Gedanken über diebürgerliche Freiheit", welche er nach (.Rückkunft in Schweden herausgab, miß-fiel der herrschenden oligarchifchen Partei. F. erhielt bald darauf einen Ruf nachKopenhagen als Professor, und da er sich auch auf Naturgeschichte gelegt hatte,so wurde er, auf Linm'S Empfehlung, mit zu der gelehrten Reise nach Arabien be-stimmt, welche Friedrich V. von Dänemark veranstaltete, und es wurden ihm da-bei die Untersuchungen im Fache der Naturgeschichte aufgetragen. 1161 trat ermit Tarsien Niebnhr, v. Haven und Krämer die Reise an und botanifirte unter-wegs in der Gegend von Marseille , von welcher er eine Flora herausgab, und aufMalta. Auch in Ägypten und Arabien botanifirte er mit dem größten Fleiße; alleinvon der Pest befallen, starb er 1163 ;u Djerim in Arabien, zu früh für die Wissen-schaften überhaupt. Niebuhr hat F.'s Papiere, die aus einzelnen Blättern mit Be-merkungen bestanden, gesammelt, und aus denselben Herau-Sgeg.: „ve-ioiiptioiwsaniinuliilin. a>inn>, :>»iz>liil>io> mn, >>i.<iei»i>>. iii.cc-c-ti» >i„>. gniio i„ ilincro

snieiii.il, al.cciciivit ?. l'iiiMiwl" (Kopenh. 1115, mit 1 Kpf.), (Dem svstema-tischen Namenverzeichnisse in lat., griech. und arab. spräche folgten gegen 300Beschreib, von Thieren ic., nach dem Linm sehen System geordnet, und dann dieNi-iteri-, iiwclü'.i in der ansehnlichen Apotheke zu Kahira in Ägypten .) Ferner:„blor.'i iieyvzitiiico-aiiiliir-i etc." (ebend.), „I,-»ii<->i ii-iiim imtuiiiHiiin, g>i.-,!>in itii,e, <-eii !c-,il!il. clcpin^i e»i'u,,t l oi-ilcukl" (ebend. 1116, mit 48 Kpf., wo-von 20 Pflanzen, 23 aber Thiere vorstellen). Die Zeichnungen sind von dem eben-falls unterwegs gesiorb. Maler der Reisegesellschaft, Baurenfeind, von Haas sau-ber gestochen, — Linus- gab seinem Schüler und Freunde zu Ehren einer exotischenPflanze den Namen bnrN.Ne.-,.

Forst, derjenige Theil eines Waldes, der als ein geschlossenes Ganze fürsich bewirthschaftet wird; also eine geschlossene Forstwirihschaft, oder ungefähr