bebelffenn.
ſachen/ Das ſech zehend buͤch. deexxvijſtraffet er die nit/ ſo ihm feind vnd übel reden: Alſo ſoll man auch der Gei-ſten halben gedencken. Es iſt aber nit alſo. dann zům erſten hatt Gott na-teürliche geſatz geben/ welche er befolhen zůhalten. demnach weil er ein ge-
mut /theilet ſich ſein krafft an alle oꝛth. Vnnd wie das gemuͤt des leibs
glider nitt ſtraaffet/ weil es vonn denen nitt beſchediget/ noch ihm etwasan diſen abghet/ dann ſte ſeind ſein. alſo thůt auch Gott. Darzů kommet
die ſtraaff Gottes(wie die Cheologireden) erſt nach vnſerem abſterbenn.
Es herſchend aber die Geiſter nit über die natur/ es ſeind auch nit allgemeine vꝛſach der welt/ ſie werden aucb mit freüd vnnd leid angefochtẽ/ vnd
moͤgen nit nach jrem gefallen die ſeelen nach dem tod ſtraaffen. Deßhalben
ſoll man auch hie vermercken/ daß ſich Gott auch nitt das gebaͤtt bewegenlaßt. daß alſo wer er auch wie vnſer einer/ den begirden vnd ſchmertzen vnderwoꝛffen/ welches den Philoſophis vnd Theologen zůwider. ſonder er iſt
jnen darumb günſtig/ weil er es alſo geoꝛdnet hatt. weil er auch ſolliches ge-
oꝛdnet/ rettzet er vns zů dem geber vnd opffer· Alſo iſt ein gůt gemür/ gůcewerck/ vnd gůte end/ alles miteinander gaben Gottes. wir haben aber von
diſem allem an anderen oꝛthen gediſputiert. dann es iſt allein hie das end de
ren dingen/ ſo gehandlet werden.
Damit ich aber wider ʒů dem handel Gottes komme/ vergißet Gott nitalle zeit der ſtraffen in diſer welt. er hilffet auch jren vyl offen barlichẽ in vnleidtlichem kum̃er/ aber in gemeinen einfachen toͤdẽ nit/ ſo durch den hen-
cker beſchehen. dann den glaͤubigen in Gott iſt der todt kein ſtraaff/ ſonder
das zeil. Das feüwꝛ hatt ſich bey Policarpo zertheilet/ die wildẽ thier ſeindnit zů den verdampten inn Syria gerrerten/ die kercker ſeind Petro vnnd
Paulo geoffnet. es was aber nit nutzlich daß der hencker ſolte verhindt wer
den/ wañ nit mehꝛ vnſer glaub mit gewalt dañ mit willen ſolte erhaltẽ wer-den. Wir leſen aber nit daß yemand von geyſteren erhaltẽ oder vexiert woꝛden/ dann allein in fablen. Ich will erſt hie geſchweigen deren dingen/ ſoman ſagt auß Gottes verhencknuß beſchehen. Ich will allein hie diſes dar-
Got ſacht dis
der ſtrasf.
zů thůn/ daß die herꝛliche zůſammen fůgung menſchliches coͤꝛper/ vnd die
menſchliche natur der Peripatetiſchen meinung gantz günſtig iſt/ vnd wie
Ariſtoteles ſagt für ſich ſelbs ein weyßagung vnd geiſtliches ding. dann di-ſes were alles vmb ſonſt ſo fleißig zůſammen geſů cht/ wann ein beſſers vndherꝛlicher thier auß dem einfachen lufft moͤchte gemachet werden. Ich willauch diſes nit vnderlaßen(damit ich nit vergeß daß zů dem handel dienſt-lich iſt) daß ich meinen vatter/ wiewol der ſich geruͤmpt/ er habe einen geiſtbey ihm/geſehen hab mitt der Geomantey vmbghen/ wann er etwas vn-gewüß erfaren wolt. Wie ich ihm diſes inn freüntlicher meinung/ ſo vylmir müglich/ für gewoꝛffenn(dann er was gar ein zoꝛnig man⸗ voꝛab ge-
gen mir) was er doch ſollicher vngewüſſer hoffnung bedoͤꝛffte/ weil er ein
weyſſager geyſt hette? da antwoꝛtet er mir nach dem die beſchwerungverloꝛenn/ keme der wol wann er ihn bete/ aber er ſagt ihm nit meh diewarheit wie voꝛhin/ darumb habe er ſich auch anderer hilff muͤſſenn
Es hart mich auch gantz ſchwer ſein bedaucht/ wie ich ihn gefragt wie
er wüßt daß es ein geyſt were ſo ihm antwoꝛte⸗ damit nitt das gemuͤtwelches hefftig erſchꝛockenn/ daſſelbig thete? antwoꝛtet er/ er kannte den
PP ſiij geyſt