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Magnetismus der verschiedenen Körper.
Kehren wir nun zu unserer Hauptbetrachtung zurück. Die Gründe,welche die Einfachheit der obigen Vorstellungen über den Haufen werfen,sind zahlreich. Zunächst ist, wie wir aus dem vorigen Artikel wissen, dieForm der Körper von grossem Einfluss auf ihre Magnetisirung, es ist alsonicht erlaubt, Körper verschiedener Form, wie dies vielfach geschehen ist,mit einander zu vergleichen. Noch wesentlicher ist aber der Einfluss derForm auf die Remanenz, und es ist besonders hervorgehoben worden, dass der-selbe Stoff, also z. B. genau dieselbe Eisensorte bei verschiedener Form einensehr verschiedenen Bruchtheil ihres Magnetismus dauernd bewahrt; man musseben unterscheiden zwischen demjenigen Werthe des remanenten Magnetismus,welcher auftritt, wenn keine entmagnetisirende Kraft nachwirkt, was bei Ringen
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-4Z -8-4 0 4
8 SZ 16 ZO M4 Z8 3Z 36 40 44
-44 -40 -36 —3Z -Z8 -Z4 -ZO
(P. 170.)
und langen dünnen Stäben der Fall ist, und den mehr oder weniger kleinerenWerthen bei Schwächung durch eine entmagnetisirende Kraft. Wie gross dieseSchwächung meist ist, geht am besten daraus hervor, dass man früher meistschlechtweg sagte, weiches Eisen zeige keinen oder nur ganz geringen remanentenMagnetismus, während z. B. die Tabelle auf pag. 172 erkennen lässt, dass erbei einem dünnen Drahte rund 80$ des gesammten Magnetismus ausmacht.Dabei kommt ein weiterer Umstand sehr wesentlich in Betracht, nämlich dieArt und Weise, wie das Eisen magnetisirt und wieder entmagnetisirt wordenist, und ob dieser Process einmal oder wiederholt stattgefunden hat. Am deut-lichsten kann man alle diese Verhältnisse sich durch Betrachtung eines Kreis-processes von der Art des in Fig. 168 dargestellten veranschaulichen. In Fig. 170ist ein solcher für weiches Eisen (ausgezogen), hartgezogenes Eisen (gestrichelt)und harten Stahl (punktirt) neben einander verzeichnet. Wie man sieht, steigtallerdings die Curve beim Stahl nicht so schnell und nicht so hoch wie beimweichen Eisen, d. h. der Stahl wird langsamer und schwächer magnetisirt, aberauf dem Rückwege schneidet die Stählcurve die Ordinatenaxe nicht in einemhöheren, sondern in einem tieferen Punkte als die Eisencurve, d. h. der remanenteMagnetismus des Stahls ist in diesem Falle kleiner als der des Eisens, und man