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New, köstlich und nutzliches Kochbuoch : in welchem kurtzlichen begriffen, wie allerhand künstliche Speisen, so wol von zahmen als wilden Thieren: Vögel und Federwildprät, grünen und gedörtem Fischwerck: wie auch allerley gebachens, als Darten, Marcipanen-Pasteten und dergleichen : Beneben von viel und mancherley Obs, ... zuzurichten / weyland beschrieben durch Fraw Anna Weckerin
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Der ander Theil

Allerhand eyngemachte Hüner fürdie Krancken.

Nimm von einem wolbereiten Hün jungoder alt/ ein halbes/ ein Biertheil/ nach dem der Kranscke iffet/ thu halb Wasser vid fletschbrüh daran/ oderhastu es nicht/ so fehre sonst Fleisch daß du ein gutesSüplin daran machest/ das wol seyn kan/ wo manforg hat/ wann es dann bald gefotten/ fo reinige jungenBinetsch vnd Lattich/ wäsch es sauber/ schwing dasBaffer wol darvon/ wie ein Salat/ faß es zusammen/und thu ein Schnit dardurch/ thut es zu dem Hunlin/Laß sieden biß es recht ist/ gibs zu dem Süplin/ oder al-les mit einander/ es fühlet in groffer his/ reiniget dasGeblüt/ macher schlaffen/ Peterlinwürsel sind allzeitnüglich/ geben Suppen krafft vnd geschmack/ wiltudann/ so nimm das Hun wann es bald gefotten/ thues in ein ander Kachelin/ nimm das vorige Krantoder ein Binetsch/ oder jungen Mangolt/ des weissenoder gelben/ den thu aber darzu/ vnd die beste Brühso viel daß du gedenckest daß genug sey/ vnd daß dasHun mit sampt dem Kraut fein feucht/ vnd doch nitbrüchig/ du magst ein wenig Essig mit dem Krautdaran thun/ oder das Hunlin in halb Wein vndWasser zuthun.

Ein anders.

Wann du das Hünlin zusetzest/ so thu esmit lauterem Wasser zu/ vnd wans verschaumt/ soreib weiß Brot/ es ist allzeit núßer/ man fey mit gedoretem vnd gestoffenem Semmelbrot gefaßt/ ein halbe

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