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Die Glasfabrikation : mit 201 in d. Text eingedruckten Holzstichen / von H. E. Benrath
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Elliptisches Gewölbe.

mals eine Senkrechte auf a/ errichtet, und die Schnittpunkte derselben mit«bA,und mit cko /r bestimmt. Aus dem Punkte /» wird dann, mit dem Radius /ich

Ng. 46.

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der Bogentheil «L; aus F, und demsymmetrisch gelegenen Punkte s', mitdem Radius A«, die Bogentheilc ai' und b/c gezeichnet. Den Steinschnitt

für die verschiedenen Bögen des zu er-richtenden Gewölbes giebt die vorste-hende Figur, wenn man den Bogen ichmit dem großen Radius, in Theile von10 bis 15 ora Länge theilt, und durchch ! / die Theilpunkte, von /» aus, die Geraden

Xli zieht. In gleicher Weise werden dann

auch die stärker gekrümmten Bogentheilc«i und dL in Stücke von circa 10 em zerlegt, hier aber die Schnittlinien von denCentren der zugehörigen Kreise A und e' aus geführt. Die Länge der Steine wird meistzu 50 bis 60 om angenommen, doch kommen in dieser Beziehung große Abweichungenvor, und wird den Gewölbesteinen hin und wieder auch wohl 1 in und mehr Längegegeben. Wie die Lüngstheilung auch ausgeführt werde, jedenfalls ist darauf zuachten, daß die durch dieselbe entstehenden kurzen Fugen, in zwei neben einanderliegenden Steinreihen, nicht in eine gerade Linie fallen. Die Stärke des Gewölbeswird meist auf circa 30 ein normirt, und hängt hauptsächlich von der Feuerbeständig-keit des Materials ab.

Die nach dieser Schablone aufgesetzten, auch sehr stabilen, Gewölbe sind inihren, der Außenwand des Ofens zunächst gelegenen Theilen ar und Ld so steil,daß sie, unbeschadet des Anbringens der Arbcitsösfnungcn in dem Gewölbe selbst,quer über den Ofen gespannt werden können, es wird daher, nachdem über derBank, als unterster Theil der Außenmaner, dieGluthlochsteine" mit den innachstehender Figur (47), mit dünnen Thonplattcn zum größten Theile

F-g- 47.