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Reformation bis Westfäl. Frieden.
der stolzen englischen Königstochter Elisabeth, der unglück-liche Winterkönig, der „die Pfalz gen Böhmen" entführt.
Borderösterreich. Sehr frühe ist das vorderöstcrreichischeGebiet in die gärende Bewegung der ersten Jahrzehnte des10. Jahrhunderts hineingezogen worden; aber mit eisernerFaust haben die Habsburger alle Regungen des neuen Geisteserstickt, auch, wo es anging, jenseits ihrer Grenzen. Sohaben sie mit ihrer glorreichen Verteidigung des altenGlaubens die bewährten praktischen Grundsätze des Hausesverbunden und nicht nur ihre Herrschaft am Oberrheinäußerlich befestigt — freilich um so mehr innerlich entnervt—, sondern auch erheblich vermehrt. Ihr wertvollster Zu-wachs war die der Reichsfreiheit beraubte, einst so stolzeStadt Konstanz , die um den Preis ihrer ganzen wirt-schaftlichen Blüte — im Interesse der katholischen Kirche —1548 1648 zur österreichischen Landstadt gemacht wurde. Schoni522 vorher (1522) war die Grafschaft Thengen durch Kauferworben worden.
Fürstenberg . Tie Besitzungen dieses Hauses erhieltenmal im Laufe des 16. Jahrhunderts mehrfach erheblichen Zu-iggiwachs. 17,04—17,51 war die Landvogtei Ortcnau
i5«4 als kaiserliches Pfand in fürstenbergischen Händen. 17,04wurde die Herrschaft Hausen im Kinzigtal erworben, fernerum die Mitte des Jahrhunderts die Grafschaft Heiligen-berg-Werdcnberg, die Herrschaften Blumberg und Möh-ringen, so daß die Fiirstenberger tatsächlich zu den reichstenTerritorialheeren Süddeutschlands zählten. Das Geschlechtteilte sich in verschiedene Linien, die hier nicht näher zui"44 verfolgen sind, bis schließlich 1744 das Ganze wieder ver-einigt ward. Ten gesteigerten Machtverhältnissen ent-sprechend, gewannen die Glieder des Hauses auch an Ein-fluß im Reiche. Eine stattliche Zahl Feldherren, Staats-männer und Geistliche entstammen der Familie. Ihr Wirken