Eigenschaften des Glases.
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Kieselsäure.28'43
Natron.47'39
Schwefelsäure.. . 0'18
Kohlensäure -s- Verlust.24'00
100-00
Wie in dem von Hausmann untersuchten Glase waren somit auch hier das Al-kali und ein Theil der Kieselsäure ausgezogen worden.
Leichter und vollständiger als bei der Digestion unter gewöhnlichem Druckegeht, ohne Einwirkung von Kohlensäure, die Zersetzung des Glases durch Wasser-unter hohem Drucke vor sich, wie solches von Daubrse^) nachgewiesen, der, alser Glas mit überhitztem Wasserdampf in zugeschmolzenen Röhren behandelte, einevollständige Zersetzung und Spaltung desselben in Quarz, Wollastonit (OaOAO?)und kieselsaures Alkali beobachtete.
Intensiver als durch Wasser wird das Glas durch Säuren angegriffen,und auch hier steht seine größere oder geringere Resistenzfähigkeit mit seiner Zu-sammensetzung in innigster Beziehung. Bereits Warrington?) wies auf dieseBeziehung hin, und theilte als Zusammensetzung eines, schon durch die Säuredes Weins zersetzten, französischen Flaschenglases die nachstehende mit:
Kieselsäure.49'00
Kalk.27-58
Natron. 2-00
Kali. 7-25
Thonerde. 4-10
Eisenoxyd.10'10
100-00
Bei gleichzeitiger Digestion dreier Proben Glaspulver mit verdünnterSalzsäurc auf dem Sandbadc, erhielt ich in 48 Stunden nachstehende Resul-tates. Die Proben zeigten die Zusammensetzung:
I.
II.
III.
Kieselsäure.
. . 73-17
. . 75-00 .
. . 78-72
Kalk.
. . 13-67
. . 6-57 .
. . 661
Natron.
. . 12-80
. . 18 63 .
. . 1292
Thonerde -s- Eisenoxyd .
. . 0-39
. . 0-75 .
. . 1-65
10003
. . 100-95 .
. . 99-80
Nach der Behandlung mit Salzsäure, mit heißem Wasser ausgewaschen,betrug der Gewichtsverlust der einzelnen:
1) Lnn. äss minss V. Serie (1857) 12, 297.
2) Erdmann's Zourn. (1845) 36, 37.
3) 4>. L. S. 58. Siehe auch R. Weber, Dingl. pol. Journ. 171,129; Stas,Dingl.Pol. Journ. 188, 163; Emmerling, Dingl. pol. Journ. 194, 251.
Glasfabrikation. Z