—* 5 0 1 Ncecexrxuij Von mancherlei wunderbarenein ding ſein/ dieweil das hartz vyl erden in jm hat/ als wir angezeigt babe,es iſt ein wunderbar ding ſo das feüwꝛ anzeigt/ weil es treffenlich ſeer vo-anderen dingen vnderſcheiden. dañ es wirt ſich yemand verwũderen⸗/ 11ein kertzen noch nit gar außgeloͤſchet/ wider angeth/ wañ ſie zů eines bilmund gehalten wirt/ woͤlcher nit weißt das ſchwebel oder Petroleũ daſe5 /oder wann auß des bilds mund ein blaſt geth. du magſt auch 17kertzen mit einem faden anzünden/ wann du jn voꝛhin inn waſſer netz⸗ fdemnach mit ſchwebel vnd auripigmẽt/ die in oͤl zerlaſſen ſeind/ beſtreineſt. doch můß beides wol gereiniget ſein/ dann es verbꝛennet nicht von!nem kleinen vnd ſubtylen feüw:/ biß es von waſſer naß woꝛden. diſes nemnet man Hermetis ſal l 0vmderlare Man ſagt wañ du ein theil Salpeter nimmeſt/ vnd darzů weyran ch⸗ 55ker. nein oͤl/ milch von ſpꝛingwurtz/ yedes den fünfften theil/ ſchwebel denhenden theil/ wachs den halben theil/ wirſt du ein wunder bare kertzen 0chen/ an farb/ geruch/ bewegung vnd getoͤß es beſchicht auch diſes nienvꝛſach. die anderen aber füllen ein halbe eyerſchalen vol kalch/ vnd thůein theil des büchſen buluers darzů/ beſchlieſſen es mit wachs/ vnd leg 7es in ein kalt waſſer/ ſo geth das feüwꝛ offt an/ vñ faret der flamm herenErlich ſagen wann man auß menſchen kaat ein waſſer diſtilliere/ ſo bages. dañ es wirt feißt vñ ſubteil/ doch nit ſo faſt als bꝛeñt wein. es iſt genedaß es gůt zů den geſchweren iſt/ voꝛab die im halß ſeind. Diſes moͤchle 10vnder die geringſten erfarungen gezellet werden/ doch iſt nicht gering ſemit feüwꝛ beſchicht. dann weil es ſo ſchnell zů nimbt/ machet es daß alle 197ne würckũg vnder die großen ding gerechnet werden. Es iſt aber daster feüwꝛ weiß/ darũb werdẽ die kolen rat. dañ diſe farb wirt auß dem Kainſen vnd ſchwartzẽ ſo gleich durcheinand gemiſchet ſeind. dañ die kolen 0 viſchwartz. damit ſich aber die farben vermiſchẽ/ enderen ſie ſich. darummeinet man es ſeye blauw/ grun vnd bleich/ dann die dempff ſeind dar annvermiſchet. es mag aber der dampff nit bey dem feüwꝛ bleiben/ es ſeyt hedie ſubſtantz dick/ wie in dem hertẽ holtz vnd geſtein/ vñ noch mehꝛ in 916tallen/ oð das von metall gemachet/ darũb enderen die ſelbige des feenflam̃en. dieweil dañ das liecht geendert/ můß auch geendert werden 18.ſicht/ vnd auch alſo aller dingen farbẽ/ als an ſeinem oꝛth angezeigt! ondauch offenbar/ daß die ding ſo verzert werden/ ein mitle krafft habe 8durch die werme auff das letſt kommen/ darumb iſt der rauch ſchediſ henWem belg Man hat jetz zůmal in Meyland einen bꝛeñofen im bꝛauch/ in weallelheder ſcinr man vyl ding kochen mag/ der auch gar nützlich iſt.dañ man bedarff anch,kant. den dꝛittentheil holtzes/ dieweil das feüwꝛ eingeſchloſſen/ vñ dꝛey ma 1krafft dann ſonſt hatt. du můſt diſen viereckechtig auß kreiden/gi dreheziegel machen/ an der lenge vnd bꝛeite ſoll er zweyer ellenbogen oder b lſchůen groß ſein/ vnd an der hoͤche anderthalben ellenbogen. oben ⸗. chir-er vier dapffere vnd ronde loͤcher haben/ nach dem die haͤfen oder endegroß ſeind. zů obereſt bedeck in gar mit kupffer. vnnd do die Locher nußſchneid das kupffer auß/ vnnd mach auß den ſtücken deckel. Wan 14 waitdeſſen bedoͤꝛffen/ ſo ſetz die haͤfen oder geſchirꝛ an ſein oꝛth recht hine
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. nitlade dau,du aber der geſchirꝛen nicht bedarffſt/ ſo leg den deckel wider anſſ nd en fder ofen niendert lufft habe. Vnder dem oberen boden iſt ein hol thin
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viereckechtig thürlein/ ʒů woͤlchem man das holtz vnnd kolen hinel e deß
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