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eintraf. Er sandte jetzt den Herzog von Wellington zum Congrefi nach Verona undübertrug auf Lord Lwcrpool's dringende Empfehlung dem schon von der öffentlichenStimme als Londoiiterrh's Nachfolger bezeichneten G. Caiming, obgleich ihm der-selbe, wegen s. Mißbilligung des Processes gegen die Königin, persönlich unangenehmwar, die Leitung der auswärt. Angelegenbeiten. Dies hatte eine Änderung des bisherbefolgten polst. SvstemS und die NeuiralstätEnglandS im sranz.-.span.Kriege 1523zurFolge. Bald daraus trat auch Robinson als Kanzler der Schatzkammer an Van-ssttarl'S Stelle, und im Nov. 1823H»skisso» ins dRinisteriiii». Allein nach Cai>-ning'sTode und s. Nachfolger's Austritt kam Wellington d. 24. Zan. 182b an dieSpitze des Ministeriums, der des Königs Einwilligung zur Emancipat. der Kachel.1829 erhielt, und mit Frankreich für die Pforte gegen Rußland sich vereinigte, inPortugal aber den D. Miguel gegen die von Georg I V. anerkannte Königin Maria begünstigte. — Zu Georgs Regierung alsKönig von Hanover ist zu bemer-ken, daß er, außer der 1820 neu bestimmten landständischen Verfassung mit zweiKammern, diesem Staate am 15. Mai 1823 eine neue Verwaltungsform gab,nach welcher eineDoniainenkanimer für das ganze in 6 Landdrosteien getheilte undvon 6 Landdrosten regierte Königreich besteht. Die von ihm ini Herzogkh. Brauii-schweig-Wolfenbüticl geführte vormundschaftliche Regierung legte er am 30. Oct.1823 nieder. Der seitdem regier. Herzog Karl v. Braunschweig erhob aber 182?gegen s. Vormund so laute und beleidigende Beschwerden, daß die Sache vor denBundestag kam, wo der Commissionsantrag (2K.Zuli 1829) dem Könige vollkom-mene Genugthuung zuerkannte. <—Noch ist zu erwähnen, daß Georg I V : 1820die lloviil ««.-wie ul litt-,Mure gestiftet und die Bibliothek s. Vaters der Nationgeschenkt hat. Diese enthält, ohne die kleinen Schriften, Charten und Plane,85,250 Bde. und wird im Nationalmuseum aufgestellt. §)as Bildniß Georgs l V.,gemalt von Th. Lawrence, Präsident der königl. Malerakademie, wird für das besteWerk dieses Künstlers gehalten. Da des Königs Bruder, der Herzog v.Pork (s. d.),ohne Kinder zu hinterlassen, 182? gestorben ist, und der zweite Bruder des Königs,der Herzog von Clarence, ebenfalls keine Kinder hat, so ist des 1820 verst. Herzogsv. Kent, dritten Bruders des Königs, einziges Kind, Alepandrine, geb. 1819, diemuthmaßlicheThronerbi» Englands. Diese Prinzessin wird jetzt, nach dem Willendes Vaters, unter den Augen ihrer Mutter Victorie, des Herzogs Franz von Sachsen-Koburg Tochter und des Fürsten Emich von Leitungen Witwe, erzogen.
GeorgesCadoudal, Chef derChouans, derSchncinesDorfmüllerSun-weit Auray in Mo> bihan, nahni bei dem Aufstande i» Bretagne als Reiter Dienste,vereinigte sich nebst einigenBretagnern mit den Vcndiern, als sie über die Loire ge-gangen waren, und wurde bei ddr Belagerung von Grenville zuM Ofsicier ernannt.Er zeichnete sich durch Körperkraft und Muth aus. Nach den Verlusten bei ManSund Savany fluchtete er sich in s. Geburtsland, wo er Bauern und müßige Matro-sen warb, an deren Spitze er sich stellte. Eine republikanische Colonne überraschteihn und brachte ihn nebst s. Vater in Verhaft nach Brest . Nach einer langen Ge-fangenschaft entkam er in Matrosenkleidung und übernahm wieder den Oberbefehls. Clintons. Die Adeligen suchte er fortwährend vom Cominando zu entfernen undwurde seit 1?95 selbst als Haupt einer Plebejerpartei betrachtet. 1196 befehligte erdie Division von Morbihan . Als er 1?99 die Waffen aufs Neue ergriff, war ereiner der Chefs, welche die größte Macht um sich versammelten, und es war dieRede davon, ihn, den einzigen nichtadeligen Obergeneral, zum Generalissimus zuernennen. Um diese Zeit besetzte er wieder Nieder-Bretagne. Seine Division wardiejenige, welche den Republikanern die meisten Treffen lieferte und an den Ufern derVilaine einen Transport von Flinten und Kanonen in Empfang nahm, welchen dieEngländer daselbst ausschifften. Lange schlug er den Frieden aus, welchen die Con-suln damals anboten; doch in Folge der Treffen bei Grandchamp und Eichen