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Seine Enkelin (s Charlotte im Art. Carolinr Amal. Elis), war den 5.Nov. 1811, s. Gemahlin den 11. Nov. 1818, und s. vierter Sohn, der Herzogvon Kent, den 23. Jan. 1820 gestorben. S. Aikin'ü ,,^r>n:,Is vl tlw >ei^u «kKing Oeoig;«.- tlie tliinl. kr»,n 1160, lo tl>u- generul z-eaee in tlie ^ear 1815",2Bde. (Vgl. Großbritannien .)
Georg IV. (Friedrich August), König von England und Hanover, geb.den 12. August 1162, ward den 3. Febr. 1811 mit eingeschränkter Gewalt zum Re-genten von Großbritannien und Irland, auch zum Regenten des 1815 zum König-reich erhobenen Kurfürstenthums Hanover erklärt. (S. Georg >11.) In seinerJugend sehr streng durch II.Markham, jetzt Erzbischof von Pork, und II. Jackson,hierauf seit 1116 durch 11. Hurd, Bischof von Worcester, und Mr. Arnold, Cura-tor dkö St.-.Iohncollegiums zu Cambridge , erzogen, aber trefflich unterrichtet, ver-einigte der Prinz von Wales mit glänzenden Geistesgaben das vortheilhaftcste Äu-ßere. Groß und wohlgewachsen, in s. Haltung leicht und gewandt, für den Um-gang hochgebildet mit gewinnender Huld, einfach bei dem feinsten Geschmack undfreigebig bis zur Verschwendung, war er einer der schönsten MännerdesKönigreichS,der Frauen Abgott, die Hoffnung und die Liebe des Volks. Auch fortgerissen vomwilden Iugendfeuer zu freier, regelloser Lust, der er niit s. Vertrauten, dem OberstenSt.-.Leger, dem Obersten (jetzt General) Tarlekon u. A. sich hinab, blieb er treuder britischen Sitte und stand deßhalb hoch in der öffentlichen Gunst. Erwartungs-voll sah die große Zahl der Unzufriedenen auf ihn, als er, verfassungswidrige Maß-regeln der Minister laut mißbilligend, an Lord Moira, Fox, Burke, Sheridan undandre ausgezeichnete Mitglieder der Opposition sich anschloß. Aber s. Verbindungmit der schönen Witwe Fitz-Herbert, die zu einer angesehenen katholischen irländi-schen Familie gehörte, mißfiel der königl. Familie wie dem Volke. Dazu kam nocheine Schuldenlast von mehr als 200,000 Pf. St., die er bei nur 50,000 Pf. jährl.Einnahme, während sonst dem Prinzen von Wales wol das Doppelte bewilligt wor-den war, und für den Bau von Carltonhouse, seinem Residenzschloffe, hatte machenmüssen. Die Härte des Vaters nöthigte ihn 9 Monate lang, steh auf das Noth-wendigste zu beschränken. Er verkaufte seine Wettrenner, entließ viele Personens. Hofstaats, stellte das Bauen ein u. s. w. Endlich brachte der Alderman Neu-ham s. Angelegenheit vor das Parlament (1181), worauf Pitt als Vermittler ein- -trat. Später, als er sich mit der Prinzessin von Braunschweig vermählte, stieg s.jährl. Einnahme bis auf 125,000 Pf. St. Bald nachher, als bei der Krankheitdes Königs 1188 die Frage von einer Regentschaft war, schlug Pitt die Einschrän-kung der damit verbundenen Gewalt vor; Fox widersetzte sich vergeblich zu Gunstendes Prinzen. (S. Pitt und F ox.) Doch stimmte das irländische Parlament indem Sinne von Fox für die volle Gewalt des Regenten. Bis jetzt hakte der Prinzjede Vermählung abgelehnt. Endlich entschloß er sich dazu und vermählte sich widers. Neigung, aus LtaatSgründen, weil sein Vater es wünschte und s. Schulden zubezahlen versprach, den 8. April 1195 mit der Prinzessin Carolina (s. d.) vonBraunschweig . In der Folge, als Bonaparke 1805 England mit einer Landungbedrohte, verlangte der Prinz, welcher nur Oberster eines DragvnerregimentS war,während s. Bruder Generale waren, und der Herzog von Pork sogar Oberbefehls-haber, einen höhern Grad in der Armee, allein die Minister und der König, an dener sich deßhalb mit sehr dringenden Vorstellungen unmittelbar wandte, schlugen ihmsein Gesuch ab. Als Regent leistete er den Eid den 6. F,br. 1811 und war nurim ersten I. durch eine Parlamentsbill in der Ausübung derkönigl. Vorrechte etwasbeschränkt. Er konnte z. B. keine Pairs, außer für geleistete wichtige Dienste, ernen-nen, keine Stelle auf Lebenszeit ertheilen u. s. w. Da er das Ministerium nichtim Sinne s. bisherigen Freunde besetzte, so kam es zu Erklärungen, welche die öffent-lichen Blätter mittheilten. Noch unangenehmer mußten ihm viele Äußerungen der