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nicht bloß die Berathung der Pfarrer, sondern die Ausschlie-ßung der ihnen — „mißbcliebigen" Kompetenten. Warum?
») „Weil der Meßmerdienst ein pur kirchliches und geist-liches (?) Amt ist. "
L) „Weilder Meßmer, wenn er nicht reine Hände hat,„die Kirche an Oel, Wachs, Weißzeug, Paramentcn rc.„heimlich bestehlen kann und wird, ohne daß eS der wach-samste Pfarrer hindern kann; was wird erst geschehen,„wenn die Grobheit eines Kirchenpfiegcrü die Wachsamkeit„eines Pfarrers »«kräftig und unthätig macht?" u. s. w.
<-) „Der Schulmeister aber, dessen Talente der erwäh-„ lende Pöbel nach der Stufe der Verwandtschaft abgemessen„und auf der Fleischwaage abgewogen hat, wird noch grö-„ßern Schaden anrichten, weil der Unterricht und die Sitten„ der lieben Jugend viel verlieren."
„ Und waS können wir von Wahlen eines Volkes erwar-ben, daö die Verführung eine Aufklärung nennt? — den„Starrstnn und die Ungelehrigkeit als Vaterlandsliebe lobt?„Diese Wahlen werden geleitet werden von Partei- und„Lärmgeist; jakobinische Täuschungskunst wird das Präst-„dium führen unv die von Eigennutz bestochene Kabale den„Auöschlag geben."
Der zweite Punkt drückt sein Erstaunen über die ver-messene Forderung des Volkes, — „daß das Vermöge»„der Geistlichen, wie jenes anderer Bürger, öffentlichen„Anlagen unterworfen sein solle," — weitläufig auS: —„ Daß die katholischen Pfarrherren von einem geistlichen Für-„ sten aus dem uralten Besitzstände des Vorrechtes der lmmu-„nitss resiis soll gehoben werden, welches sogar die unkatho-„ lischen Wortsdiener unter der Hoheit eben desselben gnädig-„sten Fürsten gaudiren: dies setzt unö in Erstaunen.'" „WaS„immer die Ausschüsse für diese Neuerung auf die Bahn„bringe», wird nie die Prüfung der Wahrheit und Gerech-
„ tigkcit aushalten.-Wo, in welchen Staaten ward
„bisher jene Immunität aufgehoben? Nur in Staaten, wo