Buch 
Badische Geschichte / Karl Brunner
Entstehung
Seite
31
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Das erneuerte Stammesherzogtum rc. 31

mit Versetzung des Herzoglunis betrauten Bischof War-mann von Konstanz nnd dessen Vasallen, den GrafenMangold von Nellenburg , bei seiner Burg Falkenstein (württemb. Schwarzwaldj.

Schwabenherzog wurde Ernsts Bruder Hermann IV. ,der mach wenigen Jahren auf dem Rückmarsch von dem letztenRömerzug Konrads II. noch jenseits der Alpen einer tückischenKrankheit erlag. Jetzt übertrug der König Schwaben seinem wWSohne Heinrich, der 1039 sein Nachfolger auf dem Thronsward und das deutsche Königtum zur höchsten inneren und roseäußeren Machtfülle emporhob, war er doch zugleich auchHerzog von Bayern , Schwaben und Körnten, Herr inFranken nnd König von Burgund, das seit 1038 mit dein wWReich vereinigt war, sowie von hohem Ansehen und ent-scheidendem Einfluß in Italien , namentlich der Kirche unddem Papsttum gegenüber. In der Absicht, die ihm gefügigengeistlichen Fürsten zu stärken, vermehrte er ihren Besitz.Umfangreiche Schenkungen von Krongütern, die mit demKönigshof in Bruchsal im Zusammenhang standen (der WaldLußhardt u. a.), begründeten den ausgedehnten rechtsrheini-schen Besitz des Bischofs von Speyer , das spätereFürsten-UMtnni Bruchsal".

Die beiden Deutschen , die Heinrich auf den päpstlichen Stuhlbrachte, Leo IX. und Viktor II. , waren Alemannen undstanden wahrscheinlich in naher Beziehung zu dem mächtigenGeschlecht der Grafen von Calw .

Das Herzogtum Schwaben gab der König bald wiederaus der Hand und belehnte damit den Pfalzgrafen vonMachen Otto II. , nach diesem den Markgrafen des Nord-wrsgaues Otto III. von Schweinfurt . Der Kaiser scheintwr?aber tatsächlich die eigentliche Verwaltung des Herzogtumssich vorbehalten zu haben und in unmittelbarer Fühlungmit dem Lande geblieben zu sein, in dessen Grenzen er