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Geschichte des ehemaligen Stiftes und der Landschaft St. Gallen unter den zween letzten Fürstäbten von St. Gallen, besonders während den Jahren der helvetischen Revolution bis zur Aufhebung des Stiftes / von Franz Weidmann, gewesenem Mitglied des aufgehobenen Stiftes St. Gallen und vormaligem Bibliothekar an der kathol. Kantonal-Bibliothek in St. Gallen
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begehrte nun AuSzüge aus den verlangten Papieren; aberebenfalls / und zwar aus mehr alö Einem Grunde/ umsonst.Dieß verdroß Erlachernum so mehr / da eben jetzt dem Stifteine KriegSkontribution von 200/000 Franken auferlegt wurde.Voll Unwillen sandte er zwei Kapitularcn nach dem frän.tischen Hauptquartier in Zürich/ um bei dem bekannten Ober.kriegSkommissär Rapinat dringende Vorstellungen dagegenzu machen. Diese blieben nicht unbeachtet; die Kontributionwurde gemildert und der Termin zur Bezahlung verlängert;nur mußte eine gewisse Summe sogleich vorgeschossen werden.

Das Stift kam nun unter Administration; man verpach.tete die Güter/ überließ eine Menge Gerärhschaften sammtdem vorhandenen Vieh den Meistbietenden und verabschiedetemehrere Klosterdiener.

47. Urvcrsammlung zu Appenzell; Frciheitsfest;

Unruhen im Wyleramte.

Bürger Erlacher/ auch beauftragt/ den Organismusder neuen republikanischen Staatsmaschine i.n Bewegung zusetzen / schrieb die erste Urvcrsammlung der Wahlmänner vonStadt und Landschaft St. Gallen/ Toggenburg, Appenzellund Rheinthal auf den 31 . Mai nach Appenzell aus,dem Hauptflccken von Inner-Rhodcn. Es erschienen 360Wahlmänner; von diesen wurden die Mitglieder in die ge-setzgebenden Räthe und in den obersten Gerichtshof nach Aa-rau/ so wie in die VerwaltungSkammer und daS Kantons.

»ten wir, was auch im Fall einer-zu hoffenden Restitution fast«unumgänglich nothwendig, oder doch ohne den Anstand zu der-«letzen, nicht wohl veräußert seyn darf. Von jedem, nämlich T«.«fel-, Hof- und Äirchenstlber, für St. Gallen etwas, aber für Ex.«Posituren nichts. " viar. 8ang. 22. lVlaji 1798.

r) P. Gcrold Brandenbcrg und P. Joseph Vloch, Unterstatt.Halter zu Wyl. Rapinat sagte ihnen: «Habe ich nicht Erla»chern verboten, mit dem Sequestriern der Stiftsgütcr fortzufah«ren?" Dann mit gelassenerer Stimme: «Wir Franken üben«keine Tirannei aus und drücken Niemand mehr, als er'S zu dul-»den vermag" (?) u. s. w.