112
Howels.
Hüttengcbäudcs zu einem weiten Zugschornstein, wie solche der nebenstehende Ver-ticalschnitt (Fig. 35) versinnlicht. — Um den mit unterirdischem Luftcanale ver-sehenen Glasofen, in der Mitte der Zeichnung, ist das Hüttengebäude, in Formeines oben abgestumpften und offen gelassenen Hohlkegels, aus Mauerwerk errichtet,
Fig. 35.
und sind an der Basis dieses Kegelsdie erforderlichenZugänge angebracht.In Folge der Erwärmung der Luftim Innern dieses Gebäudes durchden Schmelzofen, findet in diesenzUovsls" bei geöffneten Thürenandauernd ein starker Zug statt, der,wird der Außcnlust der freie Zutrittdurch Schließen der Thüren, zurZeit der Schmelze, von dieser Seiteabgeschnitten, nun auf den Luftzu-führungscanal unter dem Ofenrosteaspirirend wirkt, und hierdurch der aufletzterem brennenden Kohlenschicht eingrößeres Luftquantum zuführt. Diein dieser Weise in England erreichtenErfolge sind in Betreff der Verbren-nung und erreichbaren Ofentempera-tur recht befriedigende. Die Schmelzeverläuft rasch und gut, da durch einederartige Einrichtung der Ofen von Wind und Wetter, die in anders eingerichtetenHütten auf die Regelmäßigkeit des Schmelzverlaufes häufig störend einzuwirken nichtunterlassen, unabhängig, regelmäßig functioniren kann. —
Mehrfach sind in den Steinkohlenöfen Constructionsänderungen proponirtworden, deren Ziel bald eine möglichst günstige Flammenvertheilung, bald mög-
Fig. 36.
Ng- 37.
M6W
lichst vollständige Verbrennung der Kohle war. Sie alle einzeln aufführen zuwollen, würde zu weit führen, und mögen daher hier nur einige ArrangementsPlatz finden, die denselben Zweck auf verschiedenem Wege erstrebten.
Um seine Häfen von allen Seiten gleichmäßig von der Flamme bestreichen zu