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entgegen zn wirken. (Gleichwol wurde von Westininster eine starke Adresse den,Prinz Regenten übergeben, worin diePetitionaire wünschten, daß ihrMonarch lieberdurch das Vertraue» s. Volks als durch Soldaten regiere. Indeß konnte nacheinem 23 jährigen Kriege, welcher der Ration (ohne die gewöhnliche» jahrl. Ausg.von 46t Mill. Pf.) an außerordentlichen Ausgaben über 1000 Mill. Pf. St. ge-kostet halte, das Elend der Arinen nur nach und nach Erleichterung finden, und diePartei der Unzufr iedenen mußte, zumal in Irland , wo der blutigste Aufruhr mehr-nials ausbracb, durch Strenge in Ordnung gehalten werden. Doch legte dasParlament 1819 zum Besten armer Auswanderer und Unternehmer neuer Nie-derlassungen in den Colonien eine bewaffnete Militaircolonie an den Grenzen derKoffern auf dem Vorgebirge der guten Hoffnung an. Übrigens wuchs das Reichnach Außen (vergl. G r o ß b r i t a nn i e n undEngl. Reich in Ostindien)an Umfang und Handelsgröße. Der Macht des Reichs entsprach der Glanzdes Hofes des Regenten, vorzüglich in s. Lieblingsaufenthalte, dem herrlich ausge-schmückten Brighron, und die Pracht s. Krönung. Georg I V., der seinem Vater alsKönig den 29. Jan. 1820 gefolgt war, ließ sich in der Westininster-Abtei am 19.Juli 1821 mit genauer Beobachtung der afterthüinftchen Gebräuche krönen, zuwelcher Feierlichkeit die europäischen Mächte außerordentliche Botschafter nach Lon-don geschickt hatten'). Allein der Ruhe s. Regierung drohte de> Proceß gefährlichzu werden, den Georg I V. gegen s. Gemahlin, die Königin Earoline, vordemOber-hause durch s. Minister führen ließ, um ihr den Titel und die Rechte einer Königinvon England ihres Betragens wegen zu entziehen (Degradationsbill). S. Car o-line, Königin v. England.) Bald nachher, als der König s. längst beabsichtigteReife nach Irland wirklich angetreten hakte, starb die Königin ani st. Aug. 1821.Georg I V. erhielt außerhalb England viele Beweise von der Liebe seiner Unterthanen.Bei s. Ankunft in Dublin am 12. Aug, trank er auf die Gesundheit der Dublincrein Glas irländischen Whisky. Dies und seine die Herzen gewinnende Erscheinung,als er bei dem feierlichen Einzüge am 18. auf dem ganzen Wege von der Stadt bisins Schloß unbedeckt im Wagen stand, entzückte das Volk. Aber die Orangistenmit den Katholiken auszusöhnen, gelang dem leutseligen Könige nicht. Nach einerReihe von Festen verließ Georg Dublin den 3. Sept. und kehrte in das beruhigteLondon zurück, wo ihm das Volk seine alle Liebe nach und »ach wieder zuwandte.Denn Handel unk'Wohlstand waren im Zunehmen; Napoleons Tod ersparte derbritischen Regierung einen jährl. Aufwand von beinahe 2 Mill. Thlr., und dieMinister suchten durch verschiedene Einschränkungen die öffentlichen Lasten zu ver-mindern. In dcms. Jahre (am 24. Sept.) umernahm der König eine Reise m seinedeutschen Staaten, nachdem er für die Zeit s. Abwesenheit eine Regierungscom-mifflon unter dem Vorsitze s. Bruders, des Herzogs v. Pork, ernannt halte. InHanover , wo er am lO.Oct. s. Einzug hielt, empfingen den Monarchen seine Brü-ter, der Generalgouverneur des Königreichs, Herzogv. Cambridge , und derH-rzogvon Cumberland, sowie die Liebe u. die Huldigung von Seiten s. deutschen Untertha-nen. Am 8. Nov, traf er in Carlton-House wieder ein. Dieselbe Staatskunst derMinister, welchedemKönige die Reisen nach Irland und Hanover angerakhen hakte,veranlaßte ihn 1822 auch, Schottland zu besuchen. Nachdem er den UnrerstaatS-secretair Sir Rob. Peel an Lord Sidmouth'S(Addinqton's) Stelle zum Ministerdes Innern ernannt und den zum Congreffe nach Verona bestimmten Munster,Marguis von Londondcriy, noch gesprochen karre, schiffte er sich zu Greenwich einund stieg am 15. Aug. zu Leiih ans Land. Der am 12. August erfolgte Tod desMarguis v. Londonterry (s, d.) rief ihn nachLondon zurück, wo er am 1. ^epr.
*) Der WavpenkönkgG. Navlor gab dieKesch. dieserKrö»nng(Mi,S,.iu.7li Kupf,Fol.) heraus (Preis 2 ä düuin.1: die erste amtliche Beschreibung seit dem Berichte, welchenLiüidsord t6z/ von Jakobs u. Krönung harre prusten lassen.