Band 
Vierter Band. F bis G.
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Geschichtschreiber

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söhnen: so würden Dippold'S „Skizzen der allgemeinen beschichte" (Berlin 1812,2 Tble.) in dieser Reihe einen Platz verdienen. Vorzüglicher sind, in Hinsicht auspolitischen Blick und Lebendigkeit der Darstellung, und wegen der gleichmütigenDurchführung sämnitl. Weltbegebenheiten bis aufunsere Tage: Drcsch's „Über;ficht der allgemeinen politischen Gesch." (3 Thle.^Weimar 1811, n. Aufl. 1822sg.), Politz'S „Weltgesch. für gebildete Leser und Etudirende", in 4 Thln. (welche1830 in der 6. vielfach verb. und bis 1829 fortges ?lufl. erschien), und Schneller'S„Weltgesch." (1 Thle., Grätz 1808—13). Von Rottcck s „Allgemeine Weltgesch."ist mit Geist, nur etwas zu ausführlich geschrieben, und mit d. 9. Bd. bis 1810 (ind. 6. Ausg. 1826) vollendet. Sehr ungleichartig ist Becker'S „Weltgesch." in 10Thln. behandelt, durch F. G. Woltmann in den neuen Auch der einzelnen Thle.Verb. und berichtigt. Die 6. A. (Bcrl. 1828 fg.) besorgte Lobest. An dieses Werkschließt sich die „Neueste Gesch." von K. A. Menzel, in 2 Thln. als^l l. und 12.Thl. an. Galletti'g bändereicheS Werk ist nicht dazu geeignet, das Studium derGesch, nach den Bedürfnissen unserer Zeit zu befördern. Ungleich tiefer dringtSchlosser in s. „Weltgesch." (Franks. 1815 fa.) in das Wesen der Gesch. ein (der

1. Bd. ist 1826 in einer Ilmarbeit. v. 2 Abiheil., vom 3.Bd. ist die erste Hälfte des

2. Thls. 1821, und von s. „Universalhistor. Übersicht der Gesch. der alten Welt undihrer Cultur" ist die 2. Ablh. des 2. Tb'S. 1829 e> schienen). Zunächst für die Be-lehrung der mittlern Stände und mit echter Popularität schrieb Dolz 2 „Abriß derallgem. Welt- und Völkergesch." (3 Thle., Leipz. 1813, und 1821 folgte ein Nach-trag). Die besten dkadem. Compendien der Universalgesch. sind, nach der gedräng-ten Darstellung, nach der weisen Auswahl des Wichtigsten, und nach der ebenmäßi-gen Behandlung der alten, mittlern und neuern Gesch.: Wachler'S „Lehrbuch derGesch/ (Bresl., 5. Aufl. 1828), und nach der einsichtsvollen Gliederung einer kern-haften Masse bei größter Wortkürze, DachSmuih's „Grundr. d. allgem. Gesch. d.Völker und Staaten" (Lpz. 1826), sowie für Gymnasien und Lyceen sich Breyer'S„Lehrb. der allgem. Gesch." (München 1817) und Politz'S „Kleine Weltgesch."(0. Aufl., Leipz. 1829) besonders eignen. — Für den Schul - und Hausbedarf er-schien zu Weimar (1820 in Fol.) ein „Histor. Schulatlas" in 11 vom Haupkm.Berücken entworf. Charten und Tafeln, welchem ein „Histor. Handatlas" vondems. Herausgeber in 1 Lief. (1821 — 23) folgte. — Don Kruse's brauchbaremAtlas und den dazu gehörenden Tabellen erschien 1828 die 1. Aufl., so auch vonLesage's (Las Cafes) „ üülorüsuc" im I. 1826.

Fragt man nach den Männern, welche in neuerer Zeit die specielle Staa-tengeschichte im Geiste echt histor. Forschung und nach dem Charakter und denFoderungen einer reinen, blühend kräftigen Schreibart dargestellt haben, so tretenuns Italiener zuerst entgegen. Illuster der histor. Darstellungskunst gaben derneuern Zeit Macchiavelli in s. 8 Büch. der ,,Ivte» ic lü»<->iü,w", Guicciardini ins. >->!<» i.< <11 ml!.->", welchen die Spätern Paolo, Sarpi („Isloria >Ie! cc»i<üli<i'I'>i-clcnliiiu"), Davila („8lvrü> clclle ^uoric civil! <l> brsuoüi") und Bentivoglio(„Dell-, rr»cr,.-> >Ii bianclr«") zwar nicht gleich, doch mehr oder minder nahekom-men. Nächst den Italienern zeichneten sich die Briten aus; Robertson mit s. Gesch.des Zeitalters Karls V. und mits. Gesch. von Amerika und Wchottland, Hunie mits. Gesch. Großbritanniens , Gibbon mit s Meisterwerke über den Umsturz des röm.Weltreichs. Von deutschen Männern begann bereits Pufendorf in s. „Gesch. derThaten der Schweden", m s. Schilderung des großen Kurfürsten von Brandenburg und in s. „Emleit. in die Historie der vornehmsten Reiche und Staaten" eine bes-sere Methode und eine» frischer» Geist auf die Specialgesch. überzutragen. UnterAchenwall's Händen fing die europ. Staatengesch. an, ein in sich zusammenhängen-des Ganzes zu werden, und was Meusel's Fleiß in diesem Fache („Anleitung zurKenntniß der europ. Staatenhistorie") noch vernachlässigt hatte, das Hervorheben

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