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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DLXXVIII
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ůt benz.

dlxrvij Von mancherlei wunderbarenbeßer/ daß es auch im winter grün iſt. dieweil aber die zeit vnd oꝛth ſollicheenderet/ iſt gemeinlich an diſen der geruch vnd geſchmack lieblich/ ſo nutz-lich vnd allwegen gruͤn ſeind/ ab welchẽ man auch nit leichtlich ein verdihatt. dann was hatt doch ein n. nderen geruch oder geſchmack/ dann dasbꝛot/ vnd über kommet man doch niemer mehꝛ ein verdꝛuß darabnEs diened die koſtlichen beltz auch freüden vnd woluſte. doch ſeind ditwolff beltz am aller geſündeſtẽ. Man ͤhatt an den Sabellẽ ein wolgefallẽ ander vyle/ lenge/ vnd ſchwartzen haaren⸗ vnd wann ſie rechter zeit gefangen woꝛden. man erkennet ſie auch bey diſem/ wann ſie ettlicher haarẽ manglen. deßhalben die verkaͤuffer/ damit allenthalben ein betrug ſeye/ die ſeldigen außʒiehen. dann welche ſchen daſſelbig haar habend/ denen fallet e-

auß/ vnd iſt gar ſchwach. Die Rhutener haltẽ die Aſpꝛeolẽ fel am koͤſtlich-

ſten/ auff die der ſchwartzen füchſen/ darnach der Sabellen/ dañ der bibe-

ren /auff die übꝛigen halten ſte garnicht.

Die vnſeren habend luchs faͤl ſo gar ſchoͤn ſeind. Die marder faͤl habendein kleinen vnderſcheid von Aſpꝛeolen/ doch ſeind ſie bey vns nit ſo koſtli

als die Sabellen/ dann es ſeind deren gar vyl/ weil ſie auch an anderẽ oi

wachſen/ vnd dieweil die marder von Aſpꝛeolẽ vnderſcheiden/ welches anwaar iſt/ am meiſtẽ von Rutheniſchẽ. Ich hab diſe gattung all geſehenaußgenoſñen kein Rutheniſche Aſpꝛeolen/ ſchwartz füchſen. dan ð3 werden von der werme wegen ſchwartz/ wan ſie die werme/ von wege desalten eüſſerlichen lufft/ hinein ʒiehen. dz aber der baͤrẽ heüt bey dem waſſeDuulna/ ſo auſſerthalben den Schwaben Nouogradẽ gegen Mitne.ligt/ weyß ſeind/ beſchicht nit allein von kelte/ ſonder weil faſt diſes thi-

auß mãẽgel des fůters můß in dem meer leben/ darumb werdẽ die haar!

dem meerwaſſer weyß. doch kommet diſes auch von der fiſchſpeyß/ wie 7menſchen beſchicht. Es werdẽ aber der haſen heüt allein auß kelte weiß/ oauch der meüſen/ dieweil diſes thierlein ein kleine werme/ aber die baͤrẽ vn afüchs ein gar ſtarcke habend. doch hatt es mitt den baͤren doſelbſt ʒwo vie,chen. ſte ſeind aber gar ſeltzam/ dann man mag ſie auß reüche des lands 1gen nit bald fahen. deßhalben ſagt Sigiſmũdus der Freyher/ er habe.daſelbſten geſehen/ welches er für ein wunderʒeichẽ achtet. ſie ſeind ga⸗ 1lich/ wie alle andere ſeltzame ding/ ſo mit großer arbeit zůwegenn geben e

werden. Es iſt gewüß daß in Schotten/ inn dem land Gallouidien⸗ bon len

ſtatt Dunfreis an dem waſſer Nid/ gar ſchoͤne/ weyſſe vnd ſubteyle ungewachſet/ woͤlche daꝛũb den Engellenderẽ/ Frantzoſen/ vnd Teütſe b lch

8ſt geruch. furt wirt. Vnder den geruchen iſt der biſem vnd ʒibethus der aller an

licheſt/ auch von etlichen blůmen/ doch pergeth der ſelbig gar bald daßmag den zerſtoßenen biſem die lenge in einem waſſer ʒerlaßen/ welch penauch den ſelbigen geſchmack bekom̃et. man můß es für vnd für zercrean dem moꝛgen vnd abent/ vnd allgemach waſſer darüber gieſſen. lwelcher gerecht/ iſt alſo feißt/ dz er das waſſer oͤl endert/ von von eingar auß getrocknet wirt. diſes můß man ſo lang thůn/ biß er als dick n altehonig wirt/ darnach thůt man den vierdten theil ʒibeth daran · alſo eichſie einander/ vnd haben ein lieblichen geruch/ wañ man die gerüch zu ynddurcheinander miſchet. Sie überkom̃en aber mehꝛ des waſſers gern ſemodampff/ dañ ſubſtantz/ als Guilhelmus Balinus anzeigt. dañ de 15 manſubſtantz iſt alſo trocken/ dz er nit bald flieſſen mag, Deßhalben done che

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