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und nichts leistete; der brittische Seeheld beschoß ein paarMale das Städchen Arbon und andere wehrlose Orte. Kaumzeigte er sich einmal vor Roschach, — und eilte mit großerAnstrengung «ach der Höhe des Sees/ weil fränkische Pon-tonniers/ in leichte Barken sich werfend/ ihm muthig nachjagten.
Unter die Gerüchte/ welche zu dieser Zeit ausgestreutwurden/ gehörte jenes von Einführung des TerroriSmuSmittelst der Guillotine/ die von Straßburg in Geheimnach St. Gallen angekommen sein sollte/ um in jeder Gemeindediejenigen Personen zu morden, die auf bereits ausgefertigtenListen als Schlachtopfer bezeichnet wären. Das Mährchenwiderlegte sich nachhin selbst. Allerdings wurde hin und wie-der mit Strenge gegen jene verfahren/ welche sich unvorsich-tige Reden gegen die helvetischen Behörden und Truppen er-laubt hatten ; aber an blutige Exekutionen dachte wohlNiemand von den Gewalthabcnden in der Republik.
fünfter Abschnitt.
Hon dem Einmärsche der k. k. Armee irr die Lehrvei;bis zu deren Rückzüge über den Rhein.
57. Die Franken räumen die östliche Schweiz; öster-reichische Truppen besetzen dieselbe; Aktion beiFrauenfeld.
Oesterreich eröffnete den Kriegsschauplatz gegen die Schweizsowohl von Deutschland/ als von Nhätien her. Der Aufstandgegen die Franken in letzterm Lande wurde bei Anfang des Maifast allgemein. Man organisirte den Landsturm / welcher oft in
H Am Mai wurden zwei Kapuziner von Appenzell in einemWirthshause aufgehoben und in enge Haft gebracht/ weil Vereintederselben von den Luzerncr sehen Eliten war denunziert worden.