8 Reflexiones über den
io* ii* Jemehr jemand solcher belebtenKrafften in ftinem Leib ernährt, desto starkerist er.
i2. In der Zusammenkunfft werden ausbeyder der zusammenkommenden Befassen ab-gesondert die schon aufgewachsene und ver-mehrte Seelen oder Lebens-Krafften. Wennhier durch hefftigere Bewegung etwa 2. auf-einander stossen, welche die Harmonie der vierEigenschafften, der Hitz und Kalte, Trockeneund Nasse haben, (tetractya) so werden dieSeelen vereinbart, daß es künfftig eine auszweyen seye. Es vergeht aber eins von beydenLeibern, und erwartet ein anders Looß. Esist auch nöthig, daß sie in einen trocknen Ort derBahrmutter fallen, allwo das Feuerlein derSeelen von dem Wasser nicht überhaufft wer-de* C. 2.0. 3. c. 9. 9. c. 11.30.
13* Weil nichts vergeht, so werden die See-len, welche von der leiblichen Last abgesondertworden, welches wir tod nennen, in den vo-rigen Stand (der Unsichtlichkeit) versetzt, er-warten eine neue Bestimmung.
Diß seyn die Grund-Sätze aus
Hippocrate.
§. VI. Hippocrates und Petrus worin» sieüberein kommen.
Man muß sich nicht wundern, daß Hi^o-crate», der von dem Wort des Lebens in GQttNichts gewust, also gedacht hak.
Für