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Foulis (Robert uild Andreas)
gttt hießen. Sobald aber F. von der Acht, die der Congreß gegen Napoleon Ltttge-sprechen, gewisse Kunde erhalten hatte, schlug ei dem Kaiser vor, wenn Unterhand-lungen nichts ausrichteten, abzudanken und in die Vereinigten Staate» zu gekcn.Im Besitze der öffentlichen Meinung, nahm F. gegen Bonaparte eine seffe Stel-lung an und machte die Grundsätze der Freiheit bei ihm gellend. Auf seinen Betriebentschloß sich Napoleon, »ach der Niederlage bei Waterloo zur Abdankung. Jetztstellten die Kammern den Herzog von Dkranto an die Spitze der provisorischen Le-gierung. Er beförderte Napoleons Abreise. Zu gleicher Zeit unterhandelte manmit den Verbündeten, und es gelang demHerzvg, die Ansicht Carnvl's und Andrerzu bekämpfen, welche das Äußerste, selbst mit Gefahr für die Hauptstadt, wagenwollten. Indeß warF. anfangs nicht für die Wiederherstellung des Thrones Lud-wigs XVIII. Endlich trat er mit Wellington zu Neuilly in Unrerhaudlung. Pari«capitulirte, die franz. Armee zog sich hinter die Loire zurück, und Ludwig X Vlll.berief den Herzog von Dtrantv, welcher ihm den 7. Juli über die öffentliche Mei-nung IN Frankreich offen geschrieben yat.e, zu sich n^ch St.-Dems und ei nannteihn zum Polizeiminister. Als solcher legte er den, Könige zwei von HuetabgefaßteBerichte über die Lage Frankreichs vor, die durch ihre Kühnheit den HaßallerPar-teien gegen den Herzog aufreizten. Sein Rath, Alles zu vergeben, ward nicht be-folgt, und er mußte als Polizeiminister die Verordnung Ludwigs Xä III. vom24. Juli 1815 unterschreiben, durch welche Mehre als StaatSverrälher von demAmnestiegeseh ausgenommen wurden. Bald siegte der Haß der prinzlichen Parteiüber das Ministerium, und F. nahm seine Entlassung im Sept. 1815. DasDeport, der Seine wählte ihn zum DepuNrtcn der Kammer ; allein der Haß derRoyalisten hielt ihn ab, in dieselbe einzutreten. Hieraufernannte ihn derKönig zuseinem Gesandten am dresdner Hofe. Doch bald traf ihn dasGesetz vom 12. Jan.1816, daß Alle, die für den Tod des Königs gesummt und von Napoleon ein Amtangenommen hätten, aus Frankreich verbannt sein und ihre durch Schenkung erhal-tenen Güter verlieren sollten. F. lebte seitdem mit seiner Familie erst in Prag , dannin Linz, und starb in Triest den 26. Dec. 1820. Im Aug. 1815 hatte er sich zumzweiten Male mit dem Fräulein von Eastellane, einer Verwandkin Talleyrand's ,vermählt. Er beschäftigte sich mit der Erziehung keiner Kinder und war als Gatteund Vater ein achtungsweriher Mann. Sein Äußeres verrieth Scharfblick undWillenskraft. Er war von mittler Größe, mehr hager als voll, von fester Gesund-heit, starken Nerven, in der Rede, deren Ton hohl und etwas heiser klang, rasch,bestimmt und lebhaft; in der ganzen Haltung schlicht und einfach. Die in Paris 1824 erschienenen „äloinon> >Ic I unobk. ,I,ic ü'Oti.iiite etc." (2. Th-,Brüssel 1824) sind von den Söhnen desselben nicht anerkannt; auch haben dieseden Proceß gegen den Verleger gewonnen; allein dessenungeachtet scheinen uns dieinnern Gründe für die Echtheit dieser Memoiren überwiegend zusein. Gewiß ist es,daß F. seinem Secretair Demarteau Memoiren dicftrt hat. F.'s Leben in den„Zeitgenossen" H. 3, ist aus F.'s Mittheilungen verfaßt. X.
Foulis (Robert und Andreas, Gebrüder), waren in der Mitte des 18.Jahrh, geschickte und gelehrte Buchdrucker zu Glasgow in Schottland . Ihre Aus-gaben classischer Autoren verdienen denen von Bai bou unb Bodani an die Seite ge-setzt zu werden. RobertF. war Barbier, wurde nachher Buchdrucker und machtesich 1743 durch eine AuSg. des Demetrius PhalereuS voriheilhast bekannt. 1744erschien s. berühmter Hvraz in 12., der ohne Druckfehler ist. Er hatte die Probe-bogen zu Glasgow öffentlich ausgehangen und, wie Robert Wtephan, einen Preisfür jeden Druckfehler bestimmt. In dem nämlichen Jahre ward sein Bruder An-dreas Theilnehmer des Geschäfts, und.Beide gaben nun 3V I. »ach einander ihresehr gesuchte Folge classischer Autoren heraus, unter denen die vorzüglichsten sind:Homer (1756 — 58, 4 Bde., Fol.); Thucpdides (mir latein. Übersetz., 1759,