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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DCCXXVI
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deerrvt Von mancherlei wunderbaren

einem vngewüſſen handel. Wañ aber diſe nit ſchedlich ſeind/weil ſie menſchliches geſchlechts freünd/ wiewol diſes yederman beſtendig/ mit einmuͤti-ger meinung nit zůlaßet/ als der glaub/ die Platoniſchen/ vnd der Pſelluswelcher ein mittel meinung zwiſchen diſen gehabt/ oder wañ diſe niemanddoͤꝛffen beſchaͤdigen/ vnd es ihnen verbotten/ als widerumb der glaub

die Platoniſchen ſagen/ warumb ſeind doch nit etliche/ welche ſe cheinbarli-

cher weiß durch die gefürdert werden: warumb wirt nitt einer oder zweendurch die Teüfel reich? oder lernet ein neüwe kunſt: oder bekom̃et ein Fur-ſtenthumbꝛ oder erlãgt große weyßheit? weil doch hieʒwiſchen alle ſo glau-bend daß diſe ſeind/ oder ſich der annemmend/ gar fein bethoꝛet werdenn.Wer hatt doch ye ein bůch in welches etwas gemanglet/ durch des teüffelshilff wider gantz gemachet: oder ein alten bꝛauch/ oder ein verloꝛene kůſt/oder ein verdunckletenn vnnd ſchweren ſententz eroffnet vnnd außgelegt?Die Artzney/ Philoſophey⸗ Geometrey/ Bůchtruckerey/ Geſchütz/ vndwas bey den menſchenn für groß gehaltenn/ iſt alles durch menſchlichenfleiß erfunden. 5Die hochuerſtẽdige gelerte/ ſinnreiche/ fleyßige/ die gaben von Gottentpfangen/ haben die gůten künſt erfunden. Nit Pythia/ Apollo/ Dodo-neus oder ein weib/ ſo den boͤſen geiſt gehabt/ habend diſe gelernet.Es hatt auch Sueſſanus mit ſeinem bartigen geyſt/ nicht beſonders er-funden, es ſeind auch die Platoniſchen nit gelerter dañ die Ariſtoteliſchen/ſonder vnbeſtendig/ vnnütz/ eyttel/ allein mit fablen vnnd hoffart bꝛach-tig. Ja woͤlches man allein an ihnen gehoffet/ daß ſie fromm werend/ iſt

kluo ifm guch nit geweſen. Dann Plotinus/ Poꝛphyrius/ Jamblicus/ vnnd diſe

gantze ſect iſt Gott vndanckbar/ vnd nit frommer dann die Heyden gewe-ſen/ weil ſie die leüt beredt/ mann ſoll die Geiſter mit ſampt Gott anbette.

dann es iſt auß Gottes wercken offenbar/ daß er alles erſchaffen. darumbſoll man ihm allein/ vnnd nit den vnbekannten geyſteren danck ſagen.

Wann auch geyſter werend/ welche vns etwas gůts thaͤtend/ geſchehe es

alles auß dem willen Gottes. darumb ſeind ſie eintweders gůt/ vnnd alſo

des aller hoͤchſten Gottes diener. ſie werden auch nicht für übel habẽ/ wañ

wir dem/ ſo ihnen vnnd vnns gůts thůt/ danck ſagend/ den allein anbet-

ten. O wie iſt es ſo wol geſchꝛiben/ du ſolt Gott deinen herꝛen anbetten/ihm allein dienen. Laß auch ſein diſe ſeyend boͤß/ vnnd moͤgend aber keinſchaden thůn/ ſoll man ſie nicht an betten auß foꝛcht wegen/ weil jnen nichtmüglich/ auch nicht von wegen ihꝛes gunſts/ weil ſie boͤß ſeind.

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Wann diſe aber moͤgend beſchedigen/ vnnd es aber nitt thůnd/ f dllend

wir den gnaden Gottes meſſen/ durch welchẽ wir von dem feind beſchir-

met werden. Deß halben gar ſchwerlich mitt gewiſſen argumenten zůbe-

weiſen/ daß die Geyſter ſeyend. Wann aber etwas daran iſt/ ſo moͤgend di-

ſe weder den leib noch das gemut bewegen/ ſonder diſe allein warnen. vnnd

diſes nit allwegen/ dar ʒů nit faſt. welches vꝛſach mir noch nit bekannt.Darumb will ich diſes ſo ich nit weiß/ auch nit ſagen/ dann ich bißhar allein die ding gewohnt zůſagen/ die ich verſtandẽ/ oder fürwar gewißt hab.Es moͤcht aber hie yemand für werffen/ iſt nit Gott ja er iſt/ Iſt er n tallmechtig: ja er iſt. Weißt er nit alles? ja freylich. Warumb beſchirmeter dann ſeine glaͤubigen vnnd die welche ihm vertrauwend nit: etraff 5. 5 rast