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Tafelglasfabrikation, deutsch - französische.
Glas, um die Einschnürung vor der Pfeife herum, schon frühzeitig durch etwasauf dasselbe aufgeschöpftes Wasser gekühlt und erhärtet, dann aber die EinstülpungFig. 149. der Kappe, wie sie Fig. 149 zeigt, bewirkt, indem der Meisterden vorläufig noch dicken Boden der angefangenen Haube aufdas Wallholz aufstößt.
Da bei der weiteren Ausarbeitung der langgestrecktenWalze das Schwenken, ein pendclartiges Schwingen der Pfeifemit dem an ihr haftenden Glase, in den Vordergrund tritt,genügt die geringe Tiefe der böhmischen Schwenkgrubc nicht,und ist daher das als Arbeitsbühne dienende feste Planken-gerüst, wie das Fig. 150, ein Querschnitt durch den Ofen unddie eine Bühne, auf welch letzterer der Löschtrog A, die Gabel/rund das schräglicgcndc Wallholz s erkennbar, zeigt, in nrinims 1'5 bis 2 mHöhe über der Hüttcnsohle angebracht.
Daß bei dem wiederholten Anwärmen, Aufblasen und Schwenken, wie es dieHerstellung der langgestreckten Cylinder erfordert, die richtige Handhabung derselben,sollen sie gerade bleiben und überall gleichen Durchmesser und regelmäßige Wand-stärke behalten, große Uebung und Accuratesse beansprucht, liegt auf der Hand;ebenso, daß diese Arbeit nur von Leuten kräftigster Constitution durchgeführt zuwerden vermag und selbst für solche keine leichte ist. Dennoch werden nach Bontempsin Frankreich zur Zeit von einem Meister, während einer Arbeit, durchschnittlich circa60 Walzen von 111 bei 69, oder von 99 bei 81 on, somit rund 0'8 czrn Obcr-
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Fig. 150.
flache, und im Ganzen 48gin Tafelglas fertig gestellt, während man am Schlüsse desvorigen Jahrhunderts, nach der Lne^oloxsäis xar orärs äs matisrss, auf denArbeiter nur etwa 170 Tafeln von 0 15 gm Flächeninhalt, oder in Summa 25'5 gmrechnen konnte.