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614 Geograph. Kripftrsiccherkunsi
physische Astronomie, Theorie der Erde und Meteorologie", Götting. 1805, m,dvorzüglich Hochstetter's„Llllgem. math. und physik. Erdbeschreib.", Stuttgart 182»,2 Thle.) Die physikalische Erdbeschreibung haben einzeln behandelt F. W.Otto in dem „System einer phys Erdbeschreib. nach den neuesten Entdeckungen"(Berl. 1800). I. E. Fabri in s. „Abrisse der natürl. Erdkunde" (Nürnb. 1800),Kant ins. „Physischen Geographie", herausg. von Rink, 2TH. (Königsberg 1802)und Link's „Physik. Erdbeschreib." (182V). Au der reinen Geographie hatte Gat-terer in dem „Kurzen Begriffe der Geographie" die ersten Grundlinien gezogen.Dann verfolgten diese Ansicht: Zeune , in der „Gea" (Berl. 1808; 2. A. 1811mit der veränderten Schreibart: „Göa, Versieh einer Wissenschaft!. Erdbeschreib.");Kaiser , in dem „Lehrbuche der Länder-u. Staaienkrnde, auf eine einfachere Me-thode gebaut" (München 1810); Stein in s. „Geographie für Real- u. Bürger-schulen nach Naturgrenzen" (2. Aufl., Lpz. 1808); Hommeyer, in der „ReinenGeographie von Europa" (Königsberg 1812) und Kunz, in dem „Lehrb. der reine»Geographie" (Tübingen 1812). Eine neue Wissenschaft!. Bearbeitung der Geo-graphie begann K. Ritter in s. kreffl. Werke: „Die Erdkunde im Verhältnisse zurNatur und zur Geschichte des Menschen, oder allgem. vergleichende Geographie"(Berlin 1817 fg., 2TH.; die 2. Aufl. des 1. Th.: Afriea, 1822). Samm-lungen für das Studium der Erdkunde sind: die „Neuen Allg. geogr. Ephemeriden",bis 1829 28 Bde.; die „Länder- u. Völkerkunde" (Weimar , in 21 Bdn. geschlos-sen); die „Bibliothek der neuesten Reisebeschreibungen", bis 1829 19 Bde.; dievov. et <Ie; seii-nee-i ch-»^r." von Eyries u. A. (11. Iahrg., Paris 1829); das von Verneur in Paris herausg. „louriu.I >1,--. >Iee„„,e, ic>>
et u.avi^ulivns »mckei uvi" (1821 das 66. Heft); der „Globus" von Streik undCannabich, 7 Hefte; insbesondere die „Hertha" (von Bergbau« und Hoffmann)bei Eorta, seit 1825. — Von den geograph.- statist. Wörterbüchern sind die schätz-baren Werke vonWinkopp und Ehrmann (fo:iges. vonSchorch) nicht beendigt wor«den. Der alte Hübner erschien 1804 in einer neuen Aufl.: „Neues Staats-, Aei-,tungs-und Eonversarionslexikon", und umgearb. von Rüdner, 1824 fg. 3 Bde.Das reichhaltige Iägersche „Geograph.-histor.-statist, Zeitungslexikon", vonMan-nert (3 Th. und Nachträge zum 1. u. 2. Bde.) neu bearbeitet, betrifft nur die Zeitbis 1813. Für die gegenwärt. Verhältnisse reichen aus: Hassel's „Allgemeinesgeograph.-statist. Lexikon", in2TH. (Weimar 1817), und Stein s „Zeitungg-,Post- und Comptoirlexikon", in 4 Bdn., und Nachträge dazu (Leipzig 1818 fg.).Unter den ausländ.lexikograph. Werken ist ausgezeichnet: ,,'l >><- rcliulmigl,tct-,. u> ^eo^raplüral üictioiuirg" (1817 fg., 6 Bde. nebst Atlas von Arrow-smikh); das „lliotion». uuivcrrel", von Beudant, Billard, Douaix,
Dubi-na, EyrieS, A. v.Humboldt:c. (Paris 1824 fg.), und das „»ictiv,,,,. cl.,r-«>gue e> uiilversel >!e ^e»gr.->>>l>ie niiulriue. mit einem Lltlas der alten und einemder neuen Länderkunde, von Hyaz.Langlois (Paris seit 1825). Van der Maelen's„4l!^ Ii»i,e,s. sie g^eoge. pl>v8ig.. polil.. 8t^Ii->tig. cl iniiuiiulo^., mit 400Charten, wurde Paris 1829 vollendet. Für Reisende sind das franz. und deutscheWerk von Rkichard („Ouiilc <1k5 eoga^euis eil Luiopc" und der „Passagier aufder Reise in Deutschland, in der Schweiz, zu Paris und Petersburg"), welche vieleAusg. erlebt haben, die vorzüglichsten; für Deutschland insbesondere und die an-grenzenden Länder ist Engelmann's „Taschenbuch" (Franks. 1821) brauchbar; fürItalien Neigebaur's ,FanLb. f. Reifende in Italien " (Leipz. 1826); für England,Schottland und Irland Mcidinger's „Handb." (2Bde., Franks, a. M. 1828).
Geographische Kupfcrstecherkunst, s. Kupferstecher.
Geologie, s. Geognosie.
Geomantie, die vorgebliche Kunst, aus gewissen, in Sand gemachtenPunkten zu wahrsagen: eine Art der sogenannten Punktirkunst,