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Gray (Johanna)
Legens der Beredtsamkeit und Geschichte in Utrecht ), schien in die Fußtapfen desVaters treten zu wollen, aber sein frühzeitiger Tod zerstörte diese Hoffnung.G. hakte 18 Kinder, von denen ihn jedoch nur 4 Töchter überlebten.
Gran (Johanna), geb. 1531, Urenkelin König Heinricas V II. und ältesteT. des Marquis p. Dorsct, war Ist (). alt, als ihr Großonkel, Heinrich VIII. ,starb, und dessen SohnEduard 1 I. ihm in der Regierung folgte. EduartScvmour,Herzog voniLomersei undDnkeldeSminderjährigenEduardS VI., wurdezum Reichs-Verweser ernannt; dies empfand dessen Bruder, Thomas väomers.'t, übel, und (loh.Dudley, Discount von LiSle , ein ehrgeiziger und ränkesüchtiger Hosmanu, nährtein der Hoffnung, beide Somerset zu stürzen lind sich dadurch den Weg zur ei stenReichsstelle zu bahnen, den Zwiespalt. Sein Vorhaben gelang ihm nur zu gut.Der Reichsverweser klagte s. Bruder mchrer Staatsverbrechen wegen an, und dasdurch die Tyrannei desTudorS längst anseigesGehorchengewebnieParlament ver-dammte den Unglücklichen zum Tode. Zehr hatte Lisle nur noch den einen (Gegnerzu stürzen, und auch dies glückte s. List. Eduard Sermour wurde s. L kelle beraubt,und Zoh. Dudley, zum Herzoge v. Northumberland ernannt, nahn, dessen Platzem, den er aber, so lange Somerset lebte, nicht ruhig glaubte besitzen zu können,weßhalb er es dahin brachte, daß der gestürzte Reichsverweser das-Lckaffor bestieg.Jetzt schien Northumberland Nichts mehr im Wege zu stehen als die Kränklichkeitdes Königs, nach dessen Absterben, dem Testamente Heinrichs VIII. zufolge,s. Töchter Maria und Elisabeth zum Thron gelangen sollten, unter denen Liste mitRecht den kaum gewonnenen Einfluß wieder zu verlieren fürchtete, da Beide ungleichehrgeiziger und selbständiger waren als der schwache Eduard. Er benutzte daher dieVerwickelungen in Heinrichs VIII. Familie (Maria war bigott katholisch; aufElisabeths Geburt hastete ein Flecken wegen ihrer Mutter, die auf dem Blutgerüstegestorben war), um Eduard VI. dahin zu bringen, s. Schwestern von der Erbfolgeauszuschließen und (zohannaG., die sich kurz vorher mit dem LordGuilford, einemjüngeru Sohne von Northumberland , vermählt hatte, zu s. Nachfolgerin zu bestim-men. Nach einigen Schwierigkeiten willigte auch das deßwegen zusammcnberufeneParlament, mehr gezwungen als freiwillig, ein, und Johanna, deren sanfter undrechilicher Siun ebenso wenig nach einer Krone strebte als die Mittel billigte, welcheangewendet wurden, sie ihr zu verschaffen, ward weiter gar nicht gefragt, sondernals Eduard 11.bald darauf (1553) in seinem 16. I. starb, fast mir Gewalt aus ih-rer Zurückgezogenheit zu Sion-House von ihrem ehrgeizigen Schwiegervater undihrem, gleichfalls durch den Glanz des Diadems verblendeten Vater auf den Throngehoben, um ihn nach wenigen Tagen mit dcm Kerker zu verrauschen. Denn Volkund Adel waren den ehrgeizigen Absichten des Herzogs von Northumberland längstabgeneigt. Da nun Heinrichs VIII. ältesteTochrer, die herrscksüchtige Maria, auchder Schlinge entging, welche er ihr gleich nach Eduards von ihm mehre Tage ver-heimlichten Tode legte, und nicht von s.Anhängern aufgehoben wurde, so sammeltesich bald ein Heer in Suffolk (wohin Maria sich gerettet hatte) und rief, in Überein-stimmung mit dem größten Theile des Parlaments, Heinrichs VIII. Toctuer alsrechtmäßige Königin aus. Anfangs versuchte Northumberland zwar durch die (N-:walt der Waffen s. Plan, (chhannen auf dem Thron zu erkalten, durchzusetzen; dieSchwäche s. Streilkräfte nöthigte ihn aber bald davon abzustehen, zumal da bei An-näherung von Mariens Heer auch die Hauptstadt sich für diese erklärte. Er glaubtenun durch schleunige Unterwerstmg sich retten zu können; Mariens strenger undharter Eharakter vereitelte indeß diese Hoffnung. Er wurde auf ihren Befehl nebstdreien s. Söhne und einigen Anhängern, sobald die neue Königin in London einge-zogen war, in den Tower gesetzt und bald darauf hingerichtet. Wahre nd dieser Vor-gänge harten Iobanna und ihr Gemahl bereits ebendaselbst gelebt, und der Herzogv. Luffolk, ihr Vater, wollte diese Festung gegen die anrückenden Truppen der